Lenovo ThinkStation P5 Gen 2: Monströser Desktop-PC bietet bis zu 1TB DDR5 RAM und 192GB VRAM

Obwohl die Preise für Arbeitsspeicher und Speicher derzeit auf Rekordniveau liegen, brauchen viele professionelle Nutzer große Mengen an RAM für diverse Einsatzzwecke wie beispielsweise KI-Anwendungen. Dementsprechend hat Lenovo nun die neue ThinkStation P5 Gen 2 angekündigt, bei der es sich um eine High-End-Workstation mit sehr leistungsstarker Hardware handelt.
Der neue Lenovo-Rechner wird von Prozessoren aus der Intel Xeon 600 Serie angetrieben, die bis zu 48 Cores und Taktfrequenzen von bis zu 4,9 GHz bieten. Diese starken CPUs lassen sich mit bis zu zwei Nvidia RTX Pro 6000 Blackwell Max-Q Grafikkarten kombinieren, die jeweils 96GB ECC GDDR7-VRAM mit an Bord haben. In die acht RAM-Slots passen jeweils 128 GB DDR5, womit die Lenovo ThinkStation P5 auf bis zu 1TB Arbeitsspeicher kommt, der mit bis zu 6400 MT/s arbeitet.
Anspruchsvolle Nutzer mit großem Speicherhunger können zusätzlich bis zu vier M.2-NVMe-SSDs installieren und so insgesamt bis zu 16TB Flash-Speicher nutzen. Darüber hinaus bietet die ThinkStation P5 Gen 2 genug Platz für drei 3,5-Zoll-Festplatten, wodurch sich weitere 36TB Kapazität ergeben. Um all diese Komponenten mit Strom zu versorgen, setzt Lenovo je nach Konfiguration auf ein Netzteil mit 750 oder 1000 Watt.
In Sachen Konnektivität verfügt die Lenovo-Workstation über vier USB-C-3.2-Anschlüsse, von denen allerdings nur einer die volle Bandbreite von bis zu 20 Gbit/s unterstützt, die restlichen Ports erreichen maximal 10 Gbit/s. Zusätzlich gibt es sechs USB-A-Anschlüsse, zwei 3,5mm-Klinkenanschlüsse sowie Gigabit-Ethernet. Alternativ kann die ThinkStation P5 auch über WiFi 7 und Bluetooth 5.4 kommunizieren.
Zu guter Letzt können auf dem Desktop-PC Windows 11 Pro, Ubuntu Linux oder Red Hat Enterprise Linux eingerichtet werden. Die offiziellen Preise für den deutschen Markt hat Lenovo bisher noch nicht verraten, die ThinkStation P5 Gen 2 soll aber schon nächsten Monat in bestimmten Regionen auf den Markt kommen.

Quelle(n)
Lenovo








