Citizen: Neue kompakte Automatikuhren starten mit 60h Gangreserve

Citizen führt mit KEI eine neue mechanische Uhrenserie ein, deren erste fünf Modelle am 5. November erscheinen. Die vier NK0050-Varianten kosten jeweils umgerechnet rund 385 Euro. Das fünfte Modell, die NK0054-53P, liegt bei umgerechnet rund 400 Euro. Für den kleinen Aufpreis sind Teile der Uhr gelbgoldfarben beschichtet, ansonsten ist die Ausstattung identisch. Die Zifferblätter sind in Silber, Schwarz, Grau und Blau erhältlich.
Alle Modelle nutzen das Kaliber 8310, das bereits von der Tsuyosa 60 aus dem August bekannt ist. Es bietet 60 Stunden Gangreserve gegenüber gut 40 Stunden beim älteren Kaliber 8210. Hinzu kommen 21.600 Halbschwingungen pro Stunde, 21 Lagersteine, Sekundenstopp und Handaufzug. Entscheidend sind vor allem die 60 Stunden Gangreserve. Wird die Uhr am Freitagabend abgelegt, läuft sie am Montagmorgen noch.
Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 38 mm und ist 10,9 mm dick. Laut Citizen sind die Bandanstöße bewusst kurz gehalten. Die Endstücke des Armbands und die Oberseiten der Bandanstöße bilden zudem eine durchgehende zylindrische Oberfläche. Beim Drehen des Handgelenks soll dadurch ein einzelner Lichtreflex über diese Flächen wandern. Eine ungewöhnlich detaillierte Aussage.
Die neue Serie umfasst diese fünf Modelle:
Alle Modelle besitzen entspiegeltes Saphirglas über dem Zifferblatt und einen Gehäuseboden aus Glas. Sie sind bis 5 bar wasserdicht und erfüllen die Anforderungen an die Magnetfeldresistenz nach JIS-Klasse 1. Zeiger und Indizes tragen Leuchtmasse. Das Armband hat eine Anstoßbreite von 19 mm und eine Dreifach-Faltschließe mit Druckknöpfen. Gefertigt werden sämtliche Modelle in Japan.
Mit KEI will Citizen Werte vermitteln, die unabhängig von wechselnden Trends Bestand haben. Das klingt zwar nach Marketing, doch eine Automatikuhr mit 38 mm großem Edelstahlgehäuse, Saphirglas, Sichtboden und ausreichender Gangreserve für ein ganzes Wochenende bietet dafür durchaus Argumente. Zum Vergleich: Auch die 37 mm große Tsuyosa 60 nutzt dasselbe Kaliber. In Japan kostet die KEI umgerechnet zwischen 385 und 400 Euro. Einen offiziellen Euro-Preis für Deutschland hat Citizen bislang nicht angekündigt.















