Während LG bisher den OLED G5 (ca. 999 Euro auf Amazon) als "Galerie"-Fernseher positioniert hat, der flach an einer Wand montiert werden kann, präsentiert der Technologiegigant aus Südkorea mit dem Gallery TV nun eine günstigere, vielseitigere Option, die als direkte Alternative zum Samsung The Frame Pro positioniert werden dürfte.
Dabei unterscheidet sich der LG Gallery TV in zwei wichtigen Aspekten drastisch vom LG OLED G5. Erstens handelt es sich beim Gallery TV nicht etwa um einen OLED-Fernseher, sondern um einen Smart TV auf Basis eines LCDs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. Das ergibt für die Nutzung als Kunstwerk durchaus Sinn, denn einerseits erreichen Mini-LEDs nach wie vor eine höhere vollflächige Helligkeit als OLED-Panels, und andererseits ist Burn-in bei LCDs in der Regel kein Problem, auch wenn OLED-Fernseher in der Praxis eine längere Lebensdauer erreichen können.
Zweitens erhält der LG Gallery TV eine Reihe von Design-Anpassungen, angeführt von magnetischen Rahmen, die mit wenigen Handgriffen getauscht werden können, um den Look des Fernsehers an die Einrichtung des eigenen Wohnzimmers anzupassen. Zusätzlicher interner Speicher erlaubt es, eigene Kunstwerke auf den Fernseher zu laden, mit LGs kostenpflichtigem Gallery+-Abo erhalten Nutzer Zugriff auf über 4.500 Kunstwerke. Eine entspiegelte Oberfläche und ein spezieller Galerie-Modus, der automatisch an das Umgebungslicht angepasst werden kann, sollen den Smart TV als Kunstwerk überzeugender machen.
Für die Nutzung als Fernseher bietet der LG Gallery TV volle 4K-Auflösung, den LG Alpha 7 AI-Prozessor und ein virtuelles 9.1.2 Soundsystem. Nähere Details zur Technik, zum Preis und zur Verfügbarkeit sollen im Rahmen der CES kommende Woche bestätigt werden.














