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522 Wh, mit alltagstauglicher Ausstattung: Neues E-Bike startet zum kleinen Preis, mit Kompromissen

Ein neues E-Bike startet recht günstig, aber nicht ohne Einschränkungen
ⓘ PixelPilot
Ein neues E-Bike startet recht günstig, aber nicht ohne Einschränkungen
Ein neues Elektrofahrrad soll mit einem noch recht günstigen Preis und alltagstauglicher Ausstattung überzeugen. Dabei kommt dieses auch mit einem ordentlich dimensionierten Akku. Das vom Hersteller PixelPilot als E-City-Bike geführte Elektrofahrrad dürfte aber auch mit Einschränkungen kommen.

Auch für Kunden in Deutschland sind E-Bikes von PixelPilot - darunter ein als City-E-Bike beworbenes Modell - recht problemlos erhältlich. PixelPilot reiht sich meinem Eindruck nach eher unter die Anbieter ein, die auf OEM-Produkte setzen, anstatt eine umfangreiche eigene Produktentwicklung zu betreiben. Aus Endkundensicht muss das kein Nachteil sein, solange Preis und Qualität stimmen.

Mit einem Preis von derzeit 899 Euro ist das E-Bike vergleichsweise günstig, allerdings ergibt sich mindestens eine spürbare Einschränkung: Zwar ist gegen einen Nabenmotor grundsätzlich nichts einzuwenden, ein Drehmomentsensor wird jedoch nicht erwähnt. Das dürfte für eine eher wenig dynamische Unterstützung sorgen. Ein klares Ausschlusskriterium ist das nicht - auch mit solchen Systemen kommt man bequem von A nach B, allerdings mit einer eher ruppigen Leistungsentfaltung. Der Akku bietet eine Kapazität von 522 Wh.

Für Komfort sorgen eine Federgabel sowie eine gefederte Sattelstütze, was etwa auf Kopfsteinpflaster oder an flachen Bordsteinkanten einen spürbaren Vorteil darstellen kann. Den Produktbildern zufolge verbaut PixelPilot mechanische statt hydraulischer Scheibenbremsen. Hydraulische Systeme gelten zwar als technologisch überlegen, doch auch mechanische Scheibenbremsen können sehr aggressiv verzögern - und erfordern bei der Wartung kein Spezialwerkzeug.

Das angegebene Gewicht fällt mit 28,4 Kilogramm recht hoch aus. Das liegt nicht nur an der umfangreichen Ausstattung mit Gepäckträger, Schutzblechen und Beleuchtung, sondern auch am Rahmenmaterial: Wenig überraschend kommt hier kein Carbon und sogar kein Aluminium zum Einsatz, sondern ein Stahlrahmen. Die Shimano-Kettenschaltung bietet sieben Gänge. Ein Kettenschutz fehlt.

Genutzt wird ein Nabenmotor
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Genutzt wird ein Nabenmotor
Die Scheibenbremsen arbeiten mit Bowdenzügen
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Die Scheibenbremsen arbeiten mit Bowdenzügen

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Autor: Silvio Werner, 11.10.2026 (Update: 11.10.2026)