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Apollo Computer verrät Starttermin für die zweite Serie des Amiga-kompatiblen Apollo A6000 Computers

Der Apollo A6000 ist ein Amiga-kompatibler Computer mit aktualisierter Hardware für mehr Leistung. (Bildquelle: Apollo Computer)
Der Apollo A6000 ist ein Amiga-kompatibler Computer mit aktualisierter Hardware für mehr Leistung. (Bildquelle: Apollo Computer)
Apollo Computer wird am 13. Oktober eine zweite Charge der Amiga-kompatiblen Apollo A6000-Systeme veröffentlichen. Zusätzlich werden zwanzig weitere Einheiten auf dem Amiga-40-Event in Deutschland verkauft. Der All-in-One-Computer ist dem ursprünglichen Amiga A600 nachempfunden.

Apollo Computer bereitet eine zweite Charge von vierzig Apollo A6000 Amiga-kompatiblen Computern für den Verkauf am 13. Oktober um 10:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (CET) vor. Die zweite Serie soll zum gleichen Preis wie die erste angeboten werden, mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 960 €, und wird bis zum 30. November 2025 ausgeliefert. Zusätzlich werden zwanzig weitere Geräte am Stand von Apollo auf dem Amiga-40-Event in Mönchengladbach, Deutschland, vom 17. bis 19. Oktober erhältlich sein.

Der Amiga war eine Computermodellreihe, die von Commodore zwischen 1985 und 1994 produziert wurde. Diese Modelle folgten auf den Erfolg des meistverkauften Heimcomputers Commodore 64. Drittanbieter wie Apollo Computer brachten Aufrüstplatinen für die ursprünglichen Amigas heraus, die die Leistung steigerten und moderne Funktionen hinzufügten.

Apollo Computer hatte bereits mit dem Apollo Standalone V4+ einen eigenständigen Mini-Computer auf Basis ihrer Amiga-Upgrade-Technologie entwickelt. Das aktuelle Modell Apollo A6000 greift dieses Konzept auf und verpackt es in ein All-in-One-Gehäuse, das dem Amiga 600 nachempfunden ist. Die eingebaute mechanische Tastatur setzt auf Cherry-MX-Switches unter spritzgegossenen Tastenkappen. Das Gehäuse verfügt über mehrere moderne Anschlüsse, darunter vier USB-A-Ports, ein Ethernet-Anschluss und zwei SD-Karten-Slots. Das System läuft mit Apollo OS, einem mit AmigaOS 3.1 API-kompatiblen Betriebssystem, auf 2 GB schnellem RAM, 12 GB Chip-RAM und 128 GB Speicherplatz. Diese Spezifikationen sind für das schlanke Betriebssystem mehr als ausreichend.

Nach dem Bankrott von Commodore übernahm Cloanto schließlich den Amiga-Namen, die Markenrechte und die Lizenzen und veröffentlichte Amiga Forever, einen offiziellen Emulator für moderne Windows-PCs. Hyperion Entertainment erwarb die Rechte zur Weiterentwicklung des Amiga OS, das in seiner neuesten Version 4.1 auf neueren PowerPC-Systemen wie dem A-EON X5000 läuft. Open-Source-Entwickler entwickelten mit AROS ein Amiga-kompatibles Betriebssystem, auf dem Apollo OS basiert.

Der Apollo A6000 verfügt über moderne Funktionen, die Amiga-Benutzer wünschen. (Bildquelle: Apollo Computer)
Der Apollo A6000 verfügt über moderne Funktionen, die Amiga-Benutzer wünschen. (Bildquelle: Apollo Computer)
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Autor: David Chien, 28.09.2025 (Update: 28.09.2025)