Erster Eindruck: Intel-Laptop mit Wildcat Lake CPU im Hands-on

Intel hat vor einigen Tagen eher unauffällig ein halbes Dutzend Laptop-CPUs vorgestellt. Sie tragen den Codenamen Wildcat Lake und sind im Grunde Panther-Lake-Chips ohne das "Ultra"-Branding, was zu merklich schwächeren iGPUs, weniger CPU-Kernen und konservativeren Leistungsgrenzen führt. Gedacht sind die Chipsätze im Wesentlichen für dünne und leichte Laptops, die nicht die volle Rechenleistung von Panther Lake benötigen. Notebookcheck hat heute auf einem Intel-Event einen Wildcat-Lake-Laptop persönlich ausprobieren können.
Bei dem betreffenden Laptop handelte es sich um ein Intel-Referenzdesign mit Aluminiumgehäuse und einer Tastatur, die stark an ein Apple MacBook erinnert. Im Inneren arbeitet ein bislang nicht näher bezeichneter Intel-Prozessor mit zwei Cougar-Cove-P-Kernen und vier Darkmont-LPE-Kernen. Die CPU hat ein PL1 von 17 Watt, maximal sind 22 Watt möglich, das PL2 liegt bei 35 Watt. In lüfterlosen Systemen ist die TDP hingegen auf 11 Watt begrenzt, und Intel hat betont, dass das Gerät auch ohne aktive Kühlung funktionsfähig sein soll.
Zur weiteren Ausstattung gehören eine 17-TOPS-NPU, eine iGPU mit 2 EUs und 16GB verlöteter Arbeitsspeicher mit nicht näher genannter Geschwindigkeit, vermutlich 7.467MT/s. Die Anordnung der CPU-Kerne hilft zwar nicht dabei, das hier gezeigte Modell eindeutig einzugrenzen, die 17-TOPS-NPU zeigt aber, dass es sich vermutlich um den Core 7 360 oder den Core 7 350 handelt. Leider konnten wir auf dem Laptop keine Tests durchführen. Weitere Details zur Architektur folgen später.


Quelle(n)
Notebookcheck





