Notebookcheck

Dell Latitude 7300 Laptop: Business-Subnotebook verfehlt Performanceziel

Benjamin Herzig, 👁 Sebastian Jentsch, Andrea Grüblinger, 09.09.2019

Kleiner Business-Profi mit exzellenten Laufzeiten. Intels "Whiskey-Lake"-CPUs finden Einzug in die Dell-Latitude-Laptops. Auch das neugestaltete Dell Latitude 7300 setzt auf die neusten Prozessoren und besticht in unserem Test mit seiner guten Erweiterbarkeit in Sachen Arbeitsspeicher sowie der langen Akkulaufzeit. Doch es gibt auch einige negative Überraschungen, zum Beispiel bei der CPU-Leistung.

"Dell Latitude" gehört zu Dells wichtigsten Laptop-Marken. Im Privatkundenbereich ist sie zwar nicht so bekannt wie die Marke "Dell XPS", doch das ist natürlich auch nicht der Bereich, den Dell mit seinen Latitudes erobern will. Stattdessen steht das B-to-B-Geschäft, also der Verkauf an große Firmenkunden, bei den Dell Latitudes im Vordergrund.

Unser heutiges Testgerät ist ein echter Klassiker dieser Kategorie, denn bei dem Dell Latitude 7300 handelt es sich um ein klassisches Subnotebook, das vor allem für reisende Business-Kunden entwickelt wurde. Es tritt die Nachfolge von gleich zwei Dell-Latitude-Serien an: Das Dell Latitude 13 7300 dient nämlich sowohl als Nachfolger des Dell Latitude 7290 als auch als Nachfolger des Dell Latitude 7390. Effektiv hat Dell also seine 12,5-Zoll-Serie eingestellt und bietet nun nur noch das Latitude 7300 mit seinem 13,3-Zoll-LCD als einziges Business-Subnotebook an. Interessant ist auch die Namensgebung: Statt ein neues Namensschema einzuführen, hat Dell einfach den Reset-Knopf gedrückt. So ist es zwar wenig intuitiv, dass das Dell Latitude 7300 der Nachfolger des Dell Latitude 7390 ist, aber so konnte Dell das bekannte Namensschema aufrecht erhalten.

Die beiden größten Konkurrenzmarken zu den Dell Latitudes sind ohne Frage die Lenovo ThinkPads sowie die HP EliteBooks. Daher ist es logisch, dass wir das Dell Latitude 13 7300 mit den jeweiligen Business-Subnotebooks dieser Anbieter vergleichen. Im Fall der ThinkPads entspricht das Lenovo ThinkPad X390 am ehesten dem Dell Latitude 7300, während wir von HP das EliteBook 830 G5 als Vergleichsreferenz zum Latitude 7300 sehen. Zudem vergleichen wir das Dell Latitude 13 7300 mit Dells populärem XPS 13 9380, das ein 13,3-Zoll-Laptop für Privatkunden ist.

Unser spezifisches Testmodell ist so nicht in Deutschland erhältlich. Es handelt sich um ein Modell mit Carbondeckel, Intel Core i7-8665U, 32 GB RAM und 512-GB-SSD sowie einem Full-HD-Touchscreen. Von den Spezifikationen her ist es damit oberhalb des teuersten Dell Latitude 7300 angesiedelt, das in Deutschland auf dem Markt ist. Dieses Modell enthält den gleichen Prozessor und eine gleich große SSD, aber auch halb so viel RAM, das Aluminiumgehäuse sowie ein Non-Touch-LCD. Es kostet etwa 1.700 Euro, womit ein Dell Latitude 7300 mit den Eigenschaften unseres Testgerätes noch etwas teurer sein dürfte.

Dell Latitude 7300-P99G
Hauptspeicher
32768 MB 
, DDR4-2400, 2 von 2 Slots belegt
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 166 PPI, 10-Punkt-Touchscreen, B133HAK, IPS LED, Semi-matte Oberfläche, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Cannon Lake-U PCH-LP Premium
Massenspeicher
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ, 512 GB 
, M.2 2280, PCIe NVMe, 411 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Cannon Lake-H/S - cAVS (Audio, Voice, Speech)
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, Audio Anschlüsse: Kombo-Audio, Card Reader: microSD, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader, Noble Lock
Netzwerk
Intel Wireless-AC 9560 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 18.45 x 306.5 x 206.95
Akku
60 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p mit Infrarot und Privacy-Blende
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: 6 Reihen Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Microsoft Office Trial, Dell Command, Dell Power Manager, Dell Digital Delivery, 36 Monate Garantie
Gewicht
1.362 kg, Netzteil: 320 g
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse – Dell Latitude 7300 im Carbonkleid

Dell Latitude 7300
Dell Latitude 7300

Dell hat seinen Latitudes in diesem Jahr ein Design-Update verpasst und alle Modelle gründlich überarbeitet. Das fängt schon bei der Farbgebung an. Das Dell Latitude 7390 gab es zum Beispiel nur in Schwarz. Beim Dell Latitude 7300 hat man als Nutzer dagegen die Wahl zwischen einer silbernen Variante und einer dunkelgrauen, die eher dem gediegenen Design des Vorgängers entspricht. Wir testen ein dunkelgrau-schwarzes Modell. Nicht nur die Farbe des Gehäuses an sich hat sich geändert, auch Details wie die Farbgebung der FN-Funktionen der Tastatur hat Dell angepasst. Statt der klassischen blauen Farbe gibt es hier nun durchgehend neutrales Weiß. Während man bei den Farben also Anpassungen vorgenommen hat, verändern sich Formensprache & Proportionen des Gehäuses kaum, sodass das Dell Latitude 7300 äußerlich auch als Nachfolger des Dell Latitude 7390 erkennbar ist.

Die schwarz-graue Version des Latitude 7300 unterscheidet sich von der silbernen Variante nicht nur farblich, sondern auch von den Materialien her. Beim silbernen Dell Latitude 7300 setzt Dell auf gebürstete Aluminiumoberflächen für Handballenauflage und LCD-Cover. Unser Testgerät hat dagegen eine matte, gummierte Oberfläche. Diese hat äußerlich am Displaydeckel zudem eine gewobene Carbonoptik, womit Dell natürlich hervorheben will, dass der Deckel aus Carbon-Faser-Kunststoff besteht. Die Basiseinheit ist dagegen größtenteils aus Magnesium gefertigt.

Die Verarbeitung des Dell PCs ist absolut einwandfrei, überstehende Kanten oder auffällige Spalte gibt es nicht. Die Stabilität ist ebenfalls sehr gut, die Basis lässt sich kaum verwinden und der Tastaturbereich nicht wirklich eindrücken. Das dünne Displaycover ist zwar etwas flexibler, aber in einem vertretbaren Rahmen. Der Bildschirm ist gegen Druck auf den Deckel gut geschützt, nur an den Rändern gibt der Deckel den Druck an das Panel weiter. Haptisch zeigt sich das Dell Latitude 7300 sehr hochwertig und mit der matten Gummierung typisch Business-like. Wenn eine Metallhaptik bevorzugt wird, kann man es optional in der silbernen Variante bestellen.

Das breite Scharnier hat das LCD-Cover sehr fest im Griff. Bei Erschütterungen wackelt es kaum nach. Das Scharnier, das mit einer Metallkappe ausgestattet ist, ermöglicht einen Öffnungswinkel von 180 Grad und erlaubt auch das Aufklappen des Bildschirms mit einer Hand.

Dell hat die Abmessungen des Dell Latitude 7300 quasi nicht verändert, das Latitude 7390 ist quasi genau so tief und breit wie das neue Modell. Dafür ist das neuere Dell Latitude 7300 interessanterweise dicker & leicht schwerer. Im Vergleich zum Lenovo ThinkPad X390 und dem HP EliteBook 830 G5 ist der Dell-Laptop wesentlich kompakter, dafür aber auch in diesem Fall leicht dicker und schwerer. Kleiner als das Latitude 7300 ist nur das Dell XPS 13.

Größenvergleich

311.9 mm 217.2 mm 16.9 mm 1.3 kg310 mm 229 mm 17.7 mm 1.3 kg306.5 mm 206.95 mm 18.45 mm 1.4 kg305 mm 208 mm 16.5 mm 1.3 kg302 mm 199 mm 11.6 mm 1.2 kg

Ausstattung – kompakter Dell PC mit vielen Anschlüssen

Trotz Neugestaltung hat sich die Anschlussausstattung verglichen mit dem Vorgänger kaum verändert, sogar die Positionierung der Ports ist fast identisch. Das heißt, dass das Latitude 7300 weiterhin Legacy-Anschlüsse wie USB-Typ-A oder HDMI hat, die zum Beispiel beim neueren Dell XPS 13 nicht vorhanden sind. Nicht mehr an Bord ist beim Dell Latitude 7300 dagegen RJ45-Ethernet. Die ausklappbare Ethernet-Buchse hat Dell ersatzlos gestrichen.

Was für uns irritierend ist: Dell setzt weiterhin auf einen proprietären Ladeanschluss. Uns wäre es lieber gewesen, wenn Dell stattdessen einen zweiten USB-C- bzw. Thunderbolt-3-Port verbaut hätte.

links: Netzanschluss, Thunderbolt 3, HDMI, USB 3.0 Typ A
links: Netzanschluss, Thunderbolt 3, HDMI, USB 3.0 Typ A
rechts: Kombo-Audio, microSD, SIM-Slot, USB 3.0 Typ A, Noble-Lock
rechts: Kombo-Audio, microSD, SIM-Slot, USB 3.0 Typ A, Noble-Lock

SDCardreader

Wie schon beim Vorgängermodell gibt es beim Dell Latitude 7300 einen microSD-Kartenleser. Dieser ist auf der rechten Seite gut zugänglich platziert – löblich, denn das ist zum Beispiel beim Lenovo ThinkPad X390 nicht der Fall. Das HP EliteBook 850 G5 hat dagegen gar keinen Kartenleser. Positiv: Der microSD-Kartenleser des Latitude 7300 ist ein sehr schnelles Modell. Der microSD-Kartenleser des Lenovo ThinkPad X390 erreicht nur etwa die halbe Geschwindigkeit.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell Latitude 7300-P99G
  (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB)
178.8 MB/s ∼100%
Dell Latitude 7390
  (Toshiba Exceria Pro M501 UHS-II)
153.99 MB/s ∼86% -14%
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
  (Toshiba Exceria Pro M501)
79.1 MB/s ∼44% -56%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (8 - 186, n=115)
61.6 MB/s ∼34% -66%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell Latitude 7390
  (Toshiba Exceria Pro M501 UHS-II)
211.06 MB/s ∼100% +14%
Dell Latitude 7300-P99G
  (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB)
184.4 MB/s ∼87%
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
  (Toshiba Exceria Pro M501)
86.5 MB/s ∼41% -53%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (17.7 - 251, n=118)
78.3 MB/s ∼37% -58%

Kommunikation

Als primäres Kommunikationsmodul dient die Intel-Wireless-AC-9560, ein 2x2-WiFi-Modul, das in unserem Test eine solide Leistung zeigte. Komplett stabil war die Performance allerdings nicht. Optional gibt es das Dell Latitude 7300 auch mit WWAN. Bei unserem Modell ist ab Werk kein WWAN-Modul vorhanden, man kann es aber nachrüsten. Die dafür notwendigen Antennen und der SIM-Slot sind vorhanden. Nicht integriert ist dagegen ein Ethernet-Modul, eine native Verbindung per Ethernet ist also nicht möglich. Neben der Intel 9560 gibt es noch zwei weiteren WiFi-Optionen: Eine WLAN-Karte von Qualcomm sowie die Intel Wireless AX200, die den neuen WiFi-6-Standard beherrscht.

Bei der Webcam und den Mikrophonen gibt es die typische Aufteilung: Die Mikrophone sind qualitativ ganz okay, die Webcam ist dagegen ziemlich schlecht. Beide Komponenten reichen zusammen für Videoanrufe.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
Intel Wireless-AC 9560
646 MBit/s ∼100% +2%
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
639 MBit/s ∼99% +1%
Dell Latitude 7300-P99G
Intel Wireless-AC 9560
635 (min: 563, max: 673) MBit/s ∼98%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (30.9 - 950, n=118)
533 MBit/s ∼83% -16%
Dell XPS 13 9380 2019
Atheros/Qualcomm QCA6174
524 (min: 459, max: 576) MBit/s ∼81% -17%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
Intel Wireless-AC 9560
681 MBit/s ∼100% +9%
Dell Latitude 7300-P99G
Intel Wireless-AC 9560
627 (min: 602, max: 637) MBit/s ∼92%
Dell XPS 13 9380 2019
Atheros/Qualcomm QCA6174
594 (min: 579, max: 616) MBit/s ∼87% -5%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (36 - 949, n=118)
525 MBit/s ∼77% -16%
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
512 MBit/s ∼75% -18%
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680Tooltip
; iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø635 (563-673)
; iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø627 (602-637)

Sicherheit

Beim Thema Sicherheit lässt sich Dell auf jeden Fall nicht lumpen. Der Hersteller packt jede Menge Sicherheitsfunktionen in das Dell Latitude 7300. Dazu gehört unter anderem der Smartkarten-Leser auf der linken Seite des Gehäuses und der Fingerabdrucksensor, der im Einschalter versteckt ist. Dieser kann zum Einloggen per Windows-Hello genutzt werden. Ebenfalls dafür nutzbar ist die Infrarotkamera, die neben der 720p-Webcam untergebracht ist. Das ist nicht das einzige Sicherheitsfeature der Webcam, denn diese ist auch noch mit einer mechanischen Blende zum Schutz der Privatsphäre ausgestattet. Abgerundet wird das Sicherheitspaket mit einem Noble-Lock-Slot, den Dell als Alternative zum weiter verbreiteten Kensington-Lock-Slot nutzt.

Zubehör

Abgesehen von dem 65-Watt-Netzteil liegt dem Dell Latitude 7300 kein weiteres Zubehör bei. Optional bietet Dell verschiedene USB-C- bzw. Thunderbolt-3-Docks an, man kann aber generell jede Dockingstation dieser Art nutzen. Mechanische Dockingstationen bietet Dell seit einigen Generationen der Latitude-Laptops nicht mehr an.

Wartung

Öffnen lässt sich das Dell Latitude 7300 sehr einfach. Nachdem man die acht Kreuzschlitzschrauben gelockert hat, muss man nur einige Clips an der Rückseite lösen. Danach ist das Cover locker und kann entfernt werden. Hat man diese kleine Hürde überwunden, hat man Zugriff auf alle internen Komponenten. Verglichen mit dem Lenovo ThinkPad X390 präsentiert sich das Dell Latitude 7300 wesentlich aufrüstbarer, da es zwei RAM-Slots statt komplett verlöteten RAM hat. Zudem ist das WiFi-Modul anders als beim ThinkPad nicht verlötet. Daneben kann man natürlich auch die SSD aufrüsten, den Akku austauschen und den Lüfter reinigen.

Nicht wechselbar ist dagegen die Tastatur. Diese ist fest in die Handballenauflage verbaut und nicht einfach wechselbar, wie es beim ThinkPad X390 der Fall ist.

Blick ins Innere
Blick ins Innere

Garantie

Wie üblich in diesem Segment verfügt das Dell Latitude 7300 über eine Garantie mit einer dreijährigen Laufzeit. Im Servicefall muss man das Laptop zudem nicht einschicken, da das Garantiepaket standardmäßig auch Vor-Ort-Service mit einschließt. Optional kann man die Garantie auf bis zu 5 Jahren verlängern und auch um Dells "Pro-Support" erweitern.

Eingabegeräte – Dell-Laptop mit angenehmer Tastatur, aber enttäuschendem Touchpad

Tastatur

Äußerlich unterscheidet sich die Tastatur deutlich vom Vorgängermodell im Dell Latitude 7390. Das ist einerseits wegen der veränderten Bedruckung der Tasten (weiße statt blaue FN-Sonderfunktionen, Zentrierung der Buchstabenbedruckung), andererseits hat unser Testgerät auch ein ganz anderes Layout. Das hier verbaute QWERTY-ANSI-Layout mit kleinerer Enter-Taste ist so eigentlich in den USA üblich, während in Deutschland das QWERTZ-ISO-Layout mit größerer Enter-Taste verwendet wird. Wir gehen davon aus, dass die regulären Modelle für den deutschen Markt ein lokalisiertes Layout haben.

Abgesehen von dem ungewohnten Layout handelt es sich um eine gute Tastatur, die auch über zweistufiges, weißes Backlight verfügt. Der Druckpunkt der minimal konkaven Chiclet ist definiert und die Tasten fühlen sich nicht schwammig an. An das Lenovo ThinkPad X390 kommt das Latitude 7300 in dieser Hinsicht nicht ran, aber mit dem HP EliteBook 830 G5 kann es das Dell Notebook schon aufnehmen. Und im Vergleich zum Dell XPS 13 verfügt das Latitude 7300 über einen wesentlich längeren Hub. Wie bei den anderen Subnotebooks muss man beachten, dass die Tastatur nicht ganz die Standardbreite einer Desktoptastatur hat, sodass es für manche Nutzer eventuell eine kleine Eingewöhungszeit gibt.

Tastaturbereich Dell Latitude 7300
Tastaturbereich Dell Latitude 7300

Touchpad

Während die Tastatur des Dell Latitude 7300 den hohen Ansprüchen an ein Business-Laptop entspricht, sind wir mit dem Touchpad eher unzufrieden. Die Nutzung des Trackpads geht nicht so einfach von der Hand wie bei anderen Laptops. Das liegt einerseits an der Größe, denn mit 10 x 5 cm ist es eher ein kleines Touchpad. Ein Faktor hierbei sind sicherlich die dedizierten Maustasten unterhalb des Touchpads. Problematischer ist die Kunststoffoberfläche des Touchpads. Diese fühlt sich nicht hochwertig an und ihre Gleitfähigkeit ist auch eher suboptimal, da das Material leicht angeraut ist. Insgesamt liegt Dell an dieser Stelle weit hinter den Konkurrenten zurück, die entweder auf eine hochwertige Glasoberfläche (HP EliteBook 830 G5) oder immerhin auf glatten Kunststoff (Lenovo ThinkPad X390) setzen. Zumindest ist die Softwareumsetzung gut, da es sich um ein Microsoft-Precision-Touchpad handelt.

Unverständlicherweise spart sich Dell beim Latitude 7300 einen Pointing Stick. Schade, denn eine solcher alternativer Mausersatz ist bei einem eher unterdurchschnittlichen Touchpad erst recht nützlich.

Touchpad mit zwei dedizierten Maustausten
Touchpad mit zwei dedizierten Maustausten

Display – Oncell-Touchscreen im Dell Latitude 7300

Pixelraster Dell Latitude 7300
Pixelraster Dell Latitude 7300
Wenig Backlight-Bleeding (hier verstärkt dargestellt)
Wenig Backlight-Bleeding (hier verstärkt dargestellt)

Das Dell Latitude 7300 hat in jedem Fall ein mattes 13,3-Zoll-Display. Die genauen Spezifikationen des verbauten Bildschirms können sich aber von Konfiguration zu Konfiguration unterscheiden, denn Dell bietet insgesamt vier verschiedene Displayoptionen laut Datenblatt an:

  • HD (1.366 x 768), TN, 220 cd/m²
  • Full HD (1.920 x 1.080), IPS, 255 cd/m²
  • Full-HD, IPS, 300 cd/m², Touch
  • Full-HD, IPS, 300 cd/m², Privacy-Display

Das von uns getestete Modell enthält das Full-HD-LCD mit Touch-Funktion. Den Helligkeitswert von 300 cd/m² erreicht das Display mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 306 cd/m². Damit ist der Bildschirm geringfügig heller als beim Vorgängermodell Latitude 7390, doch sowohl das HP EliteBook 830 G5 als auch das Lenovo ThinkPad X390 haben etwas hellere Bildschirme. Noch besser in Sachen Helligkeit ist der Full-HD-Bildschirm des Dell XPS 13 9380. Schade, dass Dell dem Latitude 7300 keine hellere Displayoption gönnt.

Die Helligkeitswerte des Bildschirms fallen im rechten Drittel etwas ab, was in einer eher mittelmäßigen Helligkeitsverteilung von 79 % führt. Glücklicherweise kann man den Unterschied mit bloßem Auge nicht erkennen. PWM konnten wir nicht feststellen und Backlight-Bleeding war nur schwach vorhanden.

Die Touch-Funktion ist direkt in den Bildschirm integriert, es handelt sich also um einen On-Cell-Touchscreen. Dadurch spart sich Dell die Glasscheibe vor dem LCD, was Gewicht spart und eine nicht glänzende LCD-Oberfläche ermöglicht.

303
cd/m²
330
cd/m²
279
cd/m²
308
cd/m²
341
cd/m²
271
cd/m²
299
cd/m²
335
cd/m²
287
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
B133HAK
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 341 cd/m² Durchschnitt: 305.9 cd/m² Minimum: 19 cd/m²
Ausleuchtung: 79 %
Helligkeit Akku: 341 cd/m²
Kontrast: 1100:1 (Schwarzwert: 0.31 cd/m²)
ΔE Color 6.43 | 0.6-29.43 Ø6, calibrated: 2.36
ΔE Greyscale 6.9 | 0.64-98 Ø6.3
91% sRGB (Argyll 3D) 59% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.23
Dell Latitude 7300-P99G
B133HAK, , 1920x1080, 13.3
Dell Latitude 7390
LGD059B, , 1920x1080, 13.3
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
LP133WF7-SPB1, , 1920x1080, 13.3
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
IVO M133NVF3-R0, , 1920x1080, 13.3
Dell XPS 13 9380 2019 FHD
AUO5B2D B133HAN Dell P/N: 06VG6 , , 1920x1080, 13.3
Response Times
-4%
-37%
8%
-30%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
39 (18, 21)
36.8 (18, 18.8)
6%
57.6 (28.4, 29.2)
-48%
36 (18.8, 17.2)
8%
54 (26, 28)
-38%
Response Time Black / White *
27 (14, 13)
30.4 (18.8, 11.6)
-13%
34 (18.4, 15.6)
-26%
24.8 (14, 10.8)
8%
33 (17, 16)
-22%
PWM Frequency
1020 (99)
Bildschirm
15%
33%
10%
41%
Helligkeit Bildmitte
341
303.8
-11%
356
4%
316
-7%
428
26%
Brightness
306
289
-6%
336
10%
326
7%
408
33%
Brightness Distribution
79
86
9%
88
11%
85
8%
84
6%
Schwarzwert *
0.31
0.31
-0%
0.16
48%
0.19
39%
0.26
16%
Kontrast
1100
980
-11%
2225
102%
1663
51%
1646
50%
DeltaE Colorchecker *
6.43
2.9
55%
3.6
44%
4.5
30%
1.16
82%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
10.33
5.79
44%
5.5
47%
12.1
-17%
2.19
79%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
2.36
1.72
27%
1.1
53%
2.9
-23%
0.9
62%
DeltaE Graustufen *
6.9
3.7
46%
4.7
32%
5
28%
1.23
82%
Gamma
2.23 99%
2.118 104%
2.48 89%
2.22 99%
2.46 89%
CCT
8338 78%
6323 103%
6374 102%
6018 108%
6648 98%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
59
63
7%
61.3
4%
57.9
-2%
65
10%
Color Space (Percent of sRGB)
91
95
4%
95.7
5%
87.3
-4%
99
9%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
6% / 12%
-2% / 22%
9% / 10%
6% / 30%

* ... kleinere Werte sind besser

Farbwerte
Farbwerte
Grauwerte
Grauwerte
Sättigung
Sättigung
Farbwerte (kalibriert)
Farbwerte (kalibriert)
Grauwerte (kalibriert)
Grauwerte (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)

Ab Werk hat der Bildschirm einen leichten Blaustich, den wir mit einer Kalibrierung beseitigen konnten. Das dafür erstellte Farbprofil steht wie immer oben in der grauen Box zur Verfügung. Mit der Kalibrierung gab es kaum Abweichungen vom Idealzustand. Die Bildqualität ist hoch, was auch am guten Kontrast von 1100:1 liegt. Die Konkurrenten von HP und Lenovo sind an dieser Stelle allerdings noch ein wenig besser.

Die Farbraumabdeckung des Bildschirms gefällt uns grundsätzlich gut, allerdings sind 91 % des sRGB-Farbraums kein perfektes Ergebnis. Es fehlt einfach noch ein bisschen zur vollständigen Abdeckung. Das war beim Vorgänger Dell Latitude 7390 noch etwas besser, auch das Lenovo ThinkPad X390 hat eine geringfügig bessere Farbraumabdeckung. Für einfache Bildbearbeitung sollte das Dell Latitude 7300 aber dennoch nutzbar sein.

sRGB: 91 %
sRGB: 91 %
AdobeRGB: 59 %
AdobeRGB: 59 %
Außenbereich (Schatten)
Außenbereich (Schatten)

Zwar soll es sich laut Dell um einen matten Monitor handeln, doch in der Realität kann man die Oberfläche des verbauten LCD-Panels eher als "semi-matt" oder "semi-glossy" bezeichnen. Daher gibt es im Außeneinsatz einige diffuse Spiegelungen, was durchaus nervig sein kann. Wäre die Displayhelligkeit etwas höher, würde das weniger stark ins Gewicht fallen. Insgesamt kann man das Dell Latitude 7300 im Außenbereich zwar nutzen, allerdings nur eingeschränkt.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
27 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14 ms steigend
↘ 13 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 54 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
39 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18 ms steigend
↘ 21 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 42 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (39.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9418 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

An der Blickwinkelstabilität des IPS-Bildschirms gibt es nichts auszusetzen. Die Helligkeit nimmt bei extremeren Winkeln ein wenig ab, aber das fällt in der Alltagsnutzung nicht ins Gewicht.

Blickwinkelbild Dell Latitude 7300
Blickwinkelbild Dell Latitude 7300

Leistung – trotz Whiskey-Lake: Dell Latitude 7300 mit schlechterer CPU-Leistung als Vorgänger

Dell bietet drei verschiedene Intel-Prozessoren für das Dell Latitude 7300 an: Den Core i5-8250U, den Core i5-8350U sowie den Core i7-8665U. Als Grafikeinheit dient jeweils die Intel UHD Graphics 620, die als integrierte GPU auf den Hauptspeicher zugreifen muss. Dieser ist nicht verlötet, stattdessen gibt es zwei RAM-Slots für maximal 64 GB DDR4-2400-RAM (Dell selbst verkauft das Latitude mit maximal 32 GB). Zur dauerhaften Datenspeicherung setzt Dell auf eine einzelne M.2-2280-SSD.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z Caches
CPU-Z Caches
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Mainboard
CPU-Z SPD
CPU-Z SPD
HWiNFO
HWiNFO
GPU-Z
GPU-Z
LatencyMon
LatencyMon
 

Prozessor

Der Intel Core i7-8665U ist der schnellste Prozessor der "Whiskey-Lake"-U-Serie, die typischerweise einen maximalen Verbrauch von 15 Watt hat. Die vier Kerne dieser CPU arbeiten mit maximal 4,8 GHz, der Grundtakt liegt bei 1,9 GHz. Unsere CPU-Vergleichsliste ermöglicht Vergleiche mit anderen Prozessoren.

Im Cinebench-R15-Multicore-Test erreicht die CPU einen maximalen Verbrauch von 50 Watt, wobei das nur eine extreme Lastspitze ist. Schon nach wenigen Sekunden geht der Verbrauch in den Sinkflug; erst auf 30 Watt, dann auf 20 Watt und dann schließlich auf 15 Watt. Zeitgleich schießen die Temperaturen schnell auf 98 °C hoch und stabilisieren sich dann schlussendlich bei 80 °C. Die Taktraten des Prozessors liegen zunächst bei 3,7 GHz und erreichen dann im Verlauf der Cinebench-Schleife 2,3 GHz, sobald der Verbrauch bei 15 Watt liegt.

Die Leistung der CPU des Dell Latitude 7300 ist zwar zusammengenommen nicht schlecht, aber leider schlechter als die CPU-Leistung des Vorgängers Dell Latitude 7390 oder des Lenovo ThinkPad X390. Beide haben nominell schwächere CPUs, was schon zeigt, dass Dell die Leistung des Core i7-8665U im Latitude 7300 bei weitem nicht ausreizen kann.

Die CPU-Leistung steht auch im Akkubetrieb vollständig zur Verfügung.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690Tooltip
Dell Latitude 7300-P99G Intel Core i7-8665U, Intel Core i7-8665U: Ø531 (513-670)
Dell Latitude 7390 Intel Core i7-8650U, Intel Core i7-8650U: Ø611 (578.18-626.37)
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00 Intel Core i5-8265U, Intel Core i5-8265U: Ø569 (552-686)
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA Intel Core i7-8550U, Intel Core i7-8550U: Ø530 (526-566)
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Dell Latitude 7300-P99G
Intel Core i7-8665U
185 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U
  (176 - 199, n=5)
184 Points ∼99% -1%
Dell Latitude 7390
Intel Core i7-8650U
176 Points ∼95% -5%
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
Intel Core i7-8550U
169 Points ∼91% -9%
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
Intel Core i5-8265U
158 Points ∼85% -15%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (20 - 185, n=269)
115 Points ∼62% -38%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
Intel Core i5-8265U
683 Points ∼100% +29%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U
  (524 - 701, n=5)
624 Points ∼91% +18%
Dell Latitude 7390
Intel Core i7-8650U
619 Points ∼91% +17%
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
Intel Core i7-8550U
577 Points ∼84% +9%
Dell Latitude 7300-P99G
Intel Core i7-8665U
531 (min: 513, max: 682) Points ∼78%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (32 - 721, n=279)
335 Points ∼49% -37%
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
61.1 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
531 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
185 Points
Hilfe

System Performance

Im PCMark schneidet das Dell Latitude 7300 rundweg gut ab. Auch im Alltagsbetrieb war die Systemleistung sehr gut.

PCMark 10
Digital Content Creation
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (2859 - 3506, n=5)
3118 Points ∼100% +3%
Dell Latitude 7390
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3068 Points ∼98% +1%
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
UHD Graphics 620, 8265U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
3050 Points ∼98% +1%
Dell Latitude 7300-P99G
UHD Graphics 620, 8665U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3033 Points ∼97%
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
2945 Points ∼94% -3%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (534 - 3704, n=85)
2418 Points ∼78% -20%
Productivity
Dell Latitude 7390
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
7142 Points ∼100% +1%
Dell Latitude 7300-P99G
UHD Graphics 620, 8665U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
7091 Points ∼99%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (6870 - 7281, n=5)
7084 Points ∼99% 0%
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
6393 Points ∼90% -10%
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
UHD Graphics 620, 8265U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
6273 Points ∼88% -12%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (1014 - 7281, n=85)
5201 Points ∼73% -27%
Essentials
Dell Latitude 7300-P99G
UHD Graphics 620, 8665U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
9402 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (8199 - 9790, n=5)
8978 Points ∼95% -5%
Dell Latitude 7390
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
8253 Points ∼88% -12%
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
8015 Points ∼85% -15%
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
UHD Graphics 620, 8265U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
7982 Points ∼85% -15%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (2062 - 9402, n=85)
6731 Points ∼72% -28%
Score
Dell Latitude 7300-P99G
UHD Graphics 620, 8665U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4208 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (4005 - 4515, n=5)
4176 Points ∼99% -1%
Dell Latitude 7390
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4053 Points ∼96% -4%
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
UHD Graphics 620, 8265U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
3832 Points ∼91% -9%
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
3816 Points ∼91% -9%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (743 - 4344, n=88)
3114 Points ∼74% -26%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Dell Latitude 7390
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5197 Points ∼100% +2%
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
5116 Points ∼98% 0%
Dell Latitude 7300-P99G
UHD Graphics 620, 8665U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
5093 Points ∼98%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (4696 - 5195, n=4)
4932 Points ∼95% -3%
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
UHD Graphics 620, 8265U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
4896 Points ∼94% -4%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (1283 - 5363, n=210)
4039 Points ∼78% -21%
Home Score Accelerated v2
Dell Latitude 7300-P99G
UHD Graphics 620, 8665U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4211 Points ∼100%
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
3948 Points ∼94% -6%
Dell Latitude 7390
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3886 Points ∼92% -8%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (3547 - 4211, n=5)
3818 Points ∼91% -9%
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
UHD Graphics 620, 8265U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
3629 Points ∼86% -14%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (1027 - 4211, n=238)
3029 Points ∼72% -28%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4211 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5417 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5093 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Als SSD dient die Samsung PM981, eine OEM-SSD im M.2-Format, die den schnellen PCIe-NVMe-Standard unterstützt. In unseren Storage-Benchmarks war die PM981 die schnellste SSD verglichen mit den Modellen, die in den anderen Business-Laptops verbaut waren. Auf diesem hohen Niveau sind die Unterschiede aber selbstverständlich im Alltagsbetrieb kaum spürbar.

Dell Latitude 7300-P99G
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Dell Latitude 7390
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
Durchschnittliche Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
 
CrystalDiskMark 5.2 / 6
-16%
-16%
-24%
-17%
Write 4K
141.1
139.4
-1%
120.7
-14%
108.5
-23%
123 (90.4 - 166, n=47)
-13%
Read 4K
46.37
43.18
-7%
58.52
26%
40.53
-13%
43 (28 - 61.3, n=46)
-7%
Write Seq
1994
1075
-46%
1491
-25%
1026
-49%
1552 (112 - 2714, n=47)
-22%
Read Seq
2275
1639
-28%
2760
21%
2080
-9%
1703 (501 - 2665, n=47)
-25%
Write 4K Q32T1
493.3
662
34%
237.5
-52%
451
-9%
410 (198 - 1707, n=47)
-17%
Read 4K Q32T1
429
413.9
-4%
336.1
-22%
269.7
-37%
403 (268 - 1015, n=47)
-6%
Write Seq Q32T1
2992
1195
-60%
1512
-49%
1770
-41%
1966 (1714 - 2994, n=47)
-34%
Read Seq Q32T1
3562
3116
-13%
3154
-11%
3214
-10%
3047 (1772 - 3562, n=47)
-14%
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Sequential Read: 2628 MB/s
Sequential Write: 2004 MB/s
512K Read: 1657 MB/s
512K Write: 1525 MB/s
4K Read: 64.62 MB/s
4K Write: 142.2 MB/s
4K QD32 Read: 415.2 MB/s
4K QD32 Write: 449.6 MB/s

Grafikkarte

Die Intel UHD Graphics 620 ist eine integrierte Grafikkarte, die bei sehr vielen aktuellen Intel-Prozessoren für Laptops die Grafikberechnung übernimmt. Weil dieser Grafikchip keinen eigenen Speicher mit sich bringt, muss er auf den Hauptspeicher zugreifen. Da der Arbeitsspeicher des Dell Latitude 7300 im Dual-Channel-Modus verbaut ist (beide Slots belegt), kann die GPU ihr maximales Potenzial ausschöpfen. Tatsächlich schneidet die GPU in den Benchmarks verglichen mit den anderen Business-Subnotebooks gut ab – unter dem Strich ist die Leistungsfähigkeit dieser GPU aber trotzdem schlecht, sie eignet sich vor allem für einfache, alltägliche Multimediaaufgaben.

Wie auch bei der CPU konnten wir keine Leistungslimitierung im Akkubetrieb feststellen.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8265U
1841 Points ∼100% +1%
Dell Latitude 7300-P99G
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8665U
1825 Points ∼99%
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
1728 Points ∼94% -5%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (1235 - 2006, n=165)
1716 Points ∼93% -6%
Dell Latitude 7390
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8650U
1697 Points ∼92% -7%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (230 - 4905, n=359)
1266 Points ∼69% -31%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Dell Latitude 7300-P99G
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8665U
1300 Points ∼100%
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
1280 Points ∼98% -2%
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8265U
1266 Points ∼97% -3%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (557 - 1401, n=134)
1127 Points ∼87% -13%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (222 - 3726, n=239)
1041 Points ∼80% -20%
Dell Latitude 7390
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8650U
977 Points ∼75% -25%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Dell Latitude 7300-P99G
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8665U
10571 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8265U
10126 Points ∼96% -4%
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
9470 Points ∼90% -10%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (6910 - 11436, n=152)
9153 Points ∼87% -13%
Dell Latitude 7390
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8650U
8247 Points ∼78% -22%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (1484 - 22615, n=267)
7584 Points ∼72% -28%
3DMark 11 Performance
2046 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
8916 Punkte
3DMark Fire Strike Score
1183 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Als Laptop für Firmenkunden eignet sich das Dell Latitude 7300 nicht für PC-Spiele, die Intel UHD Graphics 620 ist dafür einfach zu schwach. Nur wenig fordernde und ältere Titel können flüssig dargestellt werden. Alternativ kann man das Latitude zu einem Gaming-Laptop machen, indem man eine eGPU anschließt. Der dafür notwendige Thunderbolt-3-Anschluss ist vorhanden.

min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 77.1741.534.610.9fps
The Witcher 3 (2015) 17.8fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 23.5fps

Emissionen – Dell-PC überzeugt weder bei Lüfterlärm noch bei den Temperaturen

Geräuschemissionen

Bei geringer Aktivität des Systems bleibt der Lüfter immer komplett ausgeschaltet. Das ist auf jeden Fall positiv, doch die Geräuschkulisse unter Last kann schon unangenehm werden. Das liegt nicht unbedingt an der Gesamtlautstärke, sondern eher an der Tonhöhe des Lüftergeräusches. Unter Last ist läuft der Lüfter schlicht sehr hochfrequent.

Spulenfiepen konnten wir beim Dell Latitude 7300 nicht feststellen, dafür trat manchmal ein anderes seltsames Geräusch auf: Beim Start mancher Benchmarks gab das Latitude eine Art leises "Knattergeräusch" von sich. Zum Glück trat es nicht oft auf, seltsam ist es aber schon.

Lautstärkediagramm

Idle
30 / 30 / 30 dB(A)
Last
35 / 35 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2035.234.131.333.935.22534.731.831.231.334.73135.831.133.532.835.84030.63028.129.930.65028.129.730.228.428.16328.727.427.32928.78027.127.926.125.627.110027.226.12525.427.2125252523.924.42516024.224.123.923.824.220022.623.322.822.722.62502222.521.721.82231521.921.620.920.421.940021.421.319.919.421.450021.221.319.319.121.263021.321.918.718.521.380021.321.218.318.221.3100024.524.617.917.624.5125023.323.317.217.623.3160023.923.717.517.223.9200024.524.817.417.224.5250023.423.517.517.323.4315023.223.517.517.423.2400024.92517.617.624.950002322.917.717.723630019.419.317.717.819.4800018.818.717.917.818.81000018.818.617.817.818.81250018.318.317.717.718.31600018.31817.817.818.3SPL34.93530.13034.9N2.22.21.41.42.2median 22.6median 22.9median 17.9median 17.8median 22.6Delta1.91.71.41.41.929.424.830.729.423.323.526.425.725.628.527.730.324.924.925.62623.52624.124.321.822.323.923.523.82223.423.922.420.82223.322.321.321.722.321.822.522.72221.421.922.721.822.122.121.821.421.220.520.620.921.220.520.320.821.120.519.520.920.619.919.420.520.219.718.920.321.219.918.22121.519.617.421.422.219.91722.122.219.516.422.225.321.916.125.123.619.715.52424.820.715.524.523.620.215.723.324.518.215.423.62017.115.619.718.116.715.417.416.716.115.31616.616.315.115.334.831.929.234.62.11.61.22.1median 21.5median 19.9median 17.4median 21.41.20.72.51.2hearing rangehide median Fan NoiseDell Latitude 7300-P99GLenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00

Temperatur

Stresstest (Prime95 + FurMark)
Stresstest (Prime95 + FurMark)

Das Dell Latitude 7300 erreicht durchaus hohe Außentemperaturen am Gehäuse. Maximal messen wir unter Last 54 °C an der Unterseite, womit die wichtige 50-°C-Marke eindeutig gerissen wird. Auf dem Schoss sollte man das Dell-Laptop also unter Last eher nicht nutzen. Zudem bleibt leider auch die Handballenauflage nicht komplett kühl, auf der linken Seite erwärmt sie sich auf maximal 33 °C in der Mitte. Das ist noch nicht bedenklich, aber schon fühlbar warm.

In unserem Stresstest, den wir mit Prime95 und FurMark durchführen, kann das Dell Latitude 7300 anfangs maximal 39,5 Watt verbrauchen. Nach kurzer Zeit tritt allerdings das Power-Limit von 15 Watt in Kraft, wodurch der CPU-Takt bei nur noch 1 GHz liegt. Damit liegt TDP bedingtes Throttling vor. Die Temperaturen, die sich bei etwa 75 °C bewegen, stellen hierbei kein Problem dar. Vielmehr ist es die Kombination aus CPU- und GPU-Last, die dazu führt, dass der Prozessor seine Taktraten unterhalb den Grundtakt senken muss. CPU und GPU müssen sich das Verbrauchsbudget von 15 Watt nämlich teilen. Eine Einschränkung im Alltagsbetrieb stellt das nicht dar, im 3DMark-11-Test direkt nach dem Stresstest ist keine Limitierung der Performance feststellbar.

Max. Last
 45.4 °C48 °C45.6 °C 
 42.7 °C43.2 °C36.4 °C 
 32.3 °C33 °C29 °C 
Maximal: 48 °C
Durchschnitt: 39.5 °C
34 °C54 °C49.7 °C
33 °C44.2 °C43.1 °C
31.1 °C37 °C37.1 °C
Maximal: 54 °C
Durchschnitt: 40.4 °C
Netzteil (max.)  45 °C | Raumtemperatur 22.2 °C | FIRT 550-Pocket
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 39.5 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Subnotebook v7 auf 30.7 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 48 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.8 °C (von 22 bis 57 °C für die Klasse Subnotebook v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 54 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 40.1 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 27.2 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.7 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 33 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.6 °C (-4.4 °C).
Oberseite (Idle)
Oberseite (Idle)
Unterseite (Idle)
Unterseite (Idle)
Oberseite (Last)
Oberseite (Last)
Unterseite (Last)
Unterseite (Last)

Lautsprecher

Um die Lautsprecher zu finden, muss man das Dell Latitude 7300 auf seinen Rücken drehen, denn die Stereo-Lautsprecher findet man an der Unterseite des Gehäuses. Dadurch strahlen sie im aufgeklappten Zustand zum Boden hin, was nicht ganz ideal ist. Im Prinzip fällt das aber aufgrund der eher unterdurchschnittlichen Qualität der Lautsprecher sowieso nicht ins Gewicht, denn sie sind nicht besonders laut, Bass fehlt komplett und der Sound ist auch nicht sonderlich ausgewogen. Als Nutzer des Dell Latitude 7300 ist man besser beraten, auf externe Lautsprecher oder Kopfhörer auszuweichen. Der dafür benötigte Kombo-Audio-Port funktioniert einwandfrei.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2030.833.930.82530.331.330.33131.432.831.44030.229.930.25029.428.429.46328.82928.88033.125.633.110041.625.441.612544.424.444.416046.423.846.42004722.74725051.721.851.731554.720.454.740059.119.459.150065.119.165.163067.118.567.180070.818.270.8100066.917.666.9125069.917.669.9160070.217.270.2200073.417.273.4250073.317.373.3315073.517.473.5400075.917.675.9500069.917.769.963006717.867800062.417.862.41000071.717.871.71250075.517.775.51600075.817.875.8SPL83.73083.7N56.41.456.4median 67.1median 17.8median 67.1Delta9.31.49.330.633.229.131.628.837.22832.727.630.72628.625.430.427.135.424.83423.441.722.353.421.556.520.361.119.164.219.26717.769.916.966.916.667.816.571.716.27116.469.316.268.216.372.216.772.516.975.217.372.117.565.217.666.517.562.417.553.229.382.71.256median 17.5median 66.92.47.9hearing rangehide median Pink NoiseDell Latitude 7300-P99GHP EliteBook 830 G5-3JX74EA
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Dell Latitude 7300-P99G Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (75.9 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 19.5% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.8% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (17.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 40% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 54% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 24% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 69% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

HP EliteBook 830 G5-3JX74EA Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (82.7 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 19.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 35% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 60% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 20% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 76% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung – lange Akkulaufzeit als Trumpfkarte des Dell Latitude 7300

Energieaufnahme

In Sachen Energieeffizienz zeigt sich das Dell Latitude 7300 als ein vergleichsweise energiesparendes Laptop. Mit nur 2,5 Watt erzielte es den niedrigsten minimalen Stromverbrauch, die restlichen Idle-Werte sind aber nicht ganz so gut. Das Vorgängermodell Dell Latitude 7390 ist insgesamt etwas stromsparender und das Lenovo ThinkPad X390 verbraucht durchschnittlich im Idle weniger.

Die maximale Lastspitze liegt bei 68,1 Watt und damit oberhalb der maximalen Leistung des 65-Watt-Netzteils. Ein Entladen des Akkus muss man aber nicht fürchten, da der Verbrauch unter Last schnell sinkt. Durchschnittlich beträgt er 35,4 Watt.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.3 / 0.65 Watt
Idledarkmidlight 2.5 / 6.6 / 8.7 Watt
Last midlight 35.4 / 68.1 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Dell Latitude 7300-P99G
8665U, UHD Graphics 620, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ, IPS LED, 1920x1080, 13.3
Dell Latitude 7390
8650U, UHD Graphics 620, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1080, 13.3
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
8265U, UHD Graphics 620, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L, IPS LED, 1920x1080, 13.3
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
8550U, UHD Graphics 620, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0), IPS LED, 1920x1080, 13.3
Dell XPS 13 9380 2019 FHD
8565U, UHD Graphics 620, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG, , 1920x1080, 13.3
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
 
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
 
Stromverbrauch
4%
-8%
-16%
-2%
Idle min *
2.5
3.3
-32%
3.4
-36%
4.5
-80%
3.6
-44%
Idle avg *
6.6
5.9
11%
5.6
15%
6.4
3%
5.7
14%
Idle max *
8.7
6.2
29%
8.7
-0%
9.2
-6%
7.4
15%
Last avg *
35.4
43.2
-22%
43.6
-23%
35.7
-1%
44
-24%
Last max *
68.1
45.2
34%
65
5%
65.4
4%
48.1
29%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Ladezeit: 153 Minuten
Ladezeit: 153 Minuten

Intern hat das Dell Latitude 7300 einen 60-Wattstunden-Akku verbaut. Mit diesem erreicht das Dell Laptop im WiFi-Test eine Akkulaufzeit von fast elf Stunden, was natürlich ein exzellentes Ergebnis ist. Das Vorgängermodell Dell Latitude 7390 schnitt etwa genau so gut ab. Die Business-Subnotebooks der Konkurrenz schnitten wesentlich schlechter ab. Das Lenovo ThinkPad X390 hielt im WLAN-Test über acht Stunden durch, während das HP EliteBook 830 G5 eine Akkulaufzeit von etwa 7 Stunden erzielte.

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge)
10h 50min
Big Buck Bunny H.264 1080p
11h 03min
Last (volle Helligkeit)
1h 55min
Dell Latitude 7300-P99G
8665U, UHD Graphics 620, 60 Wh
Dell Latitude 7390
8650U, UHD Graphics 620, 60 Wh
Lenovo ThinkPad X390-20Q1S02M00
8265U, UHD Graphics 620, 48 Wh
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
8550U, UHD Graphics 620, 49 Wh
Dell XPS 13 9380 2019 FHD
8565U, UHD Graphics 620, 52 Wh
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
 
Akkulaufzeit
2%
-9%
-13%
19%
-28%
Idle
766
1914
H.264
663
764
15%
481
-27%
WLAN
650
664
2%
499
-23%
424
-35%
790
22%
471 (206 - 806, n=212)
-28%
Last
115
94
-18%
140
22%
133
16%

Pro

+ stabiles & hochwertiges Gehäuse
+ gute Tastatur
+ LCD mit Touch-Oberfläche
+ sehr schneller microSD-Kartenleser
+ gute Ausstattung mit Ports & Security-Features
+ Aufrüstbarkeit (2x RAM, WWAN, WiFi)
+ hervorragende Akkulaufzeit
+ 3 Jahre Vor-Ort-Service

Contra

- unterdurchschnittliches Touchpad
- kein Pointing-Stick
- proprietärer Ladenanschluss statt 2x USB-C
- Ethernet fehlt
- LCD-Oberfläche eher semi-glossy als matt
- keine Option für ein Display mit mehr als 300 cd/m²
- schlechtere CPU-Leistung als Vorgängermodell
- hochfrequenter Lüfter

Fazit

Im Test: Dell Latitude 7300, zur Verfügung gestellt von Dell.
Im Test: Dell Latitude 7300, zur Verfügung gestellt von Dell.

Dell verpasst seinem 13,3 Zoll großen Latitude ein Design-Update, ohne dass sich äußerlich extrem viel ändert – zumindest bei der von uns getesteten Variante des Dell Latitude 7300 mit Carbongehäuse. Deutlich anders sieht dagegen die neue Modellvariante mit Aluminiumgehäuse aus.

Das hochwertige & kompakte Gehäuse zählt auf jeden Fall zu den stärken des Latitudes, genau wie die komfortable Tastatur. Das Display verfügt über ein Touch-Oberfläche und ermöglicht damit zusätzliche Nutzungsszenarien. Der microSD-Kartenleser des Latitude 7300 ist einfach zugänglich und bietet sehr hohe Transferraten. Auch abgesehen davon verfügt der Dell-Laptop über zahlreiche Anschlüsse & Sicherheitsfunktionen. Zudem ist es dank zwei RAM-Slots sowie einem freien WWAN-Slot & einer nicht verlöteten WLAN-Karte modular aufgebaut und einfach aufrüstbar. Ab Werk verfügt das Dell Latitude 7300 über ein umfangreiches Garantiepaket (3 Jahre Vor-Ort-Service), außerdem ist die Akkulaufzeit mit etwa elf Stunden im WiFi-Test hervorragend.

Nicht bei den Vorteilen des Latitude 7300 erwähnt haben wir das Touchpad: Dieses stellt uns mit seiner wenig hochwertigen & leicht angerauten Plastikoberfläche nicht zufrieden. Einen TrackPoint gibt es nicht, daher bleibt Nutzern wohl nichts anderes übrig, als auf eine externe Maus auszuweichen. Als kritikwürdig empfinden wir auch Dells Festhalten an einem proprietären Ladeanschluss, wir hätten lieber einen zweiten USB-C- bzw. Thunderbolt-Port gesehen. Zudem ist es negativ, dass Ethernet komplett fehlt. Die Displayoberfläche des Dell Latitude 7300 soll zwar matt sein, aber bei unserem Testgerät ist sie eher halb-glänzend – hier sollte Dell genauer in seiner Spezifizierung sein.

Zu kritisieren ist auch die CPU-Leistung des Dell Latitude 7300, die schlechter ausfällt als beim Vorgängermodell. Käufer des i7-Prozessors erhalten nicht die Performance, die sie erwarten. Das ist nicht gut bei einem derart teuren Laptop.

Zudem stört uns das hochfrequente Lüftergeräusch des Latitudes, obwohl der Lüfter insgesamt gar nicht so laut ist. Zu guter Letzt wäre es schön, wenn Dell wenigstens optional ein Display mit besseren Helligkeitswerten anbieten würde.

Ein insgesamt solider Auftritt mit einer entscheidenden Schwäche: Die Leistung des Whiskey-Lake-Prozessors fällt hinter den Vorgänger zurück.

Ob dieser Punkt ein Ausschlusskriterium gegen das Dell Latitüde 7300 ist, das müssen Sie selbst entscheiden. Auf der anderen Seite sind die hervorragende Akkulaufzeit und die sehr gute Aufrüstbarkeit Argumente für Dells kompaktes Business-Laptop.

Dell Latitude 7300-P99G - 09.09.2019 v7
Benjamin Herzig

Gehäuse
87 / 98 → 89%
Tastatur
89%
Pointing Device
88%
Konnektivität
64 / 75 → 85%
Gewicht
71 / 20-75 → 92%
Akkulaufzeit
88%
Display
83%
Leistung Spiele
51 / 78 → 65%
Leistung Anwendungen
82 / 85 → 96%
Temperatur
87%
Lautstärke
89%
Audio
71 / 91 → 78%
Kamera
40 / 85 → 47%
Durchschnitt
76%
87%
Subnotebook - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Benjamin Herzig,  9.09.2019 (Update:  9.09.2019)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.