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10.01.08 11:01 Alter: 240 days

Probleme mit 100-Dollar-Laptop

Kategorie: Sonstige Notebook News

Von: Matthias Bauer

Intel beendet seine Mitarbeit am One-Laptop-Per-Child Projekt.

One Laptop per Child

One Laptop per Child

Die Initiative One-Laptop-Per-Child (OLPC) ist dafür gedacht, dass Entwicklungsländer zu günstigen Laptops kommen, mit deren Hilfe die Ausbildung von Kindern unterstützt werden soll. Somit sollen die Bildungschancen für jedes Kind in diesen Ländern verbessert werden. Intel hat nun nach längerem Streit diese Organisation verlassen und seine Mitarbeit an dem Projekt beendet.
Im Streit zwischen der Organisation und Intel ging es einerseits um Exklusivrechte, bei denen die OLPC-Notebooks ausschließlich mit Intel Prozessoren versehen werden sollten und andererseits darum dass Intel seine Prozessoren bereits in Asus Eee PC und in einem eigenen Billig-Laptop für Entwicklungsländer (Classmate) verwendet. Der Ausstieg von Intel ist ein Rückschlag für das ehrgeizige Projekt. Weiters sind auch die Kosten des Billig-Notebooks auf $ 200,- pro Stück angestiegen und die Leistung des Geräts ist sehr bescheiden. Viele Anwendungen laufen nicht oder nur langsam auf den Geräten. Das hat sich auch auf die Verkaufszahlen ausgewirkt, denn bis jetzt wurden erst 100 000 Bestellungen abgegeben. Man kann nur hoffen, dass das Projekt trotzdem bestehen bleibt damit die Notebooks dorthin kommen wo sie benötigt werden.

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Autor: Notebookcheck, 11.09.2005 (Update: 16.07.2008)