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Kurztest Packard Bell EasyNote B 3510 Print
Written by Stefan Hinum   
Sunday, 12 June 2005
Foto: Packard Bell
Foto: Packard Bell
Das Packard Bell EasyNote B 3510 ist mit 799 Euro das Billigste der vier Notebooks, die wir in einer Cosmos-Filiale im Regal verglichen haben. Es stellt sich die Frage, ob der geringere Preis sich schon auf den ersten Blick auf Ausstattung, Verarbeitung und Bild negativ auswirkt oder ob hier ein preiswertes Schnäppchen hervorsticht.

Kurztesthinweis

Der Kurztest des Packard Bell EasyNote B 3510 ist im Rahmen von Vergleichsuntersuchungen in einer Cosmos Filiale (österreichische Computer-Fachhandelskette) entstanden. Anders als bei unseren vollständigen Testberichten hatten wir das Gerät nicht wochenlang zum Testen zur Verfügung um unsere Testinstrumente zum Einsatz zu bringen. Daher gibt es keine Benchmarks oder sonstige Messergebnisse oder Erkenntnisse aus Langzeittests. Die verglichenen Geräte sind das Packard Bell EasyNote B3510, Sony Vaio PCG K315Z, Benq Joybook R22 403 und chiliGREEN Mobilitas CT C5-M400A.

Geräteaufbau / Datenblatt

Prozessor: AMD Sempron 3000+, Cache 128KB
RAM: 512 MB DDR RAM ( 2 x 256 MB)
Grafikkarte: Grafikchip S3 Graphics UniChromeTM Pro IGP on board
Display: 15,1 TFT XGA, eingebautes cold-cathode fluorescent tube (CCFT) backlight, Auflösung 1024x768 Pixel, Diamond View Für fernsehähnliche Farben- und Bildqualität
Festplatte: 60 GB
Laufwerk: Dual DVD-RW/+RW: Lesen: DVD-ROM: 8x, CD-ROM: 24x, Schreiben: DVD-R/DVD+R: 8x, DVD-RW/DVD+RW: 4x, DVD+R9: 2.4x, CD-R: 24x, CD-RW: 16X
Anschlüsse:
USB Port 4 x 2.0
VGA (Monitor) 1 x
Audio line out 1 x
Audio line in 1 x
Gehäusedimensionen: Breite 32.6 cm Tiefe 27.7 cm Höhe 2.2-3.4 cm
Gewicht: 2.6 kg
Sound: Chipset Realtek ALC655 Audio System
Zeigergeräte: Tastatur, Touchpad
Netzwerk: 10/100 Mbit, Netzwerk Ethernet 1 x, Wireless Lan 802.11 b 54 Mpbs Mini PCI Wlan Adapter
Modem: Smart Link 56K Modem (MDC56S-I)
Akku: 6 cell LI-ION, Akkulaufzeit, 1,5 Stunden (je nach Art der Anwendung)
Betriebssystem: Win XP Home Edition
Service/Support: Pick up & Return / Hotline / 24 Monate

Gehäuse

Foto: Packard Bell
Foto: Packard Bell
Das Packard Bell EasyNote B 3510 präsentiert sich in dominierendem matt schwarzem Look mit einzelnen silber-metallic-farbenen Teilen und einem schlanken Gehäuse. Die Deckeloberfläche ist auch in silber-metallic-Farbe. In der Grundfläche benötigt es 37x27 cm Platz und wirkt deutlich zierlicher als das Sony Vaio PCG K315Z.
Auf der Oberfläche befindet ein runder Einschaltdruckknopf sowie 5 kleine Anzeigen (Gerätestatus, HD, Akku etc.). Einen eigenen Resetknopf gibt es nur beim Sony Vaio PCG. Wie bei allen 4 Notebooks befindet sich das DVD-Laufwerk auf der rechten Schmalseite. Die vordere Schmalseite weist zwei Audioanschlüsse auf. Auf der linken Schmalseite vorne gibt es 2 USB-Anschlüsse und einen Netzwerkanschluß, dahinter ist ein Lüfterauslaß.
Anders als beim Sony Vaio knirscht das Packard Bell EasyNote nicht beim Schließen des Displays und bei einer leichten Gehäuseverwindung. Am meisten knarrte es da übrigens beim chiliGREEN Mobilitas CT C5. Das 2.6 kg leichte Packard Bell EasyNote ist deutlich schlanker als das Sony Vaio und läßt sich vermutlich deswegen deutlich leichter durchbiegen als das massive Sony Vaio. Auf der hinteren Schmalseite ist eine große Aussparung um den Akku anzustecken. Die Displayverriegelung funktioniert wie bei den anderen Laptops klaglos. Der Winkel des Deckels kann auffallend leicht ohne Kraftaufwand verschoben werden, wackelt aber nicht wie zum Beispiel beim ChiliGreen-Notebook. Die Scharniere sind stabil.
Bezüglich der Spaltmaße sind Assymetrien im Bereich des Touchpads aufgefallen. Inwiefern Kleinigkeiten wie diese Rückschlüsse auf die Verarbeitung zulassen kann man nur mutmaßen. Der Netzteiladapter ist übrigens angenehm klein, was nicht bei allen Notebooks so ist. Die Bauhöhe des Geräts wird mit 3.4 cm angegeben, ich habe knappe 4 cm gemessen.
EasyNote B 3510 vorort
EasyNote B 3510 vorort

Eingabegeräte

Das Touchpad in der Mitte vor der Tastatur nimmt mit seinen 11x7 cm den meisten Platz ein und hat zwei getrennte Eingabetasten. Das Touchpad ist in Form und Funktion unauffällig und befindet sich wie üblich in der Mitte vor der Tastatur. Deren Tastenanschlag ist angenehm leicht, es gibt sanfte Tastenklickgeräusche und die Tastengrösse und –abstände sind durchschnittlich. Die Tasten wackeln nicht und erscheinen stabil. Die Funktionstasten ermöglichen eine Lautstärke- und Helligkeitsregelung.

Display

Der Bildschirm ist wie beim Sony Vaio glänzend, während das Benq Joybook und das chiliGREEN Mobilitas CT C5 auf nicht glänzende Oberflächen setzen. Das Problem des EasyNote-Displays ist so wie bei Sony, dass leicht Spiegelungen auftreten. Auch schon bei normaler Zimmerbeleuchtung konnte ich auf dem Display das Regal hinter mir erkennen. Bei einem horizontal seitlichem Blickwinkel wird das Bild deutlich schneller dunkel als beim Sony Vaio, auch vertikal kommt es rascher zu Farbverfälschungen, das Bild bleibt zwar hell aber nur noch schwer erkennbar, die Kontraste reduzieren sich.

Emissionen

Die Oberfläche mit der Tastatur bleibt (unbelastet) kühl. Der Notebookboden ist punktuell deutlich wärmer als beim Sony Vaio und von der Hitze hier mit dem chiliGreen vergleichbar. Noch heißer habe ich unten das Benq Joybook empfunden (alles unbelastet).
Es gab in der Filiale ein auffallend laut surrendes Packard Bell Notebook, jedoch nicht dieses Modell hier. Das war – zumindest beim Kaufhaushintergrundlärm und ohne intensive Arbeitstätigkeit des Geräts angenehm leise.

Leistung

Die verwendete Grafikkarte Grafikchip S3 Graphics UniChromeTM Pro IGP on board kann kaum noch aktuelle Spiele ausreichend zum Laufen bringen oder sie funktionieren nur sehr langsam. (siehe unseren Grafikkartenvergleich).
Der Prozessor AMD Sempron 3000+ mit Cache 128KB kann als Mobile Athlon 64 mit verkleinertem Level 2 Cache bezeichnet werden. Er ist etwas langsamer als ein 3000+ Athlon 64 und es gibt keinen 64 Bit Support (siehe unseren Vergleich von Notebookprozessoren).

Fazit

Das Packard Bell EasyNote B 3510 ist deutlich billiger als die 3 anderen Laptops, fällt aber dennoch auf den ersten kritischen Blick in Puncto Verarbeitung nicht negativ auf. Von den Displayleistungen kann es mit dem teuren Sony Vaio PCG K315Z nicht so ganz mithalten.

Links

Produktpräsentation auf der Herstellerseite
Einen Großteil aller Testberichte über Notebooks von Packard Bell des Jahres 2005 findet man in unserer Testsammlung Packard Bell.
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Last Updated ( Friday, 08 July 2005 )
 
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