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Spezifikationen geleakt: Yotaphone 3 wird ein Midrange-Gerät

Das Yotaphone 3 wird ein Midrange-Gerät mit dem Yota-typischen e-Ink-Display auf der Rückseite.
Das Yotaphone 3 wird ein Midrange-Gerät mit dem Yota-typischen e-Ink-Display auf der Rückseite.
Die Katze ist aus dem Sack. Nachdem schon Ende letzter Woche der Preis des Yota3 offiziell verkündet wurde, sind nun auch die restlichen Spezifikationen geleakt. Zum Launchzeitpunkt im Herbst wird das Dual-Screen-Smartphone mit veraltetem Midrange-Prozessor auf den Markt kommen. Ob das gut geht?

Lange Zeit war es ruhig um die Zukunft der Yotaphone-Serie, nun überschlagen sich, kurz nach der China-Russia-Expo die Ereignisse. Das Yotaphone 3 oder kurz Yota3 ist, wie bereits berichtet, für den Herbst dieses Jahres geplant und soll in einer 64 GB Version 350 US-Dollar und in einer 128 GB Version 450 US-Dollar kosten. Wer angesichts der Speicherausstattung an ein High-End-Gerät denkt, wird unweigerlich enttäuscht, der Hersteller verbaut einen Snapdragon 625-SOC von Qualcomm, ein Midrange-Prozessor aus 2016, der Ende 2017 wohl als veraltet gelten wird, sind doch bereits die Nachfolger am Markt. 

Mit 4 GB RAM, 3.200 mAh Akku, Fingerabdrucksensor an der Front und einem USB-C-Port an der Unterseite, der auch den Kopfhöreranschluss mittels Adapter ersetzt, bietet das Yota 3 Durchschnittskost. An der Front gibt es eine 13 Megapixelkamera, hinten ist eine 12 Megapixel-Linse verbaut. Der Speicher ist mittels Micro-SD-Karten erweiterbar, alternativ kann auch eine zweite Sim-Karte eingesetzt werden. Das Alleinstellungsmerkmal der Yota-Serie ist natürlich das zweifache Display, immerhin gibt es hier ein Update zu vermelden.

Vorne ist nun ein 5,5 Zoll Full-HD-AMOLED-Panel integriert, an der Rückseite prangt das ikonische e-Ink-Display mit 5,2 Zoll Diagonale und 1.280 x 720 Pixel Auflösung, beide etwas größer als beim Vorgänger, dem Yotaphone 2 aus 2014. Die Frage ist, ob Kunden innovative Features in einem Midrange-Gerät honorieren, ZTE wurde beim Crowdfunding-Projekt Hawkeye mit dieser Frage konfrontiert und prompt abgestraft. Das Yotaphone 2 kam immerhin mit dem damals aktuellen High-End-Prozessor auf den Markt, mit dem Yotaphone 3 geht das russisch-chinesische Konglomerat, das auf der Expo als Baoli Yota auftrat in jedem Fall ein großes Risiko ein.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2017-06 > Spezifikationen geleakt: Yotaphone 3 wird ein Midrange-Gerät
Autor: Alexander Fagot, 19.06.2017 (Update: 19.06.2017)