KeyGo Gen2: Das tragbare 2-in-1 Display-Keyboard, das Mini-PCs zum Leben erweckt

Beim KeyGo Gen2 handelt es sich - wie beim Vorgänger auch - um eine Kombination aus einem Bildschirm und einer Tastatur. Dabei ist diese faltbar, was natürlich die Mitnahme vereinfachen dürfte. Wie der Vorgänger auch wird die zweite Generation im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne finanziert. Aufgerufen wird ein Preis von aktuell mindestens rund 235 Euro zuzüglich Versand und mit Einfuhrabgaben sollten Unterstützer ebenfalls rechnen. Die Auslieferung soll im Mai 2026 anlaufen. Dabei gelten die für Crowdfunding-Kampagnen üblichen, finanziellen Risiken, im schlimmsten Fall droht ein Totalverlust. Das Vorgängermodell wurde aber offenbar an Unterstützer ausgeliefert und hat die Versprechen insgesamt wohl gehalten.
Das Modell ist mit einem 13 Zoll großen Display ausgestattet, wobei es sich um einen Touchscreen handelt. Wie beim Vorgänger auch wird die gleichzeitige Registrierung von bis zu 10 Fingern unterstützt. Somit lassen sich Multitouch-Gesten nutzen. Im Vergleich zum Vorgänger ist die Auflösung gewachsen, so löste der mit 12,8 Zoll auch etwas kleinere Display mit 1.920 x 720 Pixeln auf. Die Bildwiederholfrequenz ist mit 60 Hz identisch. Die Nutzung kann an ganz verschiedenen Geräten erfolgen, so lässt sich das System im Prinzip auch als einziges Display etwa an einem Mini-PC einsetzen, allerdings ist die Nutzung auch als Zusatz-Display und in Kombination mit einem typischen Monitor denkbar. Dabei stehen zweimal USB Typ C bereit, die Energieversorgung erfolgt über USB PD.
Das Display wird dabei auch als ganz normales Display angesteuert. Dementsprechend lassen sich beliebige Displayinhalte anzeigen, ein Treiber ist nicht erforderlich. Verbaut sind nun auch Lautsprecher. Angegeben werden Abmessungen von 32 × 15 Zentimetern und eine Höhe von 2 Zentimetern, was eben auf die Mobilität einzahlt, das System wiegt ein Kilogramm. Genutzt wird eine Tastatur mit einer einstellbaren Hintergrundbeleuchtung, wobei sich offenbar allerdings nur verschiedene Effekte nutzen lassen - die Einzeltasten-Konfiguration ist offenbar nicht vorgesehen. Bei bestimmten, erreichten Finanzierungssummen soll es etwa zusätzliche Keyboard-Layouts, eine einstellbare Helligkeit und auch eine Bluetooth-Anbindung geben. Erfolgreich finanziert ist das Projekt schon, wobei das Ziel von knapp über 3.000 Euro allerdings eher symbolischer Natur sein dürfte.











