Intel Pentium J2900 vs Intel Pentium J2850

Intel Pentium J2900

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Der Intel Pentium J2900 ist ein sparsamer Quad-Core-SoC aus dem Einstiegssegment, der für Desktop-PCs und Nettops vorgesehen ist. Er taktet mit 2,41 - 2,67 GHz und gehört Bay Trail-D Plattform an. Dank eines speziell für Low-Power-Chips optimierten 22-Nanometer-Prozesses (P1271) mit Tri-Gate-Transistoren konnte die Performance sowie die Energieeffizienz gegenüber dem Vorgänger deutlich gesteigert werden.

Architektur

Die Prozessorkerne basieren auf der neuen Silvermont-Architektur, welche erstmals bei einem Atom-Prozessor als Out-of-order-Design ausgeführt wurde. Die dadurch erhöhte Auslastung der Pipeline sowie viele weitere Detailverbesserungen (optimierte Sprungvorhersage, vergrößerte Buffer, verbesserte Decoder) sollen die Pro-MHz-Leistung um etwa 50 Prozent steigern. Gleichzeitig entfällt allerdings das Hyper-Threading-Feature der Vorgängermodelle. Weitere wichtige Änderungen umfassen die Unterstützung neuer Befehlssatzerweiterungen wie SSE 4.1 und 4.2 sowie AES-NI (modellabhängig).

Performance

Dank 4 CPU-Kernen und einer Taktrate von 2,41 GHz (per Burst sogar bis 2,67 GHz) übertrifft die Performance bisherige Atom-Modelle wie den D2560 deutlich. Vermutlich liegt der Pentium J2900 nur knapp unterhalb der schnellsten Kabini-APU A6-5200 (Spekulation), sodass ausreichende Leistungsreserven für typische Office- und Multimedia-Anwendungen bestehen. Lediglich sehr anspruchsvolle Software dürfte den Einstiegs-SoCs überfordern.

Grafik

Die HD Graphics (Bay Trail) basiert auf Intels-Gen7-Architektur, welche DirectX 11 unterstützt und auch bei den Grafiklösungen der Ivy-Bridge-Serie (z.B. HD Graphics 4000) zum Einsatz kommt. Mit nur 4 EUs und 688 - 896 MHz Taktrate fällt die Leistung aber noch deutlich niedriger als bei der HD Graphics (Ivy Bridge) aus, sodass nur ältere und weniger anspruchsvolle Windows-Spiele flüssig dargestellt werden. Obwohl selbst dies ein drastischer Fortschritt gegenüber dem Vorgänger ist, reicht die GPU-Performance vermutlich nicht an konkurrierende AMD-APUs heran.

Leistungsaufnahme

Der gesamte SoC wird von Intel mit einer TDP von 10 Watt spezifiziert, sodass der Chip auch in sehr kompakten Nettops eingesetzt werden kann.

Intel Pentium J2850

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Der Intel Pentium J2850 ist ein sparsamer Quad-Core-SoC aus dem Einstiegssegment, der für Desktop-PCs und Nettops vorgesehen ist. Er taktet mit 2,4 GHz und gehört Bay Trail-D Plattform an. Dank eines speziell für Low-Power-Chips optimierten 22-Nanometer-Prozesses (P1271) mit Tri-Gate-Transistoren konnte die Performance sowie die Energieeffizienz gegenüber dem Vorgänger deutlich gesteigert werden.

Architektur

Die Prozessorkerne basieren auf der neuen Silvermont-Architektur, welche erstmals bei einem Atom-Prozessor als Out-of-order-Design ausgeführt wurde. Die dadurch erhöhte Auslastung der Pipeline sowie viele weitere Detailverbesserungen (optimierte Sprungvorhersage, vergrößerte Buffer, verbesserte Decoder) sollen die Pro-MHz-Leistung um etwa 50 Prozent steigern. Gleichzeitig entfällt allerdings das Hyper-Threading-Feature der Vorgängermodelle. Weitere wichtige Änderungen umfassen die Unterstützung neuer Befehlssatzerweiterungen wie SSE 4.1 und 4.2 sowie AES-NI (modellabhängig).

Performance

Dank 4 CPU-Kernen und einer Taktrate von 2,4 GHz übertrifft die Performance bisherige Atom-Modelle wie den D2560 deutlich. Vermutlich liegt der Pentium J2850 zwischen den Kabini-APUs AMD A4-5000 und A6-5200, sodass ausreichende Leistungsreserven für typische Office- und Multimedia-Anwendungen bestehen. Lediglich anspruchsvollere Software dürfte den Einstiegs-SoCs überfordern.

Grafik

Die HD Graphics (Bay Trail) basiert auf Intels-Gen7-Architektur, welche DirectX 11 unterstützt und auch bei den Grafiklösungen der Ivy-Bridge-Serie (z.B. HD Graphics 4000) zum Einsatz kommt. Mit nur 4 EUs und 688 - 792 MHz Taktrate fällt die Leistung aber noch deutlich niedriger als bei der HD Graphics (Ivy Bridge) aus, sodass nur ältere und weniger anspruchsvolle Windows-Spiele flüssig dargestellt werden. Obwohl selbst dies ein drastischer Fortschritt gegenüber dem Vorgänger ist, reicht die GPU-Performance vermutlich nicht an konkurrierende AMD-APUs heran.

Leistungsaufnahme

Der gesamte SoC wird von Intel mit einer TDP von 10 Watt spezifiziert, sodass der Chip auch in sehr kompakten Nettops eingesetzt werden kann.

Intel Pentium J2900Intel Pentium J2850
Intel PentiumIntel Pentium
Bay Trail-DBay Trail-D
: Pentium Bay Trail-D
» Intel Pentium J29002410 - 2667 MHz4 / 4
Intel Pentium J28502400 MHz4 / 4
Intel Pentium J29002410 - 2667 MHz4 / 4
» Intel Pentium J28502400 MHz4 / 4
2410 - 2667 MHz2400 MHz
224 KB224 KB
2 MB2 MB
4 / 44 / 4
10 10
22 22
105 °C100 °C
HD Graphics (Bay Trail, 688 - 896 MHz), Dual-Channel DDR3(L)-1333 Memory Controller, CPU BurstHD Graphics (Bay Trail, max. 792 MHz), Dual-Channel DDR3-1333 Memory Controller
iGPUIntel HD Graphics (Bay Trail) (688 - 896 MHz)Intel HD Graphics (Bay Trail) (688 - 792 MHz)
$94 U.S.$94 U.S.
Intel Pentium J2900Intel Pentium J2850
FCBGA1170

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* Smaller numbers mean a higher performance
1 This benchmark is not used for the average calculation

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Autor: Redaktion,  8.09.2017 (Update: 19.05.2020)