Japanisches Fashion-Label bekämpft Hitzewelle durch Hemd mit Lüftern

Während im Kampf gegen Hitzewellen Zuhause und am Arbeitsplatz kaum ein Weg an einer Klimaanlage vorbeiführt, sollen Wearables die heißen Sommertage draußen erträglicher machen. Zu diesem Zweck hat beispielsweise bereits Dyson den HushJet Mini Cool (ca. 99 Euro auf Amazon) auf den Markt gebracht, einen Lüfter, der um den Hals gehängt werden kann. Das japanische Modelabel Yofuku no Aoyama will nun eine noch dezentere Lösung bieten.
Um eine Kühlung unauffällig in den Büroalltag zu integrieren, verbaut das Unternehmen kurzerhand zwei Lüfter in ein herkömmliches Hemd. Die Position soll so gewählt worden sein, dass die Lüfter beim Sitzen nicht störend auffallen, und der Luftstrom das Hemd von vorne aus betrachtet kaum bewegt. Die Lüfter sollen auch dann effektiv kühlen, wenn das Hemd nicht zugeknöpft wird. Das Hemd selbst besteht zu 100 Prozent aus Polyester, bietet Druckknöpfe, und kann in der Waschmaschine gereinigt werden, nachdem die Lüfter entfernt wurden.
Jeder Lüfter wiegt rund 95 Gramm. Die Stromversorgung erfolgt über ein USB-A-Kabel mit zwei Hohlsteckern, jeweils einen für jeden Lüfter. Das Hemd wird mit einer 165 Gramm schweren Powerbank geliefert, die je nach Lüfter-Einstellung zwischen 3,5 und 10 Stunden Kühlung ermöglichen soll. Die Lüfter können in drei Stufen gesteuert werden, und so 31 bis 53 Liter Luft pro Sekunde transportieren.
Preise und Verfügbarkeit
Das Yofuku no Aoyama Hemd mit zwei Lüftern ist ab sofort für 17.490 Yen (ca. 96 Euro) im japanischen Onlineshop des Herstellers erhältlich, wahlweise in Dunkelblau oder in Schwarz. Wie bei japanischen Produkten üblich ist ein Direktimport über Plattformen wie ZenMarket möglich, allerdings mit zusätzlichen Kosten verbunden.














