Die Apple AirPods Pro 3 besitzen genau wie Apples ältere Powerbeats Pro 2 (ca. 259 Euro auf Amazon) einen Herzfrequenz-Sensor, allerdings verbaut Apple bei den beiden Ohrhörern nicht den gleichen Sensor. Während Beats auf einen optischen Herzfrequenz-Sensor setzt, der den Puls mithilfe einer grünen LED ermittelt, die über 100 Mal pro Sekunde abgetastet wird, setzen die AirPods Pro 3 auf einen PPG-Sensor, der auf unsichtbares Infrarot-Licht zurückgreift, und dieses mit einer Frequenz von 256 Hz misst.
Apples bisher kleinster PPG-Sensor arbeitet wesentlich präziser als der optische Sensor der Powerbeats Pro 2, wie eine Analyse von DC Rainmaker zeigt. Die AirPods Pro 3 sammeln unter bestimmten Bedingungen zwar nicht so häufig Daten wie beispielsweise die Garmin Fenix 8 Pro, die gesammelten Daten sind aber ausgesprochen präzise. Selbst während eines anspruchsvollen Intervall-Workouts konnten die komplett drahtlosen Ohrhörer während des Tests von DC Rainmaker praktisch identische Resultate wie Garmins Flaggschiff-Smartwatch sammeln.
Der Herzfrequenz-Sensor ist daher akkurat genug, um den Puls während eines Workouts präzise zu tracken, sodass Nutzer nicht zwangsläufig eine Smartwatch, einen Herzfrequenz-Gurt oder einen smarten Ring tragen müssen, um die Intensität eines Workouts aufzeichnen zu können. Nachdem die Powerbeats Pro 2 den Puls nur sehr unzuverlässig überwachen konnten, vor allem bei anspruchsvolleren Workouts, ist es erfreulich zu sehen, dass Apple den Sensor innerhalb nur weniger Monate derart drastisch verbessern konnte. Nähere Informationen zu den AirPods Pro 3 gibts in unserer Launch-Berichterstattung.


















