KI hier, KI dort, KI allerort - viele Verbraucher sind des KI-Hypes bereits überdrüssig. Die Technologiebranche scheint alles auf diese eine Karte zu setzen, oder zumindest großer Teile der Industrie. Es gibt immer noch einige Nischen, die frei von KI sind, und viele PCs werden immer noch mit Prozessoren ohne Neural Processing Unit (NPU) ausgeliefert. Das gilt vor allem für den preiswerten Bereich.
Ein Beispiel dafür ist das Lenovo ThinkPad L16 Gen 2 AMD, das wir kürzlich getestet haben. Das günstige ThinkPad verfügt zwar über einen recht modernen AMD Prozessor, aber dieses Prozessor enthält seltsamerweise keine NPU. Der AMD Ryzen 5 Pro 215 ist eine CPU der Hawk Point Refresh Serie, die auf der Zen4 Technologie basiert, die ursprünglich als Ryzen 7040 Serie im Jahr 2023 herauskam. Für das ThinkPad ist der Zen4-Chip ein Schritt nach vorne, da sein Vorgänger, das Lenovo ThinkPad L16 Gen 1 AMD (verfügbar bei Amazon), auf Zen3+ Chips beschränkt war.
Wir haben ihn zum ersten Mal in dem Lenovo ThinkPad Laptop getestet. Wie die Bezeichnung "Pro" verrät, ist diese CPU vor allem für den geschäftlichen Einsatz im Büro gedacht, und dafür ist der Prozessor mit ihren sechs Zen4-Kernen, die mit bis zu 4,7 GHz takten, sicherlich mehr als leistungsfähig genug. Für anspruchsvollere Aufgaben gibt es eindeutig bessere Alternativen - vor allem auch, weil die CPU des Ryzen 5, die AMD Radeon 740M, ebenfalls eher schwach ist. Die Entscheidung die NPU zu streichen ist dennoch interessant, denn andere AMD-CPUs der Ryzen 200-Serie, wie der AMD Ryzen AMD Ryzen 5 Pro 230 und Ryzen Pro 7 250, eine NPU enthalten.



