Der Hersteller JMGO ist auch in Deutschland aktiv (bei Amazon), wir haben Beamer des Unternehmens bereits testen können. Mit dem JMGO O3 gibt es nun einen neuen Projektor, wobei es sich um ein UST-Modell handelt. Dementsprechend ist bei diesem nur ein geringer Abstand zur Projektionsfläche erforderlich, so wird das Projektionsverhältnis auf nur 0,18:1 beziffert. Damit lässt sich laut JMGO bei einer Entfernung von 22 Zentimetern zur Wand oder der Projektionsfläche schon ein Bild mit einer Diagonalen von 100 Zoll realisieren, damit kann der Beamer im besten Fall einfach auf ein Sideboard oder Lowboard gestellt werden - und ist dann einfach alternativ zu einem Fernseher und ohne aufwendige Installation nutzbar.
Es kommt ein aus drei Lasern bestehendes System zum Einsatz, dadurch soll sich der BT.2020-Farbraum vollständig abdecken lassen. Angegeben wird zumindest im Auslieferungszustand eine Farbabweichung von Delta E kleiner 1. Unterstützt wird VRR und damit eine variable Bildwiederholfrequenz, was insbesondere für Videospieler relevant sein kann. JMGO kommuniziert eine Helligkeit von 1.050 Lumen, wobei CVIA- und keine ANSI-Lumen angegeben werden, es handelt sich im Vergleich zu Beamern mit konventioneller Lichtquelle um eine eher geringere Helligkeit. Zwei Lautsprecher mit einer Leistung von jeweils 10 Watt sind vorhanden. Der JMGO O2 lässt sich als smarter Beamer bezeichnen und kommt mit einem eigenen Betriebssystem und auch WiFi 6, damit kann der 250 x 219 x 107 Millimeter große Beamer Inhalte von Streaming-Dienstleistern auch ohne einen externen Zuspieler wiedergeben. Solche lassen sich über zweimal HDMI 2.1 - einmal mit eARC - anbinden. In China wird der Beamer für einen Preis von umgerechnet rund 455 Euro angeboten, Informationen zu weiteren Märkten liegen noch nicht vor.













