Lenovo enthüllt günstiges neues 15-Zoll-Notebook mit Snapdragon-Chipsatz

Anfang des Monats haben wir auf Lenovos Websites Hinweise auf das V15 G7 Q7X entdeckt. Nun hat Lenovo den Laptop offiziell vorgestellt. Er bietet mit seinem Snapdragon C eine Alternative zum V15 G7 mit Intels Wildcat-Lake-Prozessor, das seit Juli erhältlich ist.
Der Laptop entspricht weitgehend der Intel-Version, der wichtigste Unterschied ist der Prozessor. Zum Einsatz kommt der Snapdragon C C11-0100, Qualcomms Chipsatz für das Einstiegssegment, der auf Windows-Laptops im günstigen Preisbereich abzielt. Er besitzt acht Kryo-CPU-Kerne statt der neueren Oryon-Kerne der leistungsstärkeren Snapdragon-X- und Snapdragon-X2-Prozessoren. Einige KI-Aufgaben wird das V15 G7 Q7X dennoch lokal ausführen können. Mit einer NPU-Leistung von lediglich 12 TOPS erfüllt es allerdings nicht die Anforderungen an einen Copilot+-Laptop.
Die Snapdragon-Variante lässt sich mit bis zu 16GB LPDDR5X-6393-RAM im Dual-Channel-Betrieb und einer PCIe-4.0-SSD mit bis zu 512GB konfigurieren. Die Einstiegskonfigurationen nutzen stattdessen 128GB UFS-3.1-Speicher. Die Intel-Wildcat-Lake-Version unterstützt dagegen bis zu 32GB DDR5-5600-RAM, allerdings nur im Single-Channel-Betrieb. Ihre Basiskonfiguration bietet 256GB PCIe-3.0-Speicher.
Die Snapdragon-Variante bietet einige Vorteile, darunter eine längere Akkulaufzeit. Lenovo gibt für seine offiziellen Tests nach JEITA-BAT 3.0 bis zu 23,28 Stunden an, während die Intel-Version 16,91 Stunden erreicht. Allerdings besitzt das Snapdragon-Modell mit 50Wh auch einen etwas größeren Akku als die Intel-Version mit 47Wh. Zudem wird das Display aufgewertet. Das IPS-Panel bietet im höheren 16:10-Format eine Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln und erreicht 400 Nits statt 300 Nits. Optional ist ein Touchscreen mit 120Hz erhältlich.
Das Kunststoffgehäuse bleibt erhalten, die Anschlussausstattung ist weitgehend identisch. Sie umfasst zwei vollwertige USB-C-Anschlüsse, zwei USB-A-Anschlüsse, einen Kopfhöreranschluss und HDMI. Den Gigabit-Ethernet-Anschluss der Intel-Version hat Lenovo allerdings durch einen microSD-Kartenleser ersetzt. Beide Modelle besitzen eine 720p-Webcam mit Sichtschutzabdeckung sowie eine unbeleuchtete Tastatur mit Ziffernblock.
Preis und Verfügbarkeit
Lenovo hat noch keinen Preis für das V15 G7 Q7X genannt. Es könnte jedoch günstiger ausfallen als die Wildcat-Lake-Version, deren Preis in Deutschland bei über 1.000 Euro beginnt. Offenbar plant Lenovo für dieses Modell eine breite internationale Veröffentlichung.








