NVIDIA GeForce 9500M GE vs NVIDIA GeForce 9500M G vs NVIDIA GeForce 9500M GS

NVIDIA GeForce 9500M GE

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Die NVIDIA GeForce 9500M GE (manchmal auch GM oder ohne Kürzel angegeben) ist eine Kombination des Nvidia Chipsatzes 9400M (G) mit einer dedizierten Einsteigergrafikkarte der NB9M Serie (entweder Nvidia GeForce 9200M GS oder 9300M GS) im Hybrid SLI Modus (HybridPower und GeForceBoost).

HybridPower ermöglicht das Umschalten zwischen onboard Grafik (im Nvidia Chipsatz) und dedizierter Grafikkarte (9200M GS / 9300M GS) in Windows Vista / Windows 7. Dadurch kann die dedizierte Grafikkarte abgeschaltet werden, wenn sie nicht benötigt wird (Office, Surfen) und dadurch Energie gespart werden. HybridPower kann im Vista Betrieb umgeschalten werden (derzeit noch manuell per Energieoptionen, später lt. Nvidia automatisch im Treiber). GeforceBoost schaltet die onboard Grafik des Chipsatzes und die 9200M GS / 9300M GS in einen SLI Verbund und steigert dadurch die Gesamtleistung.

Die Leistung ist, wie bei SLI Gespannen üblich, abhängig von der SLI Unterstützung des Spiels. Je nach Auflösung und Detaileinstellungen können etwa 40% Leistungssteigerung üblicherweise erreicht werden. Natürlich hängt die Gesamtleistung auch von der Eingesetzten Grafikkarte und des Grafikspeichers ab. Eine Höchstgrenze setzt z.b. der Einsatz der 9300M GS mit GDDR3 Speicher (z.B. im Dell Studio XPS 13). Hier sollen bis zu 3300 Punkt im 3DMark06 möglich sein. Dies wäre das Niveau langsamer 8600M GT Karten.

Im SLI Modus gibt es wahrscheinlich auch bei der 9500M GE Grafiklösung das Problem von Mikroruckeln. Durch unterschiedliche Zeitabstände zwischen zwei Bildern (die von den unterschiedlichen Grafikkarten berechnet wurden), erscheinen Frameraten bis 35 fps als ruckelig.

Die Spieleleistung des Gespanns reicht trotz der zwei Grafikeinheiten nicht für anspruchsvolle Spiele in hohen Details. Crysis z.B. wird wohl nur in geringer Detailstufe flüssig laufen. Ältere DirectX 9 Spiele sollten jedoch in mittleren - hohen Details flüssig laufen.

Der Stromverbrauch der Lösung ist abhängig von der verbauten dedizierten Grafikkarte und kann im Hybrid SLI Modus bis zu 25 Watt betragen (inkl. Chipsatz).

NVIDIA GeForce 9500M G

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Die Nvidia GeForce 9500M G ist eine DirectX 10 fähige Grafikkarte für Notebooks und Nachfolgekarte der 8600M GS. Durch die nur 16 Unified Shader ist die Karte deutlich langsamer als die Grafikkarten der 9600M Serie (welche 32 Shader aufweisen).

Im Vergleich zur 8600M GS wurde der Produktionsprozess von 80nm auf 65nm umgestellt. Dadurch konnte Nvidia bei gleichbleibenden Stromverbrauch (bzw. Abwärme) die Taktraten des Chips erhöhen. Weiters wurden die Videofunktionen (PureVideo HD mit VP3) verbessert (z.B., weniger CPU Belastung bei HD Dekodierung) und Hybrid SLI (bei der 9600M GS nur mit HybridPower) hinzugefügt (nur in Verbindung mit einem aktuellen Nvidia Chipsatz).

HybridPower ermöglicht das Umschalten zwischen onboard Grafik (im Nvidia Chipsatz) und dedizierter Grafikkarte (9500M G) in Windows Vista. Dadurch kann die dedizierte Grafikkarte abgeschaltet werden, wenn sie nicht benötigt wird (Office, Surfen) und dadurch Energie gespart werden. Hybrid Power kann im Vista Betrieb umgeschalten werden (derzeit noch manuell per Tool, später lt. Nvidia automatisch im Treiber). GeforceBoost schaltet die onboard Grafik des Chipsatzes und die dedizierte in einen SLI Verbund und steigert dadurch die Gesamtleistung.

Wie auch bei der 8600M GS übernehmen 16 so genannte Stream Prozessoren die anstehende Grafikarbeit (die früher die Pixel und Vertex Shader übernommen haben). Der Vorteil ist, daß es theortisch keinen Leerlauf der ALUs mehr gibt. Die Streamprozessoren sind bei NVIDIA 1-dimensional (1D) und können pro Takt eine Skalaroperation mit einer MADD- (Addition und Multiplikation) und MUL-Anweisung (Multiplikation) durführen. Ausserdem taktet NVIDIA die Shader-ALUs etwas höher als den restlichen Chip.

Die Performance sollte in etwa auf Nivau der 8600M GS liegen, jedoch bei geringerem Stromverbrauch. Bei sehr anspruchsvollen DirectX 10 Spielen wie Crysis oder World in Conflict reicht die Leistung jedoch nicht um die Effekte flüssig darzustellen (da sie mit der höchsten Detailstufe gekoppelt sind). Ältere DirectX 9 Spiele sollten jedoch in hoher Detailstufe flüssig laufen.

Bei Verwendung des langsamer getakteten GDDR2 Speichers (400 statt 800 MHz) ist die Grafikleistung etwa 20% niedriger als bei GDDR3 (jedoch sinkt auch der Stromverbrauch um etwa 3 Watt). Die meisten 9500M G werden wahrscheinlich mit kostengünstigem GDDR2 Speicher ausgestattet werden.

Im Vergleich zu Desktop Grafikkarten ist die 9500M G etwas unter der GeForce 9400 GT einzuordnen (die etwas höher getaktet ist). Die gleichnamigen Desktop 9500 Grafikkarten sind deutlich schneller und eher mit der 9600M Serie vergleichbar.

NVIDIA GeForce 9500M GS

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Die GeForce 9500M GS ist eine Mittelklasse Grafikkarte der 9000M Serie und bei gleichem Speicher-/Kerntakt etwa 10% schneller als die 8600M GT Grafikkarte. Die technischen Daten sind jedoch identisch zur 8600M GT.  Laut Nvidia soll jedoch der Stromverbrauch etwas gesunken sein.

Die Karte bietet wie der Vorgänger DirectX 10.0 Unterstützung, jedoch reicht die Leistung nicht um anspruchsvolle DirectX 10 Effekte bei hohen Details flüssig darzustellen (zumindest bei Spielen wie World in Conflict oder Crysis).

Eine Besonderheit der Grafikkarte sind die "Unified Shader" oder ALUs (Arithmetic Logical Unit). Es existieren keine dedizierten Pixel- bzw Vertexshader mehr, sondern 32 so genannte Stream Prozessoren übernehmen einfach die anstehende Grafikarbeit (die früher die Pixel und Vertex Shader übernommen haben). Der Vorteil ist, daß es theortisch keinen Leerlauf der ALUs mehr gibt. Die Streamprozessoren sind bei NVIDIA 1-dimensional (1D) und können pro Takt eine Skalaroperation mit einer MADD- (Addition und Multiplikation) und MUL-Anweisung (Multiplikation) durführen. Ausserdem taktet NVIDIA die Shader-ALUs etwas höher als den restlichen Chip (950 MHz).

Ein Vorteil der GeForce 9000er Serie ist der integrierte PureVideo HD Videoprozessor. Dieser kann bei der Dekodierung von H.264-, VC-1-, MPEG2- und WMV9 Videomaterial in HD Qualität mithelfen und dadurch die CPU entlasten.

Die Speichertaktung der GeForce 9500M GS ist abhängig vom verbauten Speichertyp: 400 MHz bei GDDR2 und 700 MHz bei GDDR3.

 

NVIDIA GeForce 9500M GENVIDIA GeForce 9500M GNVIDIA GeForce 9500M GS
ManufacturerNVIDIANVIDIANVIDIA
GeForce 9500M Series
GeForce 9500M GS 32 @ 475 MHz128 Bit @ 700 MHz
GeForce 9500M G 16 @ 500 MHz128 Bit @ 800 MHz
GeForce 9500M GE 24 64 Bit
GeForce 9500M GS 32 @ 475 MHz128 Bit @ 700 MHz
GeForce 9500M G 16 @ 500 MHz128 Bit @ 800 MHz
GeForce 9500M GE 24 64 Bit
GeForce 9500M GS 32 @ 475 MHz128 Bit @ 700 MHz
GeForce 9500M G 16 @ 500 MHz128 Bit @ 800 MHz
GeForce 9500M GE 24 64 Bit
CodenameMCP79Mx + NB9MNB9PNB9P-GE1
24 - 16 - 32 -
Bus64 Bit128 Bit128 Bit
MemoryGDDR2, GDDR3GDDR2, GDDR3GDDR2 / GDDR3
Max. Memory256 MB1024 MB512 MB
yesnono
DirectXDirectX 10.0, 4.0DirectX 10, 4.0DirectX 10, 4.0
Technology65 nm65 nm80 nm
Introduced09.01.2008 03.06.2008 01.02.2008
ArchitectureG9xG8x
Core500 MHz475 MHz
Shader1250 MHz950 MHz
Memory800 MHz700 MHz
Transistors314 Million289 Million
FeaturesPCI-E 2.0Shader mit 950 MHz getaktet
Size
Manufacturerhttp://www.nvidia.com/object/geforce_950...http://www.nvidia.com/object/geforce_950...

3DMark Vantage
P Result 1280x1024 + NVIDIA GeForce 9500M GS
P GPU no PhysX 1280x1024 + NVIDIA GeForce 9500M GS
3DMark 2001SE - Standard 1024x768
min: 13820     avg: 13926     median: 13926 (14%)     max: 14032 Points
min: 16781     avg: 21146     median: 20861 (22%)     max: 25834 Points
3DMark 03 - Standard 1024x768
min: 8010     avg: 8034     median: 8033.5 (4%)     max: 8057 Points
min: 6580     avg: 10192     median: 10763 (6%)     max: 11485 Points
3DMark 05 - Standard 1024x768
min: 5685     avg: 5766     median: 5765.5 (11%)     max: 5846 Points
min: 6236     avg: 6669     median: 6782 (13%)     max: 7066 Points
3DMark 06 1280x800 + NVIDIA GeForce 9500M G
+ NVIDIA GeForce 9500M GS
Windows Vista Experience Index - GPU Games
min: 5     avg: 5.2     median: 5.3 (78%)     max: 5.3 Points
Windows Vista Experience Index - GPU
min: 4     avg: 4.5     median: 4.8 (71%)     max: 4.8 Points
Cinebench R10 Shading 32Bit + NVIDIA GeForce 9500M G
Shading 32Bit + NVIDIA GeForce 9500M GS

Average Benchmarks NVIDIA GeForce 9500M G → 100%

Average Benchmarks NVIDIA GeForce 9500M GS → 117%

-
-
* Smaller numbers mean a higher performance
1 This benchmark is not used for the average calculation

Crysis - GPU Benchmark

Crysis - GPU Benchmark

2007
low 1024x768
GeForce 9500M G:
38.6  fps
GeForce 9500M GS:
48.9  fps
med. 1024x768
GeForce 9500M G:
15.7  fps
GeForce 9500M GS:
18.6  fps
high 1024x768
GeForce 9500M GS:
10.3  fps
GeForce 9500M G:
»
GeForce 9500M GS:
»
Crysis - CPU Benchmark

Crysis - CPU Benchmark

2007
low 1024x768
GeForce 9500M G:
38.3  fps
GeForce 9500M GS:
42 42.9 ~ 42 fps
med. 1024x768
GeForce 9500M G:
16.2  fps
GeForce 9500M GS:
18.1  fps
high 1024x768
GeForce 9500M GS:
9.2  fps
GeForce 9500M G:
»
GeForce 9500M GS:
»
World in Conflict - Benchmark

World in Conflict - Benchmark

2007
med. 1024x768
GeForce 9500M GS:
27 30 ~ 29 fps
high 1024x768
GeForce 9500M GS:
14 16 ~ 15 fps
GeForce 9500M GS:
»
F.E.A.R.

F.E.A.R.

2005
low 640x480
GeForce 9500M G:
28 308 ~ 168 fps
GeForce 9500M GS:
52 72 239 393 ~ 189 fps
med. 800x600
GeForce 9500M G:
25 81 ~ 53 fps
GeForce 9500M GS:
29 69 107 121 ~ 82 fps
high 1024x768
GeForce 9500M G:
18 21 ~ 20 fps
GeForce 9500M GS:
27 31 34 37 ~ 32 fps
GeForce 9500M G:
»
GeForce 9500M GS:
»
Doom 3

Doom 3

2004
low 640x480
GeForce 9500M G:
88  fps
GeForce 9500M GS:
143 159.9 160.6 ~ 155 fps
med. 640x480
GeForce 9500M G:
87.8  fps
GeForce 9500M GS:
140 159.9 163.5 ~ 154 fps
high 800x600
GeForce 9500M G:
65.2  fps
GeForce 9500M GS:
118 127.9 132.1 ~ 126 fps
ultra 1024x768
GeForce 9500M G:
44.1  fps
GeForce 9500M GS:
78 84.7 87.6 ~ 83 fps
GeForce 9500M G:
»
GeForce 9500M GS:
»
Quake 3 Arena - Timedemo

Quake 3 Arena - Timedemo

1999
high 1024x768
GeForce 9500M G:
158.4  fps
GeForce 9500M GS:
454.6 501 ~ 478 fps
GeForce 9500M G:
»
GeForce 9500M GS:
»
v1.10
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Autor: Redaktion,  8.09.2017 (Update: 18.09.2017)