Das neue Realme Neo7 sieht auf den ersten Blick nicht besonders ungewöhnlich aus, lediglich die farblich segmentierte Rückseite und das abgeschrägte, rechteckige Kameramodul verleihen dem Mittelklasse-Smartphone einen etwas eigenständigeren Look. Das Datenblatt kann sich im Hinblick auf den Preis aber sehen lassen, denn Realme verbaut einen Dimensity 9300+, MediaTeks schnellsten Smartphone-Prozessor aus dem Vorjahr.
Dieser Chip wird mit einem geradezu gigantischen 7.000 mAh Akku kombiniert, der über USB-C mit bis zu 80 Watt geladen werden kann. Laut Realme erreicht das 8,6 Millimeter dünne, 213 Gramm leichte Smartphone bei "leichter Nutzung" eine Akkulaufzeit von drei Tagen, eine Akkuladung soll ausreichend Energie für 14 Stunden Videotelefonie liefern. Das Gehäuse des Realme Neo7 ist nach IP68 und nach IP69 zertifiziert und somit wasserfest. Ein weiteres Highlight der Ausstattung ist das Display, denn das Mittelklasse-Smartphone besitzt ein 6,78 Zoll LTPO-AMOLED-Display mit 2.780 x 1.264 Pixel, dessen Bildfrequenz dynamisch von 1 Hz bis 120 Hz geregelt werden kann.
Der Bildschirm erreicht eine vollflächige Helligkeit von 1.600 Nits und eine HDR-Spitzenhelligkeit von 6.000 Nits. Der Fingerabdrucksensor sitzt unsichtbar unter dem Display. Um diese Ausstattung zum Mittelklasse-Preis zu ermöglichen, spart Realme vor allem an den Kameras, und verbaut eine 50 MP f/1.88 Hauptkamera mit 1/1,95 Zoll Sensor, eine 8 MP f/2.2 Ultraweitwinkel-Kamera und eine 16 MP f/2.4 Selfie-Kamera. Auch drahtloses Laden fehlt wohl aus Kostengründen.
Preise und Verfügbarkeit
Das Realme Neo7 kommt zuerst in China auf den Markt, wo das Basismodell mit 12 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Flash-Speicher für 2.099 Yuan (ca. 275 Euro) angeboten wird, das Topmodell mit 16 GB respektive 1 TB Speicher kostet 3.299 Yuan (ca. 432 Euro). Realme hat noch nicht bestätigt, ob das Realme Neo7 auch in Europa auf den Markt kommen wird.