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Technologie: 3D-Games künftig zum Anfassen?

3D-Spiele sollen künftig nicht nur optisch für Gänsehaut beim Daddeln sorgen. In Zukunft soll die virtuelle Umgebung für Spieler auch tatsächlich zum Anfassen sein.

Dass Forschung und Entwicklung dank aufregender Innovationen oftmals spannender sind, als selbst die actionlastigsten Blockbuster, ist ein offenes Geheimnis. Geht es nach dem japanischen National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST), dann sollen künftig 3D-Bilder zum Anfassen für noch mehr Realitätsgefühl und Gänsehaut in der virtuellen Welt sorgen.

Die Forscher haben ein Steuersystem mit Namen „i³Space“ entwickelt, mit dem der Anwender dank haptisch aktiver Sensoren für die Fingerspitzen dargestellte Objekte auf einem 3D-Display sowohl anfassen, erfühlen und bewegen als auch damit hantieren kann. Damit verspricht i³Space echtes „3D-Feeling At Your Fingertips“ oder auch 3D-Multitouch-Erlebnis.

Mit Kameras wird beim i³Space die Position der Marker im Raum verfolgt. Aus den daraus resultierenden Daten wird das haptische Feedback für die Sensoren berechnet und der Grad der Interaktion mit den virtuellen Objekten festgelegt. i³Space von AIST hat sicher auch abseits des Consumer-Bereichs großes Potenzial. So soll i³Space beispielsweise auch im medizinischen Bereich, wie bei der virtuellen chirurgischen Operationssimulation Verwendung finden.

Das Touch-Interface i³Space für 3D-Bilder wird erstmals kommende Woche im Rahmen der japanischen Spieleentwickler-Konferenz CEDEC dem Publikum vorgestellt.

National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST): http://www.aist.go.jp/index_en.html

TechOn: http://techon.nikkeibp.co.jp/english/NEWS_EN/20100826/185229/

CEDEC: http://cedec.cesa.or.jp/2010/en

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Autor: Ronald Tiefenthäler, 27.08.2010 (Update:  9.07.2012)
Ronald Matta
Ronald Matta - Senior Editor News - @RonaldTi
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