Intel Celeron N4020 vs Intel Celeron N4120 vs Intel Celeron N4000

Intel Celeron N4020

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Der Intel Celeron N4020 ist ein Ende 2017 vorgestellter Dual-Core-SoC, der hauptsächlich in preiswerten Notebooks verbaut wird. Er taktet mit 1,1 bis 2,8 GHz (Einzelkern Burst) und gehört der Gemini-Lake-Plattform an. Im Vergleich zum Vorgänger, dem Celeron N4000, ist der Refresh mit 200 MHz höher getaktet. Die Fertigung erfolgt wie beim Vorgänger Apollo Lake in einem 14-Nanometer-Prozesses mit FinFETs. Neben den vier CPU-Kernen integriert der Chip auch eine DirectX-12-fähige Grafikeinheit sowie einen DDR4/LPDDR4-Speichercontroller (Dual-Channel, 2.400 MHz, max. 8 GB). Der SoC kann nicht ausgetauscht werden, da er direkt mit dem Mainboard verlötet wird (BGA Package).

Im Vergleich zum Celeron N3350, bietet der N4020 leicht verbesserte CPU Kerne mit 400 MHz höherem Boost Takt, doppeltem L2 Cache, ein kleineres Package, neuere Displayanschlüsse und ein teilweise integriertes WLAN Modul (Wireless-AC9560 mit Companion Module).

Architektur

Die Prozessor-Architektur der Gemini Lake SoCs wurde im Vergleich zum Vorgänger leicht weiterentwickelt. Intel nennt sie nun Goldmont Plus Kerne und verdoppelt den Level 2 Cache von 2 auf 4 MB. Trotzdem sollte die Pro-MHz-Leistung noch deutlich hinter den aktuellen Kaby-Lake Prozessoren bleiben.

Performance

Die CPU-Leistung des Celeron N4020 mit 2 CPU-Kernen und einer Taktrate von 1,1 bis 2,8 GHz dürfte stark vom Kühlsystem abhängen. Wenn der Boost Takt gehalten werden kann, sollte der N4020 einige Prozent schneller rechnen als der Vorgänger Celeron N4000 (-200 MHz Boost). Der ähnlich benannten Celeron N4120 bietet vier Kerne und ist damit bei Multithread-Tests deutlich schneller. Der N4020 bewältigt jedoch problemlos die meisten Alltagsanwendungen (Office, Browsing), jedoch ist Multitasking nur beschränkt möglich.

Grafik

Die integrierte UHD Graphics 600 unterscheidet sich nur durch die verbesserten Displayanschlüsse von der HD Graphics 500.

Weiterhin integriert der Chip eine fortschrittliche Videoeinheit, die auch die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von VP9- und H.265-Material (8 Bit Farbtiefe) beherrscht.

Leistungsaufnahme

Der gesamte SoC wird von Intel wie der Vorgänger mit einer TDP von 6 Watt spezifiziert (SDP 4,8 Watt - Scenario Design Power). Damit kann der Chip prinzipiell rein passiv gekühlt werden, jedoch sind auch Varianten mit Lüfter möglich.

Intel Celeron N4120

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Der Intel Celeron N4120 ist ein Ende 2019 vorgestellter Quad-Core-SoC, der hauptsächlich in preiswerten Notebooks verbaut wird. Er taktet mit 1,1 bis 2,6 GHz (Einzelkern Burst, Mehrkern Burst max. 2,3 GHz) und gehört der Gemini-Lake-Plattform an. Im Vergleich zu älteren Celeron N4100, bietet der Refresh einen 200 MHz höheren Kerntakt. Die Fertigung erfolgt wie beim Vorgänger Apollo Lake in einem 14-Nanometer-Prozesses mit FinFETs. Neben den vier CPU-Kernen integriert der Chip auch eine DirectX-12-fähige Grafikeinheit sowie einen DDR4/LPDDR4-Speichercontroller (Dual-Channel, 2.400 MHz). Der SoC kann nicht ausgetauscht werden, da er direkt mit dem Mainboard verlötet wird (BGA Package).

Im Vergleich zum Celeron N3450, bietet der N4120 leicht verbesserte CPU Kerne, einen höherem Boost Takt, verdoppeltem L2 Cache, ein kleineres Package, neuere Displayanschlüsse und ein teilweise integriertes WLAN Modul (Wireless-AC9560 mit Companion Module).

Architektur

Die Prozessor-Architektur der Gemini Lake SoCs wurde im Vergleich zum Vorgänger leicht weiterentwickelt. Intel nennt sie nun Goldmont Plus Kerne und verdoppelt den Level 2 Cache von 2 auf 4 MB. Trotzdem sollte die Pro-MHz-Leistung noch deutlich hinter den aktuellen Kaby-Lake Prozessoren bleiben.

Performance

Die CPU-Leistung des Celeron N4120 mit 4 CPU-Kernen und einer Taktrate von 1,1 bis 2,6 GHz dürfte stark vom Kühlsystem abhängen. Wenn der Boost Takt gehalten werden kann, sollte der N4120 einige Prozent schneller rechnen als der 200 MHz geringer getaktete Celeron N4100. Der Core m3-7Y30 bietet eine deutlich höhere Einzelkernperformance und kann auch im Mehrkernbetrieb (trotz seiner 2 Kerne) überzeugen. Der N4120 bewältigt jedoch problemlos die meisten Alltagsanwendungen (Office, Browsing) und ist auch für moderates Multitasking geeignet.

Grafik

Die integrierte UHD Graphics 600 unterscheidet sich nur durch die verbesserten Displayanschlüsse von der HD Graphics 500.

Weiterhin integriert der Chip eine fortschrittliche Videoeinheit, die auch die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von VP9- und H.265-Material (8 Bit Farbtiefe) beherrscht.

Leistungsaufnahme

Der gesamte SoC wird von Intel wie der Vorgänger mit einer TDP von 6 Watt spezifiziert (SDP 4,8 Watt - Scenario Design Power). Damit kann der Chip prinzipiell rein passiv gekühlt werden, jedoch sind auch Varianten mit Lüfter möglich.

Intel Celeron N4000

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Der Intel Celeron N4000 ist ein Ende 2017 vorgestellter Dual-Core-SoC, der hauptsächlich in preiswerten Notebooks verbaut wird. Er taktet mit 1,1 bis 2,6 GHz (Einzelkern Burst, Mehrkern Burst max 2,5 GHz) und gehört der Gemini-Lake-Plattform an. Die Fertigung erfolgt wie beim Vorgänger Apollo Lake in einem 14-Nanometer-Prozesses mit FinFETs. Neben den vier CPU-Kernen integriert der Chip auch eine DirectX-12-fähige Grafikeinheit sowie einen DDR4/LPDDR4-Speichercontroller (Dual-Channel, 2.400 MHz, max. 8 GB). Der SoC kann nicht ausgetauscht werden, da er direkt mit dem Mainboard verlötet wird (BGA Package).

Im Vergleich zum Celeron N3350, bietet der N4000 leicht verbesserte CPU Kerne mit 200 MHz höherem Boost Takt, doppeltem L2 Cache, ein kleineres Package, neuere Displayanschlüsse und ein teilweise integriertes WLAN Modul (Wireless-AC9560 mit Companion Module).

Architektur

Die Prozessor-Architektur der Gemini Lake SoCs wurde im Vergleich zum Vorgänger leicht weiterentwickelt. Intel nennt sie nun Goldmont Plus Kerne und verdoppelt den Level 2 Cache von 2 auf 4 MB. Trotzdem sollte die Pro-MHz-Leistung noch deutlich hinter den aktuellen Kaby-Lake Prozessoren bleiben.

Performance

Die CPU-Leistung des Celeron N4000 mit 2 CPU-Kernen und einer Taktrate von 1,1 bis 2,6 GHz dürfte stark vom Kühlsystem abhängen. Wenn der Boost Takt gehalten werden kann, sollte der N4000 einige Prozent schneller rechnen als der Vorgänger Celeron N3350 (2 Kerne 1,1 - 2,4 GHz, 2 MB L2). Der Core m3-7Y30 bietet eine deutlich höhere Einzelkernperformance und kann auch im Mehrkernbetrieb überzeugen, die stärkeren Gemini Lake SoCs bieten im Gegensatz zum N4000 vier Prozessorkerne und sind dadurch bei Multithread-Benchmarks deutlich schneller. Der N4000 bewältigt jedoch problemlos die meisten Alltagsanwendungen (Office, Browsing), jedoch ist Multitasking nur beschränkt möglich.

Grafik

Die integrierte UHD Graphics 600 unterscheidet sich nur durch die verbesserten Displayanschlüsse von der HD Graphics 500.

Weiterhin integriert der Chip eine fortschrittliche Videoeinheit, die auch die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von VP9- und H.265-Material (8 Bit Farbtiefe) beherrscht.

Leistungsaufnahme

Der gesamte SoC wird von Intel wie der Vorgänger mit einer TDP von 6 Watt spezifiziert (SDP 4,8 Watt - Scenario Design Power). Damit kann der Chip prinzipiell rein passiv gekühlt werden, jedoch sind auch Varianten mit Lüfter möglich.

Intel Celeron N4020Intel Celeron N4120Intel Celeron N4000
Intel Gemini LakeIntel Gemini LakeIntel Gemini Lake
Gemini LakeGemini LakeGemini Lake
: Gemini Lake Gemini Lake
Intel Celeron J41051500 - 2500 MHz4 / 4
Intel Pentium Silver N50302000 - 3100 MHz4 / 4
Intel Pentium Silver N50001100 - 2700 MHz4 / 4
Intel Celeron J40052000 - 2700 MHz2 / 2
Intel Celeron N41201100 - 2600 MHz4 / 4
Intel Celeron N41001100 - 2400 MHz4 / 4
» Intel Celeron N40201100 - 2800 MHz2 / 2
Intel Celeron N40001100 - 2600 MHz2 / 2
Intel Celeron J41051500 - 2500 MHz4 / 4
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Intel Celeron N40001100 - 2600 MHz2 / 2
Intel Celeron J41051500 - 2500 MHz4 / 4
Intel Pentium Silver N50302000 - 3100 MHz4 / 4
Intel Pentium Silver N50001100 - 2700 MHz4 / 4
Intel Celeron J40052000 - 2700 MHz2 / 2
Intel Celeron N41201100 - 2600 MHz4 / 4
Intel Celeron N41001100 - 2400 MHz4 / 4
Intel Celeron N40201100 - 2800 MHz2 / 2
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1100 - 2800 MHz1100 - 2600 MHz1100 - 2600 MHz
4 MB4 MB4 MB
2 / 24 / 42 / 2
6 6 6
14 14 14
FCBGA1090FCBGA1090FCBGA1090
Intel UHD Graphics 600 (12 EUs, 200 - 650 MHz), Quick Sync, AES-NI, max. 8 GB Dual-Channel DDR4/LPDDR4-2400Intel UHD Graphics 605 (18 EUs, 200 - 700 MHz), Quick Sync, AES-NI, max. 8 GB Dual-Channel DDR4/LPDDR4-2400Intel UHD Graphics 600 (12 EUs, 200 - 650 MHz), Quick Sync, AES-NI, max. 8 GB Dual-Channel DDR4/LPDDR4-2400
iGPUIntel UHD Graphics 600 (200 - 650 MHz)Intel UHD Graphics 600 (200 - 700 MHz)Intel UHD Graphics 600 (200 - 650 MHz)
$107 U.S.
Intel Gemini Lake Celeron N4000

Performance Rating - CB R15 + R20 + 7-Zip + X265 + Blender + 3DM11 CPU
21.8 pt (24%)
Cinebench R20 - CPU (Single Core)
175 Points (32%)
160 Points (29%)
Cinebench R20 - CPU (Multi Core)
316 Points (3%)
273 Points (3%)
Cinebench R15 - CPU Multi 64Bit
144 Points (3%)
0102030405060708090100110120130140150Tooltip
min: 121     avg: 133     median: 138 (3%)     max: 139 Points
0102030405060708090100110120130140Tooltip
Cinebench R15 - CPU Single 64Bit
78.9 Points (35%)
min: 65     avg: 70.3     median: 70.9 (32%)     max: 75 Points
Cinebench R11.5 - CPU Multi 64Bit
1.7 Points (4%)
1.7 Points (4%)
Cinebench R11.5 - CPU Single 64Bit
0.9 Points (37%)
0.9 Points (35%)
Cinebench R10 - Rendering Single 32Bit
2184 Points (22%)
2152 Points (22%)
Cinebench R10 - Rendering Multiple CPUs 32Bit
4427 Points (7%)
4030 Points (7%)
wPrime 2.10 - 1024m *
932 seconds (11%)
1007 seconds (12%)
wPrime 2.10 - 32m *
29.7 seconds (6%)
31.9 seconds (6%)
WinRAR - Result
766 KB/s (8%)
760 KB/s (8%)
7-Zip 18.03 - 7z b 4
4498 MIPS (5%)
4114 MIPS (4%)
7-Zip 18.03 - 7z b 4 -mmt1
2456 MIPS (16%)
2298 MIPS (15%)
X264 HD Benchmark 4.0 - Pass 2
10 fps (6%)
9.5 fps (6%)
X264 HD Benchmark 4.0 - Pass 1
50.1 fps (17%)
47.3 fps (16%)
HWBOT x265 Benchmark v2.2 - 4k Preset
0.9 fps (3%)
010Tooltip
0.8 fps (3%)
010Tooltip
TrueCrypt - Serpent Mean 100MB
94.9 GB/s (100%)
0.1 GB/s (0%)
TrueCrypt - Twofish Mean 100MB
131 GB/s (100%)
0.1 GB/s (0%)
TrueCrypt - AES Mean 100MB
973 GB/s (100%)
0.9 GB/s (0%)
Blender 2.79 - BMW27 CPU *
4064 Seconds (29%)
4736 Seconds (33%)
R Benchmark 2.5 - Overall mean *
1.5 sec (33%)
1.7 sec (36%)
3DMark 06 - CPU - CPU Score
2495 Points (17%)
2259 Points (15%)
Super Pi mod 1.5 XS 1M - 1M *
24.2 Seconds (5%)
25.3 Seconds (5%)
Super Pi mod 1.5 XS 2M - 2M *
53.9 Seconds (2%)
57.5 Seconds (2%)
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - 32M *
1220 Seconds (5%)
1295 Seconds (6%)
3DMark 11 - Performance Physics 1280x720
1740 points (8%)
min: 1638     avg: 1713     median: 1712.5 (8%)     max: 1787 points
3DMark - Fire Strike Physics 1920x1080
1852 Points (6%)
1974 Points (6%)
3DMark - Sling Shot OpenGL ES 3.0 Unlimited Physics 2560x1440
1389 Points (24%)
Geekbench 4.4 - 64 Bit Single-Core Score
2019 Points (32%)
1915 Points (30%)
1862 Points (29%)
Geekbench 4.4 - 64 Bit Multi-Core Score
3404 Points (6%)
5477 Points (10%)
3219 Points (6%)
Geekbench 5 - 64 Bit Single-Core Score
434 Points (30%)
Geekbench 5 - 64 Bit Multi-Core Score
791 Points (5%)
Geekbench 5.1 / 5.2 - 64 Bit Single-Core Score
475 Points (33%)
min: 431     avg: 434     median: 433.5 (30%)     max: 436 Points
Geekbench 5.1 / 5.2 - 64 Bit Multi-Core Score
858 Points (7%)
min: 797     avg: 802     median: 801.5 (6%)     max: 806 Points
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score *
min: 2306.2     avg: 2382     median: 2381.6 (4%)     max: 2457 ms
Sunspider - 1.0 Total Score *
447 ms (5%)
Octane V2 - Total Score
15679 Points (30%)
PCMark for Android - Computer Vision score
6152 Points (27%)
PCMark for Android - Storage score
22786 Points (78%)
PCMark for Android - Work 2.0 performance score
7604 Points (58%)
PCMark for Android - Work performance score
10205 Points (52%)
Power Consumption - Prime95 V28,10 Stress Power Consumption (external Monitor) ultra *
12.5 Watt (3%)
Power Consumption - Cinebench R15 Multi Power Consumption (external Monitor) ultra *
10.1 Watt (3%)

Average Benchmarks Intel Celeron N4020 → 100% n=2

Average Benchmarks Intel Celeron N4120 → 128% n=2

Average Benchmarks Intel Celeron N4000 → 93% n=2

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-
* Smaller numbers mean a higher performance
1 This benchmark is not used for the average calculation

v1.14
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Autor: Redaktion,  8.09.2017 (Update: 19.05.2020)