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Joyroom Podix 140W Charger

Der eine, der immer lacht: Joyroom Podix 140W Charger ausprobiert

Schnell laden, ausreichend Leistung für allerhand angeschlossene Geräte, eine breite Auswahl an Anschlussoptionen und integriertes Kabelmanagement - All das kann/hat der Joyroom Podix Charger und schenkt einem dabei sogar noch ein immerzu freundliches Lächeln - kein Scherz...
Andrea Grüblinger Veröffentlicht am
Zubehör Gadget Laptop / Notebook Smartphone Smartwatch

Fazit - Laden können viele, lächeln dabei aber nicht!

Der Joyroom Podix 140W Charger bietet viele Ports und kann damit einige separate Ladegeräte und Kabel ersetzen. Die Leistung von bis zu 140 Watt reicht locker aus, um selbst Laptops (im Office-Einsatz) mit ausreichend Energie zu versorgen und gleichzeitig diverse Kleingeräte zu laden. Acht geben sollte man bei der Belegung der Ports, da bei mehrfacher Belegung einzelne in ihrer Abgabeleistung stark begrenzt werden. Highlight sind die beiden Type-C-Kabel, die im Gerät aufgerollt verstaut sind und bei Bedarf bis zu rund 75 Zentimeter ausgezogen werden können. Damit gehören herumliegende Handyladekabel endlich der Vergangenheit an.

Und was hat es jetzt mit dem Smiley am Display auf sich? Nach unserem Test können wir keinerlei tiefgehenden Sinn der Visualisierung feststellen. Das animierte Emoji lässt sich per Doppeltab aufs Display individualisieren. So hält das freundliche Gesicht einmal ein kleines Windrad in seinen Händen, ein anderes Mal macht es Seifenblasen. Ist doch schön, oder?

Pro

+ Integriertes Kabelmanagement
+ Kontrolldisplay
+ Hohe Leistung
+ Flexibilität dank 5 Anschlüssen
+ Good Mood Faktor

Contra

- Hohes Gewicht
- Komplizierte Leistungsverteilung

Preis und Verfügbarkeit

Der Joyroom Podix 140W Charger ist bei einigen Shops verfügbar, der Preis beginnt ab rund 99 Euro. Auch Amazon hat den Charger gelistet.

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Amazon
JOYROOM 140W GaN USB C Ladestation

Die Flut an elektrischen Geräten, die regelmäßig geladen werden wollen, nimmt kein Ende. Neuerdings werden sogar viele Smartphones ohne mitgeliefertes Ladegerät verkauft. Selbes gilt für viele Gadgets wie Smartwatches, Powerbanks, Taschenlampen, Kopfhörer usw. Es braucht also ein möglichst vielseitiges Ladegerät, welches all diese Gerätschaften mit der benötigten Energie versorgt. Mit der Einführung der GaN-Technologie (Galliumnitrid) vor einigen Jahren wurden Netzteile plötzlich deutlich kleiner, leichter und effizienter. Heute bedienen sich fast alle mobilen Netzteile dieser Technik, so auch der Joyroom Podix, den wir uns folgend etwas genauer ansehen.

Spezifikationen

Model JR-TRD01
Charger Size 75.00 × 75.50 × 82.50 mm (2.95 × 2.97 × 3.25 in)
Charger Net Weight 466 g
Retractable Cable Length Max 80 cm (31.50 in)
Magnetic Silicone Pad Size Φ110 mm (4.33 in)
Screen Type LCD
Input 100–240V~ 50/60Hz 3.5A (Max)
Output See Charging Guide on the next page
Output Types 1 × USB-C port; 2 × USB-C retractable cables; 2 × USB-A ports
Supported Charging Protocols PD3.1, PPS, QC3.0, AFC, UFCS, SCP, FCP, Apple 2.4A

Zahlreiche Anschlüsse und viel Leistung sorgen für einen aufgeräumten Schreibtisch

Der Joyroom Podix 140W Charger entstammt ursprünglich einem Crowdfunding-Projekt. Er ist nicht als mobiles Netzteil konzipiert, viel mehr als universelle Ladestation für Zuhause und Büro. Unsere Waage zeigt 464 Gramm an, eindeutig zu viel, um regelmäßig mitgenommen zu werden. Der stationäre Einsatz wird unterstrichen durch einen mitgelieferten Gummistandfuß, welcher über eine haftende (und waschbare) Silikonbeschichtung an der Unterseite aufweist. Der Charger selbst wird magnetisch in Position gehalten. Grundsätzlich kann auf den Standfuß verzichtet werden, allerdings muss dieser dann bei Benutzung der selbstarretierenden Type-C-Kabeln mit der anderen Hand fixiert werden. Mehr dazu später. Auch ein Kippen auf eine Seitenfläche ist möglich, ein dreifach-Tipp auf das Display passt dessen Ausrichtung an.

Insgesamt bietet der Charger 5 Anschlussmöglichkeiten: eine USB-Type-C-Buchse mit einer maximalen Leistungsabgabe von 140 Watt - optimal zum Anschluss eines eines Laptops beispielsweise, zwei USB-Type-A-Buchsen mit jeweils 30 Watt Maximalleistung sowie zwei USB-Type-C-Stecker, die sich bei Bedarf rund 75 cm ausziehen lassen und sich damit perfekt für das Laden von Smartphones oder Mobilgeräten eignen. Die maximale Leistungsabgabe an diesen Ports beträgt jeweils 100 Watt. Die beiden Kabel sind mit einer Arretierfunktion ausgestattet, sprich bleiben nach Herausziehen des Kabels in Position. Nach einem kurzen erneuten Anziehen werden sie wieder in das Gehäuse eingezogen.

2x USB Type-A (je 30W) + Type-C (140W)
2x USB Type-A (je 30W) + Type-C (140W)
2x USB Type-C (je 100W)
2x USB Type-C (je 100W)
Kabelmanagement
Kabelmanagement
Kontrollmonitor
Kontrollmonitor

Was die gelieferte Leistung betrifft, so sind oben genannte Werte als Maximalabgabe bei Anschluss von nur einem Gerät zu verstehen (140W maximale Leistung des Chargers). Schließt man etwa an den C1- und C2-Port (Type-C) zwei Abnehmer an, die eine entsprechend hohe Leistung aufnehmen können, dann teilen sich diese die maximal zur Verfügung stehende Leistung auf und liefern jeweils 70 Watt.

Viele Ports - viele Möglichkeiten, aber auch mögliche Verwirrung

Theoretisch ist es also möglich, dass man nur einen besonders leistungshungrigen Abnehmer, etwa ein Laptop am Port C1 einen Großteil der zur Verfügung stehenden Leistung belegt und die anderen Ports entsprechend eingeschränkt werden. Eher tritt aber die Problematik auf, dass wenn Abnehmer an mehreren Ports gleichzeitig angeschlossen werden, diese automatisch ihre maximale Leistung reduzieren, unabhängig von der tatsächlich aufgenommenen Leistung. Hier kann etwa schon ein angeschlossener Adapter im Test ein Type-C zu Lightning Adapter genügen, um die Leistungsabgabe an den anderen Ports erheblich zu reduzieren. In dem Fall ist es wichtig, die zu versorgenden Geräte an den optimalen Port angeschlossen zu haben. An Anschluss C3 (das ist der rechte der beiden ausziehbaren Kabeln) sollte bei Mehrfachbelegung jeweils der Abnehmer mit dem höchsten Leistungsaufnahme sitzen, da dieser Port die höchstmögliche Leistung bei Mehrfachbelegung bereit stellt. Schließt man nur einen Verbraucher an, wäre dies die Type-C-Buchse C1.

Zwei Verbraucher: Volle Leistung auf C1
Zwei Verbraucher: Volle Leistung auf C1
Drei Verbraucher: C1 wird eingeschränkt
Drei Verbraucher: C1 wird eingeschränkt
Drei Verbraucher: C3 liefert höhere Leistung
Drei Verbraucher: C3 liefert höhere Leistung

Dies ist durchaus ein Thema, das im Praxiseinsatz vorkommen kann und dem man sich bewusst sein sollte, auch wenn dies nicht nur den hier vorliegenden Charger betrifft. Großer Vorteil des Joyroom Podix Chargers gegenüber anderen Lösungen: das verbaute Display gibt stets Auskunft über die an den einzelnen Ports zur Verfügung gestellten Leistung und lässt schnell erkennen, ob ggf. die Belegung zugunsten einer höheren Leistung verändert werden sollte. Folgende Tabelle (auf der Verpackung abgedruckt) zeigt die Leistungsverteilung der Ports bei Einzel- und Mehrfachbelegung:

Näher angesehen haben wir uns auch die Effizienz sowie die Akkuratheit der angegebenen Leistungswerte. Dazu benutzen wir einen hochwertigen Gossen Metrawatt-Multimeter sowie einen USB-Powermeter von AVHzY. Die am Display ausgegebenen Leistungswerte der angeschlossenen Verbraucher stimmen unseren Vergleichen zufolge mit einer Bandbreite von 0-5% Abweichung überein.
Etwas deutlicher unterscheidet sich die vom Charger an Verbraucher abgegebene Leistung im Vergleich zu der netzseitig bezogenen Leistung. Hier beobachten wir eine Differenz von bis zu 15%.
Bei einem zu Vergleichszwecken vermessenen Anker 737 GaN Charger (120W) sehen wir einen ähnlichen Wirkungsgrad.

Ohne angeschlossenen Verbraucher nimmt der Joyroom Podix 140W-Charger übrigens rund 0,3 Watt auf. Dauerhaft angeschlossene Adapter können den Standby-Verbrauch anheben, wie wir das etwa bei einem Type-C auf Lightning Adapter beobachtet haben (0,6 Watt Standby), und sollten daher, wenn nicht benötigt, abgesteckt werden.

Verlustleistung: bis zu 15%
Verlustleistung: bis zu 15%
Kontrolle Leistungsmonitor
Kontrolle Leistungsmonitor

Transparenz

Die Auswahl der zu testenden Geräte erfolgt innerhalb der Redaktion. Das vorliegende Testmuster wurde dem Autor vom Hersteller unentgeltlich zu Testzwecken überlassen. Eine Einflussnahme auf den Testbericht gab es nicht, der Hersteller erhielt keine Version des Reviews vor der Veröffentlichung. Es bestand keine Verpflichtung zur Publikation. Als eigenständiges, unabhängiges Unternehmen unterliegt Notebookcheck keiner Diktion von Herstellern, Shops und Verlagen.

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Autor: Andrea Grüblinger, 18.02.2026 (Update: 19.02.2026)