Banana Pi hat den BPI-SM9 vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein neues Compute Module - also um ein System mit APU, Arbeitsspeicher und Speicher, aber ohne Anschlüssen in der sofort nutzbaren Form. Ein solches Compute Module lässt sich dabei leicht in eigene und auch eher kompaktere Projekte bringen. Es wird auch ein passendes Carrier Board geben, welches dann unter anderem auch HDMI, USB im Typ A und Ethernet bereitstellt. Dazu kommen auch eine GPIO-Stiftleiste zur Anbindung externer Sensoren und ein Rundstecker zur Versorgung mit elektrischer Energie.
Das Compute Module ist mit einem Sophgo BM1688-SBC ausgestattet, wobei dieser nicht nur acht Cortex-A53-Rechenkerne mit einer Taktfrequenz von 1,6 GHz ausgestattet ist. Zudem wird eine INT8-Performance von 16 TOPS beworben, damit ließen sich (trainierte) KI-Modelle beispielsweise zur Bilderkennung auch lokal und direkt auf dem Gerät ausführen, was je nach Anwendungsfall sehr vorteilhaft oder gar schlicht notwendig sein kann. TensorFlow wird beispielsweise unterstützt.
Verbaut ist bei der Basisversion ein 8 Gigabyte großer LPDDR4X-Arbeitsspeicher, der verbaute eMMC 5.1-Speicher bietet eine Kapazität von 32 Gigabyte, der Arbeitsspeicher kann zwischen 4 und 16 Gigabyte und der eMMC-Speicher zwischen 8 und 128 Gigabyte groß sein. Die 69,6 x 45 x 6 Millimeter große Platine unterstützt grundsätzlich auch die Anbindung von Erweiterungsplatinen über PCIe Gen 3, es lassen sich zwei Gigabit-Ethernet-Ports abgreifen, selbiges gilt für jeweils zweimal USB 3.0 und USB 2.0 und auch SATA. Zum Preis oder der genauen Verfügbarkeit hat sich Banana Pi noch nicht geäußert.




