Notebookcheck

Kolumne: CeBIT Hannover - Day 4

Pleiten, Pech und Pannen.

Heute lud Intel zum Desktop & Mobile Briefing. In kleiner Runde schilderte man den mehr oder weniger ohnehin schon bekannten Fahrplan. Im Zentrum standen dabei, wie schon bei zahlreichen anderen Herstellern in den vergangenen Tagen, Ultraslim Notebooks. Neue Ultra-Low-Voltage (ULV) Prozessoren sollen dabei für ausreichend Leistung sorgen und außerdem den Preis der Ultraslim Notebooks ordentlich in den Keller fallen lassen.

Intels "Tick-Tock" Strategie zufolge, also der Abfolge von neuen Chip-Mikroarchitekturen und einer völlig neuen Prozessor Technologie, die meist mit einer weiteren Verkleinerung des Fertigungsverfahrens einher geht, steht 2009, nach dem bereits erfolgtem Desktop Launch der Nehalem CPUs (Tick), der Sprung auf die 32 Nanometer (nm) Technologie in Form der Westmere Chips (Tock) bevor. Bereits angekündigt wurde auch der "Refresh" der Westmere Architektur unter dem Codenamen Sandy Bridge (Desktop).

Den mobilen User wird die beschriebene Technologie in Form der kommenden Clarksfield-CPUs betreffen. Mit ihnen bringt Intel einen nativen mobilen Quad-Core Kern in 45nm Technologie. In Folge darf man sich auf den Arrondale Chip mit zwei Kernen und integrierter Grafik in 32nm freuen.

First 32nm notebook runs powerpoint - Yipieee...
first 32nm notebook runs powerpoint - Yipieee...

Unter dem Motto "Thin is in..." reagiert Intel auch auf den Trend zu Ultraslim Notebooks. Knackpunkt soll hier vor allem die zukünftige Preisgestaltung der schicken Netbook Konkurrenten sein, die Intel zwischen 600 und 1200.- sieht. Ausgestattet mit entsprechend günstigen Dual Core CPUs sollen diese allerdings an die Leistungsfähigkeit aktueller Office und Multimediageräte herankommen. Anhand einer kleinen Demonstration vor Ort durfte man sich dann auch vom Performance-Plus der Dual Core ULV CPUs im Vergleich zur Atom CPU überzeugen (wtf? - aber na hoffentlich...).

Nach wiederholten Netzwerkproblemen wollte anfangs auch die Demonstration der integrierten Grafik am G45 Chipsatz beim Abspielen einer Blue-Ray Disk in HD Qualität nicht so wirklich klappen. Starkes Ruckeln sorgte für etwas Schmunzeln unter den Anwesenden. Mit dem zweiten Versuch ging dann aber alles glatt und wir durften bei einigen Minuten "Batman begins" - mit erstklassiger Darstellung, entspannen.

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Ein paar interessante Sachen entdeckten wir auch heute wieder am... Überraschung: MSI-Stand. Gezeigt wurde beispielsweise die aktuelle bzw. kommende Palette des MSI Wind Netbooks. Die Einstiegsvariante bildet auch in Zukunft der U100, ausgestattet mit Intel Atom N270 CPU, Intel 945 GSE Chipsatz und dem obligaten 10-Zoll Display mit einer Auflösung von 1024x768 Pixel. Mit der matten Displaybeschichtung bleibt MSI auch dem ursprünglichen Gedanken des ersten Winds treu, und setzt weiterhin mehr auf Praxistauglichkeit denn Optik.

Mit komplett neuer Hardware, allerdings verpackt im selben Chassis, bestückt MSI das U110 ECO. In diesem Mini-Notebook wird eine Intel Atom Z530 CPU in Verbindung mit dem Intel Pulsbo US15W Chipsatz verbaut. Interessant klingt auch das U115 Hybrid mit gleichen Kernkomponenten allerdings einer Kombination aus Hdd und SSD.

MSI Wind U100
MSI Wind U100
MSI Wind U110 ECO
MSI Wind U110 ECO
MSI Wind U115 Hybrid
MSI Wind U115 Hybrid
MSI präsentiert die kommende Wind-Netbook Palette

Für jene die es gerne etwas leistungsfähiger haben bietet MSI beispielsweise das GT725. Hier handelt es sich um ein 17" Gaming Notebook mit einer Auflösung von maximal 1680x1050 Pixel. Für eine entsprechende Performance zeichnen sich Prozessoren aus dem Hause Intel sowie Grafik von ATI verantwortlich. Die eingesetzte ATI Mobility HD4850 Grafikkarte zählt dabei zu den aktuell stärksten Grafikchips und ist im Bereich einer Nvidia 9800M GTX anzusiedeln.

MSI GT725
MSI GT725
MSI GT725
MSI GT725
MSI GT725 Gaming Notebook

Ein "Insider-Tipp" lies uns letztlich auch noch am Acer Stand fündig werden, wo der zuständige Produktmanager auf unsere beharrliche Anfrage hin einen besonderen Leckerbissen hervorzauberte. In Form eines Pre-Samples des Acer Aspire 5935 durften wir uns Bild des kommenden Design-Refreshs der Acer Palette machen. Das neue Gemstone Design vermochte im ersten Hands-On eines Engeneering Samples durchaus zu gefallen. Wichtigstes Gestaltungsmerkmal: Das "floating keyboard", also überaus flach gehaltenen Tasten die etwas voneinander abgesetzt nahezu über dem Gehäuse schweben. Nicht nur optisch, auch haptisch hinterließen diese einen sehr positiven Eindruck. Hier die ersten Impressionen.

Acer Aspire 5935 Notebook
Acer Aspire 5935 Notebook
Acer Aspire 5935 Notebook
Acer Aspire 5935 Notebook
Acer Aspire 5935 Notebook
Acer Aspire 5935 Notebook
Acer Aspire 5935 Notebook
Acer Aspire 5935 Notebook
Acer Aspire 5935 Notebook
Acer Aspire 5935 Notebook
Acer Aspire 5935 Notebook

Auch von der günstigen Einstiegsserie gab es bereits ein Presample zu begutachten. Das Acer Aspire 5536 wird über eine AMD/ATI Plattform verfügen. Optisch zeigt auch die günstigere Serie die wichtigsten Gestaltungsaspekte wie etwa das "floating-keyboard". Verzichtet wird allerdings auf die im Vergleich zum Vorgänger-Design deutlich geschrumpfte Media-Console.

Acer Aspire 5535
Acer Aspire 5535
Acer Aspire 5535
Acer Aspire 5535
Acer Aspire 5535

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Mit diesen Zeilen habt ihr nun unseren elektronischen Ausflug auf die Cebit 2009 hinter euch gebracht. Wir hoffen ihr habt eine "Idee" unseres Messeaufenthaltes bekommen und die eine oder andere interessante Info mitgenommen. Wie gewohnt schließen wir mit den NotebookChicks of the day. Thanks for your attention and see you soon.

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Autor: J. Simon Leitner,  5.03.2009 (Update:  9.07.2012)
J. Simon Leitner
J. Simon Leitner - Founder, Editorial Director - @simleitner
Nach meinem Studium an der TU-Wien widmete ich mich als Mitbegründer vollends dem Projekt Notebookcheck. Seit Commodore C64 und Atari 1040 ST sind Computer fester Bestandteil meiner täglichen Aktivitäten. Meinen Energieausgleich finde ich vor allem bei sportlichen Aktivitäten in freier Natur.