Tom Clancy’s Ghost Recon Breakpoint ist ein Open-World-Shooter, der Spieler in die Rolle eines Elite-Soldaten der Ghosts versetzt. Die Handlung spielt auf der abgelegenen Insel Auroa, einem High-Tech-Paradies, das unter die Kontrolle der „Wolves“ geraten ist – einer abtrünnigen Spezialeinheit ehemaliger Ghosts. Nach einer gescheiterten Geheimoperation strandet man schwer verwundet auf Auroa, abgeschnitten von jeglicher Unterstützung. Um zu überleben und die Kontrolle über die Insel zurückzuerlangen, müssen Spieler sich gegen die Wolves behaupten und herausfinden, was hinter den Machenschaften von Skell Technology steckt – einem Unternehmen für militärische Drohnentechnologie.
Gameplay-technisch wird Breakpoint ein gewisses Identitätsproblem nachgesagt. Es handelt sich um ein Open-World-Spiel, das Elemente aus Survival- und Looter-Shootern mitbringt, im Kern aber immer noch Ghost Recon ist – also ein taktischer Shooter, der auf präzise Planung, Teamarbeit und lautlose Infiltration setzt. Spieler müssen nicht nur feindliche Basen einnehmen, sondern nebenbei auch Verletzungen behandeln, Ressourcen verwalten und sich durch dichte Wälder kämpfen oder steile Berge erklimmen. Eine neue Tarnmechanik erlaubt es, sich im Schlamm oder in Vegetation zu verbergen, um Gegner lautlos auszuschalten. Breakpoint führte außerdem erstmals ein Loot-System ein, das Waffen und Rüstungen in verschiedene Stufen unterteilt – eine Neuerung, die allerdings nicht bei allen Fans auf Anklang stieß. Positiv hervorzuheben ist hingegen die große Open World, die viele Freiheiten bietet. Spieler können die Kampagne im Koop-Modus mit bis zu drei Mitspielern erleben oder sich im PvP-Modus mit anderen Spielern messen.
Spannendes Gunplay, aber problematischer Genre-Mix
Im Test auf GameStar wird Breakpoint für die spannenden Angriffe auf feindliche Stützpunkte und sein gelungenes Gameplay gelobt. Auch für den interessanten Story-Ansatz und die große Open World mit stimmiger Atmosphäre gab es Lob. Der Mix aus taktischem Ghost Recon-Gameplay mit Looter-Shooter- und Survival-Elementen funktioniert laut GameStar aber nicht optimal. Es gibt viele repetitive Aufgaben und das Loot-System soll aufgesetzt wirken – also keinen großen Einfluss auf das Gameplay haben. Ebenfalls in der Kritik stehen eine starke Monetarisierung durch Mikrotransaktionen und ein ständiger Online-Zwang: Selbst der Singleplayer-Modus erfordert eine dauerhafte Internetverbindung.
Aufgrund der gekannten Kritikpunkte hat Breakpoint auf Metacritic durchwachsene Bewertungen. Der von Kritikern vergebene Metascore liegt bei 58, der von Spielern vergebene User Score bei 3.0. Auf Steam sieht es hingegen etwas besser aus. Dort hat der Open-World-Shooter mehr als 26.000 Bewertungen mit einem größtenteils positiven Durchschnitt von 72 Prozent.
90 Prozent Rabatt auf Steam
Tom Clancy’s Ghost Recon Breakpoint wurde im Oktober 2019 von Ubisoft veröffentlicht und kostet auf Steam nach wie vor den Vollpreis von 60 Euro. Bis zum 13. März gewährt der Publisher jedoch 90 Prozent Rabatt auf den Open-World-Shooter, was den Preis auf rund 6 Euro senkt. Neben der Standardversion sind auch die Deluxe, Gold und Ultimate Edition rabattiert. Die Deluxe Edition kostet aktuell 7 statt 70 Euro und enthält neben dem Grundspiel einige Bonusgegenstände, darunter zusätzliche Waffen. Die Gold Edition ist für 15 statt 100 Euro erhältlich und bietet zusätzlich den Year 1 Pass, der neue Missionen und spielbare Klassen freischaltet. Wer das komplette Paket möchte, kann zur Ultimate Edition greifen, die für 18 statt 120 Euro erhältlich ist. Diese umfasst neben allen Inhalten der Gold Edition weitere exklusive Bonusmissionen sowie zusätzliche Fahrzeuge.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.












