12,6 Zoll großes AMOLED-Tablet startet mit 16GB RAM und 1TB Speicher

Medion Erazer, die mittlerweile zu Lenovo gehörende Gaming-Marke, hat das U126 auf den Markt gebracht. Das 2-in-1-Convertible ist als Tablet mit abnehmbarer Tastatur konzipiert und unterstützt zwei Betriebssysteme.
Das 12,6 Zoll große AMOLED-Display löst mit 2560 x 1600 Pixeln auf und arbeitet mit einer Bildfrequenz von 60Hz. Die Helligkeit gibt Erazer mit 450 Nits an. Die beleuchtete Tastatur hält magnetisch am Tablet und ermöglicht die Nutzung als Laptop. Im Erazer U126 arbeitet ein Intel Core Ultra 5 115U mit acht Kernen, zehn Threads, integrierter Intel-Grafik und einer Intel AI Boost NPU. Je nach Konfiguration stehen 8GB, 12GB oder 16GB LPDDR5-RAM sowie eine SSD mit 512GB oder 1TB zur Verfügung.
Neben Windows 11 läuft auf dem U126 auch Android 16. Damit unterscheidet es sich von klassischen Windows-Tablets mit abnehmbarer Tastatur wie dem Lenovo ThinkPad X12 Detachable Gen 2, das wir bereits getestet haben. Laut Medion soll der Wechsel zwischen den Betriebssystemen nahtlos funktionieren. Wie das technisch umgesetzt ist, hat der Hersteller bislang nicht erklärt.
Das U126 hat einen 3.500mAh-Akku und lässt sich per USB Power Delivery mit bis zu 65 Watt laden. Zur Ausstattung gehören zwei Lautsprecher mit je einem Watt, eine 5-Megapixel-Frontkamera und eine Rückkamera. Über den USB-C-Anschluss lassen sich externe Bildschirme und andere Peripheriegeräte anschließen. Der Touchscreen unterstützt Multitouch.
Das Tablet hat ein Metallgehäuse und misst 286,13 x 184,29 x 8,5 mm. Ohne Tastatur wiegt es 760 Gramm. Für drahtlose Verbindungen stehen Dualband-WLAN und Bluetooth 5.0 zur Verfügung.
Preise und Verfügbarkeit
In China ist das Erazer U126 in zwei Konfigurationen zu folgenden Preisen gelistet:
- 8GB RAM und 512GB SSD für umgerechnet 740 Euro
- 12GB RAM und 512GB SSD für umgerechnet 800 Euro
Auf der Produktseite ist auch eine Variante mit 16GB RAM und 1TB SSD aufgeführt. Ein Preis dafür ist noch nicht bestätigt. Zur Verfügbarkeit und zu den Preisen außerhalb Chinas hat Erazer bislang keine Angaben gemacht.












