Sigma enthüllt winzige FP2 Vollformat-Kamera mit OLED-Aufstecksucher

Die Sigma fp L (2.299 Euro im Preisvergleich) erhält nach fünf Jahren endlich einen Nachfolger. Die Sigma FP2 fällt genauso kompakt wie ihr Vorgänger aus, und bringt mit Akku und SD-Karte nur 460 Gramm auf die Waage, Sigma konnte die Akkulaufzeit aber trotzdem um fast ein Drittel auf 370 Fotos nach dem CIPA-Standard verlängern.
Sigma bleibt dem kantigen Gehäuse treu, und verbaut einen ausklappbaren Touchscreen mit 2,1 Millionen Bildpunkten auf der Rückseite. Alternativ kann ein separat erhältlicher Sigma EVF-21 OLED-Sucher mit 5,76 Millionen Bildpunkten angesteckt werden. Die Oberseite der Kamera beherbergt neben einem Drehregler und dem Auslöser auch einen Schieberegler, um zwischen dem Foto- und Video-Modus zu wechseln. Auffällig abwesend ist dagegen ein Blitzschuh. Das ist kein Versehen, denn die Kamera bietet lediglich einen elektronischen Verschluss, und kann daher nicht mit Blitzen verwendet werden.
Sigma verbaut einen teilweise gestapelten 24,5 Megapixel Vollformat-Sensor, der DNG-RAW-Fotos mit einer Auflösung von 6.016 x 4.012 Pixel sowie 6K Open-Gate-Video aufzeichnen kann. Mit Unterstützung für ProRes RAW HQ, 32-bit Float-Audio-Aufnahmen und einer Akkulaufzeit von zwei Stunden Videoaufnahmen soll die Kamera auch für Video-Enthusiasten spannend sein. Im Vergleich zum Vorgängermodell bewirbt Sigma auch deutlich schnelleren Autofokus, einen schnelleren 10 Gbit/s USB-C-Anschluss und 70 GB internen Speicher, zusätzlich zum SD-Slot. Durch das Leica L-Bajonett stehen zahlreiche Objektive zur Wahl.
Preise und Verfügbarkeit
Die Sigma FP2 kommt am 11. November 2026 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 2.199 Euro auf den Markt. Nähere Details sind auf der offiziellen Produktseite zu finden.












