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Technik: Bis 2015 verschwinden VGA und LVDS

AMD und Intel schicken den analogen VGA-Ausgang sowie LVDS (Low Voltage Differential Signaling) in Rente. Bis 2015 sollen die Produkte mit diesen Ports auslaufen. Die Nachfolger sind der DisplayPort und HDMI.
Felix Sold,

Der Trend zu hochauflösenden Inhalten wirkt sich auch auf die Schnittstellenstandards aus, wobei bis 2015 der analoge VGA-Videoausgang und das digitale LVDS-Interface keinen Support mehr erhalten sollen. Zusammen mit führenden IT-Unternehmen wie Dell, Lenovo, Samsung (Displaysparte) und LG (Displaysparte) einigten sich AMD und Intel zu diesem Schritt.

An deren Stelle sollen der DisplayPort sowie HDMI treten, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung in englischer Sprache, deren Link Sie im Anhang finden. Diese Ports ermöglichen bei einem geringeren Platzaufwand eine höhere Auflösung, ein breiteres Farbspektrum und eine geringere Leistungsaufnahme.

Laut weiterem Verlauf der Meldung, soll die Unterstützung für LVDS in Intel-Prozessoren und Chipsätzen bereits 2013 eingestellt werden. Die vor 23 Jahren eingeführte VGA-Schnittstelle soll danach im Jahre 2015 in Rente geschickt werden. Bei AMD sieht es ähnlich aus, wobei die Produktion von Geräte mit VGA und DVI-I-Unterstützung bis 2015 schrittweise abgestellt wird. Für ältere Peripherie, wie etwa einen CRT-Monitor, sehen die Hersteller keine Probleme, da diese über passende Adapter auch an den digitalen Schnittstellen betrieben werden können.

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Autor: Felix Sold, 10.12.2010 (Update:  9.07.2012)