Notebookcheck

Test Trekstor Portable Soundbox black

Tobias Winkler, 19.02.2011

Soundverbesserer. Netbooks, Subnotebooks und selbst ausgewachsene Notebooks der Einstiegsklasse leiden oft an sehr begrenzter Soundqualität. TrekStors mobile Lösung soll hier Abhilfe schaffen und vor allem unterwegs eine gute Figur machen. Ob das gelingt, haben wir uns angehört.

fünf Farben sind erhältlich
fünf Farben sind erhältlich
die portable Box kommt in schicker Kunststoffverpackung
die portable Box kommt in schicker Kunststoffverpackung

Die kleine handliche Box wiegt keine 100g, misst 70x 70x 48 mm und passt so in fast jede Notebooktasche. Das Gehäuse ist aus Kunststoff gefertigt, in fünf verschiedenen Farben erhältlich und wechselt für ca. 20,- Euro den Besitzer. Die Gehäusequalität macht einen ordentlichen Eindruck, ist recht widerstandsfähig und in der schwarzen Variante, die wir hier im Test haben, auch pflegeleicht. Die Ausgangsleistung gibt TrekStor mit 1 Watt an.

Das Gehäuse lässt sich auseinanderziehen und gibt dann USB-Port und Lautstärkeschieber preis. Letzterer lässt nur die Auswahl zwischen den Betriebsarten Off, Low und High zu. Eine differenzierte Lautstärkeregelung erfolgt über das Notebook. Mit im Gehäuse integriert ist ein Lithium-Ionen-Akku, der für eine Laufzeit von 35 Std. gut sein soll. Wir haben das allerdings nicht bis zum bitteren Ende ausgetestet.

Zusammengeschoben gut transportabel
Zusammengeschoben gut transportabel
in voller Größe erreicht man den Lautstärkelschieber...
in voller Größe erreicht man den Lautstärkelschieber...
... und den Mini USB zum Aufladen des internen Akkus
... und den Mini USB zum Aufladen des internen Akkus

Im Unterboden eingelassen befindet sich das Line-in Kabel, das in die bei Notebooks üblichen 3,5 mm Audioeingänge passt. Auch MP3 Player und manche Handys und Smartphones verfügen über diesen Standard. Leider ist das Kabel sehr kurz geraten und schränkt damit die Aufstellmöglichkeiten unnötig stark ein. Notebooks mit Frontanschluss oder auch mit weit vorne liegenden Audioports an den Seiten lassen keine Positionierung der Box zu, ohne dass diese in irgendeiner Art und Weise stört. Entweder steht sie vor der Handballenablage oder aber genau dort, wo man normalerweise mit der Maus arbeitet.

Die Soundqualität ist im direkten Vergleich mit einem HP Mini 5101 fast schon grandios. Auch im Vergleich mit besser situierten Net- und Subnotebooks lässt sich eine deutliche Besserung konstatieren, vor allem, weil Bässe und Mitten nun auch wirklich wahrnehmbar werden. Außerdem ist das Klangbild recht ausgewogen und nervt nicht mit sonst üblicherweise dominierenden Höhen. Der Lautstärkeregelbereich ist groß und auch Verzerrungen sind nur bei Maximallautstärke minimal wahrnehmbar.

Nimmt man allerdings ein paar USB Boxen (Trust SP-2750p) aus gleicher Preisregion in den Vergleich mit auf, so werden der Portable Soundbox gleich die Grenzen aufgezeigt. Echtes Stereofeeling kommt aufgrund des 1-Boxen-Systems nicht zustande und auch die Soundqualität erreicht nicht ganz das Niveau der USB-Alternative. Auf eine nicht vorhandene oder zumindest nicht ausreichende Abschirmung lässt der Umstand schließen, dass bei gleichzeitigem Akkuladen und Soundausgeben Störgeräusche wie Kratzen und Knacken die Akustik vermiesen. Also entweder aufladen oder abspielen.

Fazit

Die TrekStor Portable Soundbox ist handlich, ausdauernd und sehr einfach in der Handhabung. Leider schränkt das der Mobilität geschuldete kurze Line-in-Kabel den Aufstellort stark ein und stellt damit bei Notebookmodellen mit Frontanschlüssen, oder seitlich weit vorne liegenden Anschlüssen, einen nicht unerheblichen Störfaktor dar.

Die Soundqualität ist zwar besser als bei vielen Net- und Subnotebooks, an preislich ähnlich positionierte Alternativen mit USB-Anschluss, kommt diese Lösung aber nicht heran.

Wer die kleine Box jedoch auch am MP3 Player, Handy und Smartphone mit 3,5 mm Klinke nutzen möchte, findet ein pfiffiges Produkt zum akzeptablen Preis.

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Im Test: Trekstor Portable Soundbox
Im Test: Trekstor Portable Soundbox
das USB Kabel wird zum Aufladen benötigt
das USB Kabel wird zum Aufladen benötigt
für die Soundausgabe ist das 3,5 mm Klinke Kabel zuständig
für die Soundausgabe ist das 3,5 mm Klinke Kabel zuständig
rote Lampe leuchtet beim Laden
rote Lampe leuchtet beim Laden
die blaue bei der Soundausgabe
die blaue bei der Soundausgabe
das kurze Kabel lässt sich zwar gut verstauen, schränkt aber auch den Aufstellort stark ein
das kurze Kabel lässt sich zwar gut verstauen, schränkt aber auch den Aufstellort stark ein

Shortcut

Was uns gefällt

Kompakt, leicht und durch Akku mobil und flexibel einsetzbar.

Was wir vermissen

Vor allem ein längeres Anschlusskabel

Was uns verblüfft

wie einfach man unterirdischen Notebooksound verbessern kann 

Die Konkurrenz

Insbesondere USB-Boxen benötigen keine zusätzliche Stromversorgung und haben i.d.R. längere Kabel, sind dafür aber auch unhandlicher. Für Alleinnutzer kommen aber auch Headsets in Frage.

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Autor: Tobias Winkler, 19.02.2011 (Update:  9.07.2012)