Moderne Fernseher haben sich zu vielseitigen Geräten entwickelt, die deutlich mehr können als nur Filme und Serien abzuspielen. Aktuelle Geräte, wie beispielsweise einige Modelle von LG (Stichwort Gallery+), verwandeln sich bereits im inaktiven Zustand in digitale Bilderrahmen. Diesen Funktionsumfang möchte Samsung nun erweitern und treibt seine Partnerschaft mit Google voran. Im Kern geht es um die native Einbindung von Google Fotos in das Vision-AI-Ökosystem von Samsung.
Wichtige Fakten im Überblick:
- KI-gestützte Kuration: Die Funktion „Memories“ erstellt automatisch Diashows, die nach Personen, Orten oder Ereignissen sortiert sind. Der Start ist Anfang 2026 geplant.
- Kreative Bearbeitung: Mit „Create with AI“ lassen sich Standbilder durch Google-DeepMind-Modelle in stilisierte Kunstwerke oder Kurzvideos verwandeln. Die Integration erfolgt wahrscheinlich Ende 2026.
- Sprachsteuerung: Über den Vision AI Companion können Nutzer per Sprachbefehl gezielt nach Aufnahmen suchen. Diese Funktion wird im Laufe des Jahres 2026 integriert.
Folgende Geräte könnten die Funktionen erhalten
Die neuen Features werden vornehmlich auf der 2026er-Hardware-Generation debütieren. Für Bestandsgeräte aus dem Jahr 2025 verspricht Samsung eine Bereitstellung im Rahmen des Betriebssystem-Update-Plans. Die folgenden Modelle kommen für eine Integration infrage:
- QN900F und QN990F der Neo QLED 8K Serie
- QN93F bis QN95F der Neo QLED 4K Serie
- S85F bis S94F der OLED-Serie
Grundsätzlich können alle Modelle mit einem „F“ am Ende das Update erhalten. Es ist wahrscheinlich, dass fortgeschrittene KI-Bearbeitungsfunktionen nach einer Promotionsphase kostenpflichtig werden. Das reine Betrachten von Fotos soll allerdings kostenfrei bleiben.
Kommen die Funktionen nach Europa?
Eine offizielle Bestätigung der Funktion für Europa steht zwar noch aus, erste Hinweise deuten jedoch darauf hin. So wurde beispielsweise der Vision AI Companion auf der IFA in Berlin beworben. Nutzer in der EU müssen sich jedoch eventuell auf Verzögerungen einstellen, falls Anpassungen an lokale Datenschutzrichtlinien (wie die DSGVO) notwendig werden.













