Honor hat auf dem Mobile World Congress das Robot Phone erstmals gezeigt und will damit den Smartphone-Markt aufmischen - und neue Bewegung in das Segment bringen. Dabei hat Honor nicht nur ein einzelnes Produkt vorgestellt, sondern gleich auch nocheinmal den Blickpunkt auf ein ganzes Ökosystem hingewiesen. Im Rahmen der Pressekonferenz hat Honor das Alpha Lab dabei noch einmal als Zentrum der eigenen, diesbezüglichen Entwicklungen gezeigt, wobei sich Honor eben nicht nur auf die Cloud-Nutzung von KI-Modellen, sondern auch auf die On-Device-Nutzung konzentriert. Mit dem Honor Robot Phone, den Ladengeschäften Alpha Stores und dem Alpha Lab sieht sich Honor dementsprechend sehr stark und umfangreich aufgestellt.


Das Robot Phone hat Honor dann schließlich nach einer Tanzeinlage auch mit einem Roboter gezeigt. Dabei handelte es sich aber eben noch nicht um die ganz ausführliche Vorstellung. Zu sehen ist das Robot Phone mit einem Aufbau und spezifisch einer auf einem Gimbal montierten Kamera. Diese kann zur Aufnahme von Videos und auch Fotos genutzt werden, allerdings kann die Kamera auch quasi den Kopf schütteln und damit Bestätigung oder Abneigung anzeigen. Durch die Stabilisierung lassen sich auch in Bewegung relativ wackelfreie Aufnahmen anfertigen. Dabei wird für die Verfolgung etwa eines Gesichtes wenig überraschend die KI genutzt. Bei der Anfertigung von Videos lassen sich laut Honor auch eher anspruchsvollere Kamerapositionen wie etwa Drehungen mit einem einfachem Befehl realisieren.
Herstellerangaben zufolge handelt es sich um das industrieweit kleinste 4DOF-Gimbal-System. Die Größe des Motors ist laut Honor um 70 Prozent reduziert. Die Kamera selbst bietet dabei eine Auflösung von 200 Megapixeln, genaue Informationen zum verwendeten Bildsensor liegen noch nicht vor. Informationen zu einem Preis oder der genauen Verfügbarkeit hat Honor noch nicht kommuniziert, bislang ist der Release für das zweite Halbjahr 2026 geplant.
Quelle(n)
Honor, Bildquelle: Alexander Fagot, Notebookcheck













