GoPro wird zum Militär- und AI-Konzern, nach Übernahme für 285 Millionen US-Dollar

Nachdem GoPro mit der Mission 1 (ca. 499 Euro auf Amazon) erst kürzlich seine bisher spannendste Action-Kamera auf den Markt gebracht hat, kündigt der Konzern nun per Pressemeldung an, dass 90 Prozent der Anteile des Unternehmens von Starman Optical, Inc. übernommen werden, und zwar für 1,14 US-Dollar pro Aktie, also für insgesamt 285 Millionen US-Dollar (ca. 246 Millionen Euro). Nach Abschluss dieser Übernahme sollen die 92 Millionen US-Dollar ausstehende Schulden von GoPro vollständig beglichen werden, während die verbleibenden 10 Prozent der Aktien weiterhin in den Händen bestehender Aktionäre verbleiben.
GoPro wird weiterhin an der Börse gehandelt. Während die bereits erhältlichen GoPro-Produkte weiterhin unterstützt werden sollen, und auch die kostenpflichtigen Abonnements auf absehbare Zeit weiterhin angeboten werden sollen, wird der Fokus von GoPro verlagert. Ob Action-Kameras weiterhin entwickelt und verkauft werden, lässt GoPro vorerst offen. Fest steht, dass GoPro in Zukunft Produkte für den Militär-, Regierungs-, Roboter- und Luftfahrt-Sektor produzieren wird, während Komponenten für AI-Datenzentren hergestellt werden soll.
Starman lässt durchblicken, dass es bei der Übernahme vor allem um die Patente von GoPro geht, die dazu genutzt werden sollen, die Fertigung entsprechender Militär- und AI-Produkte in den bestehenden Starman-Fabriken innerhalb der USA zu erweitern. Die Führungsebene von GoPro hat der Übernahme bereits zugestimmt, der Verkauf des Unternehmens soll bereits bis Ende 2026 abgeschlossen werden, falls keine Kartellbehörde Einspruch erhebt.








