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Toshiba Design(r)evolution
Neuigkeiten von Toshibas "Take a closer look" Event in Paris über das neue Design bei Consumer und Business Produkten und die Zukunft in HD.
Toshiba stellte gestern in Paris vor ausgewähltem Fachpublikum ihre neue Designoffensive bei Notebooks vor. Die neuen Notebooks der Consumer Serien (P300, U400, ...) sollen eine neue Generation von "emotionalem Design" bei Consumer Notebooks einleiten.
Die aufwendigste Neuerung ist die verwendete Inmold Decoration (IMD) Technik um Kunststoffteile zu gestalten (optisch ähnlich wie Inprint von HP oder Asus). Bei den neuen Modellen wird IMD hauptsächlich für dezente "Streifendesigns" auf Hochglanzoberflächen verwendet. Jedoch startet Toshiba in Frankreich auch eine Kleinserie von Notebooks mit von Designern verzierten Displaydeckel (mit Hilfe von Folien war dies bereits länger möglich).
Außerdem werden einzelne optische Highlights bei den Notebooks gesetzt. Besonders die Harman/Kardon Lautsprecher und das Keyboarddesign (teilweise auch mit Klavierlack) wurde auf der Veranstaltung hervorgehoben.
Auch auf den Trend zu Lichteffekten springt Toshiba bei den neuen Notebooks auf und bietet beispielsweise eine neue dekorative Lichtleiste oberhalb des Touchpads.
Für Toshiba ist die intern auch "organic Design" genannte Formensprache trotzdem ein Knalleffekt - laut Aussagen von Thomas Teckentrup hauptsächlich durch das bisherige hervorragende Kundenfeedback. Als Grund für die Designoffensive nannte Toshiba unter anderem das steigende Bedürfnis der Kunden nach gut designten und individualisierten Produkten. Laut Forrester Research werden die Kunden in Zukunft immer mehr auf das Design als auf die Funktion achten (derzeit legen laut Umfragen nur wenige Käufer den Fokus auf Design).
Auf der Veranstaltung machte man jedoch auch klar, daß der Notebookhersteller den Schwerpunkt weiterhin auf die Funktion setzen möchte und nicht wie etwa beim MacBook Air ausschließlich auf Design. Hier zog man wiederholt den, wenn auch etwas hinkenden Vergleich, zwischen Portégé R500 und MacBook Air.
Im Businessbereich wurden nur die Pendants zur Satellite Serie, die Satellite Pro Modelle, vorgestellt. Diese basieren auf den selben Gehäusen (und auch Innenleben), werden jedoch etwas nüchterner ausgeliefert (keine Hochglanzoptik, weniger LED Effekte) und erhalten ausgewählte Business Features wie einen Fingerprint Reader. Bei den höherwertigen Modellen, wie z.B. der Tecra Linie, soll das Design zukünftig in Richtung des derzeitigen Lieblingsmodells von Toshiba, dem Portégé R500 Subnotebook, gehen. Bei den Oberflächen wird Toshiba auch weiterhin der Magnesiumlegierung treu bleben. Der Werkstoff soll auch in Zukunft durch das beste Verhältnis von Robustheit zu Gewicht überzeugen.
Auch zu dem, für Toshiba leidigen Thema HD-DVD und die Zukunft, konnten wir einige Informationen ergattern. Nach dem Scheitern der HD-DVD Initiative im Frühjahr wird Toshiba nun vorerst nicht auf den ehemaligen Konkurrenten Blu-Ray setzen, sondern eher auf die Zukunft von "downloadable Content" bzw. HD Filmen auf Speicherkarten (SD beispielsweise) in 720p setzen. Es sieht also derzeit nicht nach einem Qosmio Notebook mit Blu-Ray Laufwerk aus. Weiters wird der Schritt zu 16:9 Displays auch bei Toshiba über kurz oder lang kommen.



