HP veröffentlicht extreme Workstation mit 496GB RAM und 252GB VRAM

HP hat in Zusammenarbeit mit Red Hat eine neue Workstation für Unternehmen angekündigt, die den Namen ZGX Fury AI Station trägt. Sie ist in erster Linie für KI-Anwendungen wie das Training und die Inferenz von Modellen vorgesehen.
Wie die bereits zuvor vorgestellte MSI WS300 basiert auch die ZGX Fury auf Nvidias GB300 Grace Blackwell Ultra. Der Chip kombiniert eine leistungsstarke ARM-CPU mit 72 Neoverse-V2-Kernen und 496GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher.
Für Grafikberechnungen ist eine Blackwell-Ultra-GPU mit 252GB dediziertem HBM3e-Speicher und einer Speicherbandbreite von 7,1TB/s zuständig. Laut Nvidia kann die GPU auf den gesamten Speicherpool von 748GB zugreifen und erreicht bei dünn besetzten Berechnungen eine FP4-Rechenleistung von 20 Petaflops.
Über den PCIe-5.0-x16-Steckplatz des ZGX Fury lässt sich die Workstation außerdem mit einer dedizierten Nvidia RTX Pro ausstatten. Hinzu kommen zwei weitere PCIe-5.0-x16-Steckplätze, die jeweils mit acht Lanes angebunden sind. Für Massenspeicher stehen insgesamt vier M.2-Steckplätze bereit.
Mehrere dieser Systeme lassen sich über die Nvidia ConnectX-8 NIC miteinander verbinden, die mit zwei QSFP112-Anschlüssen Netzwerkgeschwindigkeiten von bis zu 800 Gbit/s ermöglicht. Die weitere Anschlussausstattung umfasst:
- 6x USB 3.2 Gen 2 Typ-A
- 2x USB 3.2 Gen 2 Typ-C
- 3,5mm-Audioanschluss
- separate Mikrofon- und Audioausgänge
- 1-Gbit/s-Ethernet und 10-Gbit/s-Ethernet

HP hat bislang keine Angaben zum Preis des ZGX Fury Workstation-PCs gemacht. Vergleichbar ausgestattete Workstations von MSI sind zuletzt jedoch für rund 100.000 Euro gelistet worden, weshalb auch bei HP ein ähnlicher Preis denkbar ist.
Für normale Anwender und KI-Enthusiasten, die keine sechsstellige Summe ausgeben möchten, könnte der mit AMD Strix Halo ausgestattete GMKtec Evo X2 mit 128GB RAM einen soliden Einstieg in den lokalen Betrieb großer Sprachmodelle bieten.
Quelle(n)
HP via TechPowerUp






