Der Kauf eines Laptops im Jahr 2026 fühlt sich an, als stünde man in einer Zwickmühle. Entweder muss man viel Geld ausgeben oder zahlreiche Kompromisse eingehen. Vor allem Käufer ohne großes Budget geraten dabei in die Zange.
Ein möglicher Ansatz, um sich auf diesem schwierigen Markt zurechtzufinden: Ein günstigeres Modell kaufen, das vor allem aufrüstbar ist. Wenn man sofort einen neuen Laptop braucht, ist dies möglicherweise der beste Weg. Vielleicht muss man so beim Kauf vielleicht ein paar Kompromisse eingehen, die man aber später dank der Aufrüstbarkeit ausbügeln kann.
Ein Laptop, der einen solchen Ansatz ermöglicht, ist das Lenovo ThinkBook 14 G9 IPL, das wir kürzlich getestet haben. Auf den ersten Blick wirkt dieser Laptop sehr unscheinbar. Ein 14-Zoll-Business-Laptop mit unterdurchschnittlichem Bildschirm, durchschnittlicher Leistung und durchschnittlicher Akkulaufzeit. Was er jedoch bietet, ist ein günstigerer Preis als bei vielen anderen Laptops, weshalb eine 32-GB-Variante, wie die von uns getestete, relativ erschwinglich bleibt.
Lenovo ThinkBook 14 G9 IPL: Ein Träumchen in Sachen Aufrüstbarkeit
Die wahre Stärke dieses Laptops liegt jedoch in seiner Aufrüstbarkeit. Zunächst zum Arbeitsspeicher: In der von uns getesteten Konfiguration sind werkseitig 32 GB DDR5-Speicher enthalten, doch da zwei SO-DIMM-Steckplätze vorhanden sind, lässt sich der Speicher noch weiter aufrüsten. Bis zu 64 GB sollten möglich sein, vielleicht sogar 96 GB, wenn zwei 48-GB-Module verwendet werden. Sollten die Preise für Arbeitsspeicher sinken, könnte dieser Laptop eine Option für lokale KI sein. Selbstverständlich lässt sich auch die SSD aufrüsten, da Lenovo - wie die meisten Windows-Laptops heutzutage - ein M.2-Laufwerk verwendet. Eine einzelne M.2-2242-SSD ist zwar nicht viel, dennoch ist eine Erweiterung des Speichers möglich.
Neben dem Speicher bietet das ThinkBook noch weiteres Potenzial für Aufrüstungen. Die WLAN-Karte ist ein M.2-2230-Modul, sodass man diese gegen ein Modul der Wahl austauschen kann. Der 48-Wh-Akku lässt sich gegen einen größeren mit 64 Wh austauschen, was dieses Gerät potenziell zu einem Ausdauerchampion machen könnte. Und selbst der mittelmäßige Bildschirm könnte potenziell aufgerüstet werden: Es handelt sich um ein normales 14-Zoll-Panel im 16:10-Format, das mit Bildschirmrahmen aus Kunststoff verbaut und damit grundsätzlich modular ist. Auch wenn ein Austausch möglicherweise zum Erlöschen der Garantie führen kann, ist dies langfristig durchaus eine mögliche Option.





