Das HMD Fuse wurde gezielt für Kinder entwickelt, und bietet dafür vor allem zwei besondere Features. Erstens die sogenannte HarmBlock AI, eine künstliche Intelligenz, die verhindert, dass Nacktheit auf dem Display dargestellt werden kann, unabhängig davon, ob ein Bild oder Video in einem Web-Browser, einem sozialen Netzwerk oder in der Kamera-App Nacktheit enthält.
Zweitens blockiert das HMD Fuse standardmäßig fast alle Features, die über die Grundlagen wie Telefonieren und die Kamera-App hinausgehen. Der App Store, der Web-Browser oder soziale Netzwerke müssen von Eltern explizit freigeschaltet werden, bevor diese von einem Kind genutzt werden können. Selbst Kontakte werden standardmäßig blockiert, bis diese von einem Elternteil freigeschaltet werden. Eltern können den Standort sowie den Standort-Verlauf des Smartphones jederzeit einsehen.
Es ist auch möglich, den Funktionsumfang zu bestimmten Uhrzeiten einzuschränken, um etwa Ablenkungen während der Schule oder in der Nacht zu reduzieren. Die Hardware des HMD Fuse basiert auf dem HMD Fusion (ca. 209 Euro auf Amazon), inklusive Qualcomm Snapdragon 4 Gen 2, bis zu 6 GB RAM und 128 GB Flash-Speicher, der durch eine microSD-Karte erweitert werden kann. Dazu gibts eine 108 MP Hauptkamera, eine 50 MP Selfie-Kamera und ein 6,56 Zoll großes, 90 Hz schnelles 720p+-IPS-Panel. Der 5.000 mAh Akku kann über USB-C mit bis zu 33 Watt geladen werden.
Preise und Verfügbarkeit
Das HMD Fuse wird aktuell exklusiv in Großbritannien angeboten, nur mit einem Vodafone-Tarif mit einer Anzahlung von 30 GBP und monatlichen Kosten von 33 GBP. HMD Global liefert zwei Schutzhüllen mit, darunter eine mit ausklappbarem LED-Ring für Selfies. Das Smartphone soll in den kommenden Monaten auch in anderen Ländern auf den Markt kommen.
Quelle(n)
HMD Global (Pressemeldung | Produktseite)















