Nicht immer ist man erfreut, wenn es an der Haustüre klingelt - schon gar nicht, wenn man gerade nicht zuhause ist und der Paketbote vor der Türe steht. Doch anstatt beim Heimkommen einen Abholschein im Postkasten vorzufinden, könnte die smarte Türklingel selbst zukünftig das Sprechen mit dem Besucher übernehmen.
Mit "Alexa+ Greetings" will Amazon künftig vergleichbare Anwendungen ermöglichen. Das System soll nicht nur erkennen können, dass sich jemand vor der Haustür befindet, sondern auch den Kontext analysieren. Basierend auf einer visuellen Einschätzung (beispielsweise anhand der Uniform) soll zwischen Lieferanten, Verkäufern und anderen Besuchern unterschieden werden. Anhand der vom Nutzer hinterlegten Anweisungen soll Alexa dann ein "natürliches Gespräch" mit dem Besucher führen. Konkret führt Amazon auf, dass Lieferanten angewiesen werden könnten, Pakete an spezifischen Orten abzulegen oder Besucher begrüßt werden und ihnen die Möglichkeit gegeben wird, eine Nachricht zu hinterlassen.
Wer die Funktion im deutschsprachigen Raum testen möchte, muss sich aktuell jedoch noch in Geduld üben. Momentan steht diese ausschließlich Nutzern in den USA und Kanada zur Verfügung, auch wird die neueste Hardware-Generation der Amazon-eigenen Ring-Türklingeln benötigt, konkret die Ring Video Doorbell Pro (3. Gen - bei Amazon etwa 250 Euro) oder die Ring Video Doorbell Plus (2. Gen - bei Amazon etwa 180 Euro). Ganz uneigennützig bietet Amazon die Funktionalität natürlich ebenfalls nicht: Neben einem aktiven Ring-Abonnement ist auch der Zugriff auf Alexa+ (ebenfalls kostenpflichtig) notwendig. Ob das neue Feature zu einem späteren Zeitpunkt auch für andere Ring-Geräte wie die momentan vergünstigte Ring Intercom ausgerollt wird und wann die Funktion nach Deutschland oder Österreich kommt, ist bis dato nicht bekannt.













