Google Pixel 11 soll echte Alternative zu Apples Face ID erhalten

Viele Android-Smartphones können durch eine Gesichtserkennung entsperrt werden, die meisten davon greifen dazu aber lediglich auf die Selfie-Kamera zurück. Das führt einerseits zu einer geringeren Sicherheit, da das Gesicht nicht dreidimensional gescannt werden kann. Andererseits ist die Gesichtserkennung so auf das Umgebungslicht angewiesen – bei wenig Licht funktioniert diese häufig langsamer oder gar nicht.
Face ID im Apple iPhone 17 (ca. 899 Euro auf Amazon) nutzt stattdessen einen Infrarot-Projektor sowie eine Infrarot-Kamera, um das Gesicht dreidimensional abzutasten. Durch die integrierte Lichtquelle funktioniert dies unabhängig vom Umgebungslicht sehr schnell und zuverlässig. Wie Android Authority von einer Quelle erfahren hat, testet Google derzeit eine Alternative zu Face ID, die ebenso schnell und zuverlässig funktioniert.

Anders als Face ID oder das Soli Radar-System des Pixel 4 soll diese neue Technologie aber mit einer einfachen Punch-Hole im Display auskommen. "Project Toscana", wie das Projekt intern getauft wurde, befindet sich angeblich bereits in einem internen Beta-Test, sodass die Entwicklung relativ weit fortgeschritten sein sollte. Details zur Technik sind noch nicht verfügbar. Es ist aber denkbar, dass Google einen Infrarot-Projektor unsichtbar unter dem OLED-Display verbaut, und damit auf eine ähnliche Funktionsweise wie Face ID setzt.
Alternativ wäre auch möglich, dass Google das Radar-System des Pixel 4 wiederbelebt, diesmal aber unsichtbar ins Display integrieren kann. Laut Android Authority könnte diese verbesserte Gesichtserkennung schon im Google Pixel 11 und im Pixel 11 Pro Mitte des Jahres ausgeliefert werden. Eine Version für Chromebooks soll ebenfalls geplant sein, diese ist aber nicht vor 2027 zu erwarten.








