Weltweit werden jedes Jahr Hunderte Millionen Malariafälle registriert. Mücken sind zwar hauptsächlich als Überträger von Malaria bekannt, sie dienen aber auch als Verbreiter für viele andere Krankheiten, darunter Denguefieber, Zika-Virus, Gelbfieber und West-Nil-Virus.
In China ist das vorherrschende durch Mücken übertragene Leiden das Denguefieber mit fast 20.000 gemeldeten Fällen allein im Jahr 2023. Abgesehen von den Krankheiten, die sie übertragen, sind Mücken lästig und ihre Stiche schmerzhaft. Die chinesische Stadt Hangzhou hat nun einen Schritt unternommen, um ihre Mückenpopulation zu kontrollieren.
An einer Reihe von Standorten wurden mehrere Einheiten smarter Mückenfallen installiert. Jedes Gerät kann theoretisch bis zu 30.000 Mücken pro Tag einfangen. Die chinesische Diplomatin Mao Ning teilte diese Details auf ihrem X-Konto mit. Dem von ihr geteilten Video zufolge zählen die smarten Fallen die gefangenen Mücken und erstellen eine tägliche Rangliste der Standorte mit der höchsten Anzahl. Zum Zeitpunkt der Aufzeichnung hatten die Mückenfallen an diesem Tag bereits 8.971 Mücken gefangen.
Die Funktionsweise dieser Geräte ähnelt der der Fallen des Unternehmens Qista: Sie ahmen den menschlichen Geruch und Atem nach. Bereits im Jahr 2021 kamen in Frankreich über 300 dieser Geräte zum Einsatz. Dies unterstreicht den Trend in der Tech-Welt hin zur Kontrolle der Mückenpopulation. Vor einigen Monaten berichteten wir bereits über PhotonMatrix, ein Gadget zur Mückenbekämpfung, das Mücken mithilfe von Lasern erkennt und eliminiert.
Quelle(n)
WHO, ScienceDirect.com und Mao Ning (oben verlinkt)











