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Inkanva: Bunter E-Ink-Bilderrahmen läuft mit Solarstrom

Der Inkanva kommt je nach Version mit Solarladung
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Der Inkanva kommt je nach Version mit Solarladung
Einmal installieren, nie wieder laden: Ein neues E-Ink-Display benötigt je nach Modellversion keine externe Aufladung und kann damit dauerhaft komplett drahtlos betrieben werden. Das Inkanva-Display soll sich durch eine hohe Darstellungsqualität auszeichnen und kann auch Farben darstellen.

Wir haben an dieser Stelle bereits mehrmals über Bildschirme auf Basis der E-Ink-Technologie berichtet, welche nicht als E-Reader in der Hand gehalten, sondern mehr oder weniger ortsfest als Bilderrahmen genutzt werden sollen. Beim Inkanva handelt es sich um ein solches System, welches Herstellerangaben zufolge aber als erstes seiner Art keine externe Energieversorgung benötigt - und zwar dauerhaft. Genutzt wird dafür schlicht eine Solarzelle. E-Ink-Displays benötigen sowieso (ohne Hintergrundbeleuchtung) nur wenig elektrische Energie, da diese Bildinhalte ohne Zufuhr von elektrischer Energie anzeigen können. Energie wird für den Wechsel und - auch beim Inkanva - drahtlose Datenübertragung gebraucht.

Angeboten wird das Modell in drei Modellversionen und zwar mit einer Bildschirmdiagonalen von 7,09, 13,3 und 28,5 Zoll - dabei bietet die größte Modellversion eben keine Solarzellen. Genutzt wird ein E-Ink Spectra-6-Display, wobei die Darstellung von Farben unterstützt wird. Die Auflösung der beiden kleineren Versionen ist mit 1.200 x 1.600 Pixeln identisch, die 28,5-Zoll-Version löst mit 2.160 x 3.060 Pixeln auf. Herstellerangaben zufolge sollen sich eben nicht nur Kunstwerke, sondern auch Fotos auch etwa in Bezug auf die Farben ansprechend wiedergeben lassen.

Der Funktionsumfang ist dabei nicht nur auf die Darstellung von Kunstwerken beschränkt. Stattdessen lassen sich mithilfe von Widgets auch verschiedene Informationen darstellen. Die Kompatibilität zu einer App und Home Assistent ist gegeben - allerdings ist die Nutzung auch in einem Local-Mode möglich. Im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne wird für die 7,09 Zoll große Version ein Preis von 142 Euro aufgerufen, für die 13,3-Zoll-Variante 311 Euro und für den Inkanva mit 28,5 Zoll 1.425 Euro. Potenzielle Unterstützer der Crowdfunding-Kampagnen sollten sich nicht nur über die Versandbedingungen informieren, sondern auch darüber im Klaren sein, dass auch diese Schwarmfinanzierung mit einem nicht zu unterschätzenden, finanziellen Risiko behaftet ist. 

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Autor: Silvio Werner,  6.10.2026 (Update:  6.10.2026)