Garmin, Huawei Watch und Co. sollen bei Nutzung mit Apple iPhone bald zwei Upgrades erhalten

Aktuell arbeitet nur eine Apple Watch (ca. 379 Euro auf Amazon) nahtlos mit dem iPhone zusammen. Das liegt nicht etwa an Smartwatch-Herstellern wie Garmin oder Huawei, sondern an Einschränkungen des iPhone-Betriebssystems. So ist es derzeit beispielsweise nur auf einer Apple Watch möglich, direkt mit eingehenden Benachrichtigungen zu interagieren, und beispielsweise auf eine WhatsApp-Nachricht zu antworten, ohne das iPhone in die Hand nehmen zu müssen.
Wie Pebble-Gründer Eric Migicovsky in seinem Blog schreibt, hat sich die Situation über die vergangenen Jahre sogar verschlimmert – diese Einschränkung zu umgehen, indem die Smartwatch die Nachricht direkt über den Netzbetreiber überträgt, statt über das iPhone, erfordert mittlerweile sogar, iMessage zu deaktivieren. Wie die Europäische Kommission gegenüber dem Wall Street Journal angegeben hat, wird sich die Lage für Smartwatches von Drittanbietern mit dem Update auf iOS 26.3 ein wenig verbessern, denn auf Druck der EU führt Apple ein Feature namens Benachrichtigungs-Weiterleitung ein. Mit dieser Funktion können Benachrichtigungen an ein Zubehör-Produkt weitergeleitet werden, welches anschließend mit Nachrichten interagieren kann.
Der Haken: Nutzer müssen sich zwischen einer Apple Watch und einer anderen Smartwatch entscheiden, es ist nicht möglich, eine Nachricht an mehrere Smartwatches zu senden. Wie Gadgets & Wearables in Erfahrung bringen konnte, führt die Beta-Version von iOS 26.3 eine weitere, nicht minder gravierende Verbesserung ein. Denn nach dem Update soll es möglich sein, eine Smartwatch auch dann mit dem iPhone zu synchronisieren, wenn die entsprechende App im Hintergrund nicht geöffnet ist. Das verhindert beispielsweise, dass Herzfrequenz- oder Workout-Daten verloren gehen, wenn die Garmin Connect App abgestürzt ist und zu lange nicht mehr geöffnet wurde. iOS 26.3 sollte im Laufe vom Februar als kostenloses Update für alle kompatiblen iPhones veröffentlicht werden.
Quelle(n)
Apple | Gadgets & Wearables | Wall Street Journal

















