Brandneues Xiaomi-Smartphone jetzt bestellbar, mit mehreren Haken

Das taufrische Xiaomi Redmi Note 17 Pro ist beim Import-Händler Giztop ab 261 Euro zuzüglich Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühren erhältlich. Damit liegt der Preis trotzdem noch unter den üblichen Einführungspreisen vergleichbar ausgestatteter Smartphones. Allerdings handelt es sich um ein importiertes chinesisches Modell und nicht um die offizielle globale Version. Das hat gleich mehrere große Nachteile und Einschränkungen:
- als Sprachen stehen ausschließlich Chinesisch und Englisch zur Verfügung
- diverse Mobilfunkfrequenzen können fehlen
- eSIM wird nicht unterstützt
- Android Auto, Quick Share, Wear-OS-Dienste, viele Banking-Apps und weitere Funktionen fehlen standardmäßig und lassen sich nur inoffiziell installieren. Chinesischen HyperOS-Versionen fehlen die erforderlichen Bestandteile des Google-Frameworks, die für eine ordnungsgemäße Funktion notwendig sind. Selbst nach der manuellen Aktivierung der Google Play-Dienste und der Installation der Apps von Google und Gemini kann der Funktionsumfang aufgrund von Einschränkungen auf Systemebene begrenzt sein. So sind etwa freihändige Sprachbefehle wie "Hey Google" nicht verfügbar
- Käufer haben keine regulären Garantieansprüche, Giztop bietet allerdings eine eigene Händlergarantie
Gemessen am Preis bietet das Xiaomi Redmi Note 17 Pro dennoch eine umfangreiche Ausstattung. Das 6,83-Zoll-AMOLED-Display unterstützt 120Hz und HDR10+ und erreicht eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.500 Nits. Als Prozessor kommt der Qualcomm Snapdragon 6s Gen 4 zum Einsatz. Angeboten werden mehrere Speicher-Konfigurationen von 8GB/128GB bis 12GB/256GB.
Hinzu kommen ein 9.000mAh-Akku mit 67 Watt Fast-Charging und kabelgebundenem Reverse-Charging mit 22,5 Watt. Zur weiteren Ausstattung gehören eine 50MP-Hauptkamera, eine 8MP-Selfie-Kamera, WiFi 6, Bluetooth 5.4, NFC, ein 3,5mm-Kopfhöreranschluss und ein Infrarotsender. Das Importmodell verbindet damit eine Oberklasse-ähnliche Ausstattung mit einem Mittelklassepreis. Zu berücksichtigen sind jedoch längere Lieferzeiten und mögliche Zollgebühren.










