Notebookcheck

Test Typhoon SuperSpeed ExpressCard USB 3.0 I-701

Von: Tobias Winkler 23.07.2010

USB 3.0 zum Nachrüsten.

Auch Typhoon hat uns eine ExpressCard/34 mit USB 3.0 in die Redaktion geschickt. Wie gut sie mit der Konkurrenz mithalten kann, haben wir getestet.

ExpressCards mit USB 3.0 schlagen die getesteten Firewire- und eSata-Lösungen deutlich
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Die Typhoon ExpressCard ist mit maximal 104,1 MB/s sehr schnell.
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Als dritte ExpressCard mit USB 3.0 Schnittstelle hat uns ein Modell von Typhoon erreicht.  Der (Straßen-) Preis liegt derzeit bei etwa 35,- Euro (zzgl. Versand) und damit auf dem Niveau der bereits getesteten Iomega-Lösung. Etwa 10,- Euro günstiger ist die Icy Box von Raidsonic verfügbar.

Format, Größe und Gewicht sind mit anderen ExpressCards vergleichbar und unterscheiden sich nur marginal. Die Erweiterung ist mit zwei nebeneinander liegenden USB 3.0 Ports und einer separaten Stromversorgung ausgestattet. Letztere ist seitlich angebracht und kann mit einem zusätzlichen USB-Kabel versorgt werden.

Auch leistungsmäßig unterscheidet sich Typhoons ExpressCard kaum von den bisher getesteten Modellen der Marken Raidsonic und Iomega. Mit Transferraten von bis zu 104,1 MB/s (NEC-Chip) sind die Abweichungen nur minimal und für eine anstehende Kaufentscheidung vernachlässigbar. Die Handhabung ist identisch und überzeugt mit einer einfachen und schnellen Inbetriebnahme nach der Treiberinstallation. Festplatten mit eigener Stromversorgung werden direkt und ohne Probleme erkannt. Die alleinige Stromversorgung über USB 3.0 gelang mit verschiedenen externen 2,5“ Festplatten jedoch nicht immer zuverlässig und man musste auf die zusätzliche USB 2.0-Versorgung zurückgreifen. Dazu gehörte Verbatims Store`n`Go portable USB 3.0 (nur USB 3.0 Anschluss, Fujitsu MJA2500BH G2 mit 5400 U/min) genauso, wie Typhoons externes USB 3.0 Festplattengehäuse mit einer Toshiba MK3256GSY (7200 U/min) bestückt, die nur mit zusätzlicher USB 2.0-Versorgung arbeiteten.

Fazit

Die USB 3.0 ExpressCard/34 von Typhoon liegt auf einer Ebene mit den bereits getesteten Lösungen. Hohe Übertragungsraten und eine zusätzliche Stromversorgung ermöglichen in den meisten Fällen einen problemlosen Betrieb. Einzig der etwas hohe Preis trübt den sonst sehr guten Gesamteindruck.

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Im Test: Typhoon ExpressCard/34 Adapter
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einfache Handhabung und relativ schlanke Erscheinung
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die Leistungsdaten stimmen, der Preis könnte noch optimiert werden
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Autor: Tobias Winkler, 26.07.2010 (Update:  9.07.2012)