Der Laptop-Markt in Japan ist kurios, denn Notebooks mit rundem Trackpad sind praktisch nur in Japan verfügbar, und auch viele der leichtesten Laptops der Welt kommen aus Japan – häufig mit sehr kleinen Akkus, die den Absatz in vielen Regionen wohl stark beeinträchtigen würden. Das neue Fujitsu FMV Note A ist nicht weniger kurios, denn der Laptop besitzt ein Blu-ray-Laufwerk.
Das Timing dieses Launches ist kein Zufall, denn nach dem Support-Ende von Windows 10 ist in Japan geradezu ein Boom für neue Computer mit Disk-Laufwerk ausgebrochen. Abgesehen vom Laufwerk ist die Ausstattung des FMV Note A etwas veraltet, denn im Topmodell arbeitet ein AMD Ryzen 7 7735U aus dem Jahr 2023, dem nur 16 GB Arbeitsspeicher und eine 512 GB große SSD zur Seite gestellt werden. Das 16 Zoll Display wird im 16:10-Format ausgeführt, das IPS-Panel erreicht aber nur eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel.
Mit einer Bauhöhe von 26,8 Millimetern und einem Gewicht von 1,9 Kilogramm ist das FMV Note A kein Leichtgewicht, was vor allem am optischen Laufwerk liegen dürfte, denn der Akku fällt mit einer Kapazität von 50 Wh nicht besonders groß aus. Fujitsu bewirbt eine Laufzeit von nur 6,7 Stunden beim Abspielen eines Videos. Immerhin bietet das Notebook eine breite Anschluss-Auswahl, inklusive zweimal USB-C, davon einmal mit Support für USB 4, zweimal USB-A, HDMI, Gigabit Ethernet und SD-Kartenleser.
Preise und Verfügbarkeit
Das Fujitsu FMV Note A Notebook ist in Japan ab sofort erhältlich. Das Basismodell mit Intel Core i3-1315U, 8 GB RAM, 256 GB SSD und DVD-Laufwerk kostet 124.800 Yen (ca. 700 Euro), für das Topmodell mit AMD Ryzen 7 7735U, 16 GB RAM, 512 GB SSD und Blu-ray-Laufwerk veranschlagt Fujitsu 214.280 Yen (ca. 1.209 Euro). Üblicherweise werden Fujitsu FMV-Notebooks nicht direkt in Europa angeboten, und sind hierzulande daher nur per Direktimport erhältlich.











