Die B&O Beo Grace sind die bisher teuersten Ohrhörer des Herstellers. Den hohen Preis will Bang & Olufsen einerseits durch ein besonders hochwertiges Gehäuse aus Aluminium rechtfertigen, das nach IP57 zertifiziert und somit wasserfest ist. Andererseits bieten die Ohrhörer auch ein paar ungewöhnliche Features. So kann die Lautstärke gesteuert werden, indem mit dem Finger auf den Bereich vor den Ohren geklopft wird, ganz ohne die Ohrhörer zu berühren.
Durch gleich sechs Mikrofone will B&O eine viermal effektivere Geräuschunterdrückung (ANC) als bei älteren Modellen erzielen, während "TrueTransparency" als wesentlich natürlicherer Transparenz-Modus vermarktet wird. Die komplett drahtlosen Ohrhörer unterstützen räumlichen Klang.
Der Sound kann durch einen Equalizer in der zugehörigen Smartphone-App angepasst werden. B&O übernimmt auch eines der spannendsten Features der B&W Pi8 (ca. 350 Euro auf Amazon), nämlich die Möglichkeit, Geräte per USB-C oder AUX an die Ladehülle anzuschließen, welche den Sound anschließend über Bluetooth an die Ohrhörer streamt.
Schade ist, dass die Ohrhörer nur die Bluetooth-Codecs AAC und SBC unterstützen, LC3 ist nur möglich, wenn Quellen verkabelt an die Ladehülle angeschlossen werden. Die integrierten Titan-Treiber mit ihrem Durchmesser von 12 Millimetern sollen Bässe bis 10 Hz wiedergeben können. B&O bewirbt eine Akkulaufzeit von bis zu 4,5 Stunden mit aktivem ANC, oder 17 Stunden in Verbindung mit der Ladehülle.
Die Hülle kann wahlweise drahtlos oder über USB-C geladen werden. Für Ohrhörer, die laut Bang & Olufsen "für das kommende Jahrhundert" entwickelt wurden, ist es enttäuschend, dass die Akkus nicht getauscht werden können, mit 2.000 Ladezyklen erreichen diese immerhin eine relativ lange Lebensdauer.
Preise und Verfügbarkeit
Die Bang & Olufsen Beo Grace können ab sofort für 1.200 Euro im Onlineshop des Herstellers vorbestellt werden, die Auslieferung beginnt voraussichtlich am 17. November 2025. B&O liefert Silikon-Ohrstücke in vier Größen mit, eine Lederhülle für die Ladeschale wird für 300 Euro separat angeboten.













