Die Rotocall von Seiko kehrt in einer überarbeiteten Version zurück – eine Digitaluhr, die erstmals in den 1980er Jahren erschien und dafür bekannt ist, Astronauten auf NASA Space-Shuttle-Missionen begleitet zu haben. Die ursprüngliche Rotocall verfügte über ein 37-mm-Edelstahlgehäuse und eine drehbare Lünette, die als Funktionswähler für Stoppuhr, Timer, Dualzeit und mehrere Alarme diente. Diese mechanische Lünette erleichterte Astronauten die Bedienung im Weltraum, selbst mit Handschuhen.
Diese Neuauflage von 2025 bleibt dem Original treu und behält Gehäusegröße und Lünettenmechanismus bei. Sie ist in drei Farbvarianten erhältlich: gelb-schwarz (SMGG17), rot-schwarz (SMGG19) und grau-blau (SMGG21). Anstelle von Saphirglas kommt Seikos Hardlex-Mineralglas zum Einsatz. Zudem sind die neuen Modelle nun bis 100 Meter wasserdicht, was eine Verbesserung gegenüber der Originalversion darstellt.
Im Inneren arbeitet das digitale Quarzwerk Seiko A824, das dem Original ähnelt, jedoch mit einer Genauigkeit von ±20 Sekunden pro Monat präziser ist. Die Uhr behält die gleichen Funktionen bei und nutzt die Lünette zum Durchschalten der Modi, ergänzt durch Tasten zur Bedienung. Seiko plant, die neue Rotocall im November 2025 zu einem Preis von etwa 480 Pfund (~552 Euro) auf den Markt zu bringen. Das ist zwar für eine einfache digitale Quarzuhr recht hoch, doch die Anziehungskraft für Sammler und Fans von Vintage-Designs mit Weltraumgeschichte dürfte hier deutlich sein.
Unabhängig davon handelt es sich um eine gelungene Neuauflage, die die Designsprache des Originals bewahrt, ohne es um der „Modernisierung“ willen zu verändern. Die neue Rotocall wird sicherlich ein Nischenprodukt sein, doch ein Markt dafür ist eindeutig vorhanden.
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