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Problem mit Notebooks in Schulen |
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Written by Stefan Hinum
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Wednesday, 09 March 2005 |
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"Für fast 1000 Euro haben wir das gute Stück gekauft, und nun kommt es fast gar nicht zum Einsatz." Wortmeldungen dieser Art von verärgerten Eltern sind recht häufig. Immer mehr Schüler besuchen eine so genannte Notebook-Klasse modern orientierter Schulen, brauchen das Gerät im Unterricht aber so gut wie gar nicht aufzuklappen. Lehrer erklären, dass sie sich trotz Schulungen sehr auf Erfahrungen von Schülern verlassen müsse und daher nur ungern mit dem Notebook arbeiten, da ihr eigenes know how nicht ausreicht. Schulverwaltung reagieren auf diese Problem von Notebook-Projekten eher ratlos und geben zu bedenken, dass das Notebook ein weiteres von vielen pädagogischen Werkzeugen sei. Niemals hätte das Notebook nur um seiner selbst Willen eingesetzt werden sollen. Stark unterschiedliche Nutzungs-Anteile seien fachlich begründet, aber sicherlich auch durch den Kenntnisstand der Lehrer. Nun soll die Fortbildung von Lehrkräften intensiviert werden, damit die teuren Geräte auch ausreichend eingesetzt werden. "Angesichts der Tatsache, dass die eigenverantwortliche Nutzung von modernen Informationstechnologien mittlerweile eine der zentralen Schlüsselqualifikationen unserer Gesellschaft ist, werden sich die Schulen dieser Herausforderung zur Ausbildung unserer Kinder stellen, wobei künftig auch verstärkt der Einsatz von persönlicher Hardware zum Tragen kommt", heißt es in einer Stellungnahme einer Schulverwaltung. Man bittet allerdings um Verständnis dafür, dass nicht alles gleich reibungslos funktioniert. Es handelt sich beim Notebook-Einsatz um pädagogisches Neuland.
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Last Updated ( Sunday, 12 June 2005 )
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