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Diebstahlschutz - Gestohlene Daten zerstören sich selbst
Im Falle eines Notebook-Diebstahls hilft eine Windows-Software, alle darauf befindlichen Daten bei Bedarf automatisch zu vernichten. Alternativ bietet die Software Data Defense die Möglichkeit, bestimmte Daten auf einem gestohlenen Computer zu verschlüsseln, um so einen unbefugten Zugriff auf vertrauliche Daten zu erschweren.
Die Software kann im Falle eines verlorenen oder geklauten Notebooks eine kontrollierte Datenvernichtung oder -verschlüsselung vornehmen, was auch möglich ist, wenn das entwendete Gerät offline betrieben wird. Die Windows-Software Data Defense überwacht ein Notebook auf verdächtige Aktivitäten, um zu erkennen, wenn ein Unbefugter versucht, auf die Daten zuzugreifen. Administratoren legen dafür zuvor bestimmte Regeln fest, nach denen die Software reagiert und dann je nach Bedarf Daten verschlüsselt oder komplett vernichtet. So bemerkt die Software etwa wiederholt fehlgeschlagene Anmeldeversuche, weil falsche Kennwörter eingegeben wurden. Auch der unbefugte Zugriff auf die Festplatte kann gezielt überwacht werden.
Falls die Software einen Diebstahl erkannt hat, kann sie ausgewählte Daten verschlüsseln, was Dieben den Zugriff darauf deutlich erschweren dürfte. Will man auf Nummer sicher gehen, weist man die Software an, Daten gezielt zu löschen, so dass Unbefugten in jedem Fall der Zugang zu vertraulichen Daten verwehrt wird.
