Garmin MiP-Smartwatches könnten endgültig verschwinden, laut CEO

MiP-Displays haben auch im Jahr 2026 noch viele Fans. Kein Wunder, wie etwa ein Blick auf die Fenix 9 Pro (ca. 1.049 Euro auf Amazon) zeigt. Die Version mit AMOLED-Panel erreicht mit aktivem Always-on-Display eine Akkulaufzeit von rund einer Woche, die Fenix 9 Pro Solar mit MiP-Display kommt dagegen schon ohne Nutzung der Solarzellen auf drei Wochen, oder aber auf 34 Tage inklusive Solarladung. Bei der Garmin Enduro 4 ist sogar eine effektiv unendlich lange Laufzeit möglich, ausreichend Tageslicht vorausgesetzt.
Trotz dieser Vorteile bei der Akkulaufzeit setzt Garmin bei immer mehr Modellen auf AMOLED-Displays, die mit einer wesentlich kontrastreicheren, farbenprächtigeren Darstellung als MiP punkten können. Garmins CEO Brad Trenkle hat sich nun im Gespräch mit TechRadar zu diesem Trend geäußert. Demnach hätte MiP beim Stromverbrauch zwar nach wie vor Vorteile, die Lücke schließt sich aber nach und nach. Sobald die Akkulaufzeit von AMOLED-Smartwatches komplett zu Modellen mit MiP-Display aufgeschlossen hat, will der Konzern die reflektiven LCDs in Rente schicken.
Wie ein Blick auf die aktuelle Forerunner-Serie zeigt, die bei allen Modellen von der günstigen Forerunner 70 bis zur teuren Forerunner 970 ausschließlich mit AMOLED-Bildschirm angeboten wird, haben MiP-Fans nach und nach eine immer kleinere Auswahl. Brad Trenkle deutet an, dass es theoretisch möglich wäre, ein AMOLED-Panel mit Solarzellen zu kombinieren, um die Akkulaufzeit weiter zu verlängern, zu konkreten Plänen zu einem derartigen Produkt hat sich der CEO des Unternehmens aber noch nicht geäußert.










