Test Iomega USB 3.0 ExpressCard /34
USB 3.0 für (fast) alle!
Notebooks mit ExpressCard Erweiterungsschacht können viele zusätzliche Eigenschaften nachträglich integriert bekommen. Wie gut das mit dem USB 3.0 Adapter von Iomega gelingt, lesen sie in unserem Test.
Mit einem derzeitigen Straßenpreis von ca. 33,- Euro zzgl. Versand, positioniert sich das Modell von Iomega etwa im Mittelfeld der Konkurrenz. Die ExpressCard /34 verfügt über zwei USB 3.0 Schnittstellen, die nebeneinander angeordnet sind. Grundsätzlich sollen beide Ports in der Lage sein die gemäß USB 3.0 Spezifikation maximal zulässigen 900mA zu liefern. Für Mehr findet man seitlich einen zusätzlichen Stromversorgungseingang, der weitere Leistung aus einem USB 2.0 Port beziehen kann. Bereits im Test hatten wir ExpressCards mit eSATA und Firewire 800 Schnittstelle.
Ein einfaches Einstecken und eine sofortige Inbetriebnahme gelingt nicht. Die automatische Erkennung und Treiberinstallation wir durch Windows 7 Professional 64bit nach einigen Sekunden erfolglos abgebrochen. Hier hilft die beigelegte Treiber-CD und liefert den benötigten NEC USB 3.0 Treiber der Version 1.0.18.0. Die Installation verläuft problemlos und die ExpressCard ist ohne Neustart sofort nutzbar.
Getestet haben wir mit einer externen 3,5“ Buffalo USB 3.0 HD-HX1 1TB und einer Iomega eGO Desktop USB 3.0 2TB. Beide Festplatten werden sofort erkannt und können in Betrieb genommen werden. Die von uns erreichten Transferraten liegen bei maximal 106,4 MB/s und erreichen damit das Niveau der bisher von uns getesteten fest eingebauten USB 3.0 Schnittstellen in Notebooks (siehe HP8540w). Die eigentliche Leistungsfähigkeit, die wir bei der Buffalo mit maximal 144 MB/s ermittelt haben, kann man zwar nicht nutzen, für eine ExpressCard-Erweiterung sind das jedoch sehr gute Werte. Zum Vergleich hier auch unsere umfangreiche Festplatten-Benchmarkliste.
Fazit
Die Iomega ExpressCard/34 USB 3.0 Erweiterung beschert Notebooks der Einsteiger- und Mittelklasse ohne eSATA oder USB 3.0 eine äußerst performante Schnittstelle, die in vielen Fällen auch die Stromversorgung übernehmen kann. Der Preis ist im Vergleich akzeptabel, die Einrichtung und Handhabung schnell und einfach.
Iomega USB 3.0 ExpressCard bei Amazon - ab 34,80 Euro
12 Kommentare
Fragen, Anregungen, zusätzliche Informationen zu diesem Artikel? - Uns interessiert Deine Meinung (auch ohne Anmeldung möglich)!Gesamtes Thema im Forum lesen / Antworten
| #12 Re: Test Iomega USB 3.0 ExpressCard /34 | Tobias Winkler, 19:40 31.10 |
Dieser Effekt ist in unseren Tests immer dann aufgetreten, wenn zu energiehungrige mobile Festplatten angeschlossen wurden. Das betrifft nicht nur die USB 3.0 Anschlüsse der ExpressCards sondern auch die fest in Notebooks verbauten Schnittstellen. In diesen Fällen ist die Energieaufnahme beim Anlaufen zu hoch und überschreitet die USB Spezifikation.Welches externes Laufwerk hast Du denn benutzt?... | |
| » Gesamten Kommentar lesen | |
| #11 Re: Test Iomega USB 3.0 ExpressCard /34 | No Name, 19:11 31.10 |
Habe die ExpressCard auch gekauft, bin aber sehr enttäuscht. Funktioniert bei mir mit Win7 gar nicht. Habe einen ein/aus Effekt. Treiber gibt es von Iomega keinen. Die Karte ist nicht mal aufgeführt. Wird zurück gesendet.... | |
| » Gesamten Kommentar lesen | |
| #10 Re: Test Iomega USB 3.0 ExpressCard /34 | Tobias Winkler, 19:03 11.08 |
Mit welchem Laufwerk erreichst Du denn 100 MB/s?Wir haben mit der Raidsonic ExpressCard (1.0.17.0 Treiber) zusammen mit dem Iomega External Flash SSD deutlich über 150 MB/s geschafft. Am Treiber sollte das eher nicht liegen.... | |
| » Gesamten Kommentar lesen | |








